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9. Februar 2010

DMS, ECM

Erste Ergebnisse der Studie „Business Process Management”: Für die Mehrheit ist BPM Neuland!

Rund 75 Prozent der Unternehmen setzen kein BPM-System ein
- Knapp ein Drittel der BPM-Anwender setzen Lösungen erst seit weniger als zwei Jahren ein
- Verbesserte Prozesskontrolle und Transparenz sind Hauptmotivation für BPM-Einführung
- Fehlende Ressourcen und Kompetenz verhindern Einsatz von BPM-Lösungen

Es ist sicherlich kein neues Thema, und dennoch müsste Business Process Management gerade jetzt in aller Munde sein. Streben doch besonders in Zeiten einer Wirtschaftskrise so viele Unternehmen nach Prozessoptimierung und -effizienz. Aber wie ist der Status wirklich zu bewerten? In welchem Umfang werden professionelle BPM-Werkzeuge aktuell eingesetzt und wie sehen die zukünftigen Projektvorhaben für die Einführung eines BPM-Werkzeuges aus? Diesen und weiteren Fragen widmet sich eine aktuelle BPM-Marktstudie, die in Kooperation von Trovarit AG und Pentadoc Radar durchgeführt wurde. Für die Ergebnisse der Umfrage konnten 157 verwertbare Fragebögen analysiert werden.

BPM: ein noch recht junges Thema!

Schaut man auf den aktuellen Einsatz von BPM-Lösungen, so stellt man fest, dass rund zwei Drittel der Unternehmen noch keine BPM-Lösung im Einsatz hat. Selbst bei Anwender-Unternehmen, die bereits ein BPM nutzen, liegt die eigentliche Einführung von Business-Software zur Geschäftsprozessverwaltung noch gar nicht so lange zurück. So ist davon auszugehen, dass bei knapp einem Drittel der Anwender erst seit maximal zwei Jahren eine Lösung im Unternehmen eingesetzt wird. Weitere 40 % der Unternehmen nutzen BPM-Lösungen seit zwei bis fünf Jahren. Dieses Ergebnis ist ein Indiz für hohe Markt- und Entwicklungspotentiale in vielen anderen Bereichen des Informationsmanagements.

Fokus auf Prozesskontrolle und Transparenz

Blickt man auf die Beweggründe für eine BPM-Einführung, so stand vor allem eine bessere Prozesskontrolle und Transparenz (ca. 72 %) im Fokus.

Aber auch eine Reduzierung des Bearbeitungsaufwandes, die Prozessbeschleunigung sowie die Prozesssicherheit galten als hauptsächliche Beweggründe. Eine Kostensenkung galt interessanterweise lediglich bei knapp 30 % der Befragten als Zielsetzung.

Fehlende Ressourcen und Kompetenz sprechen gegen BPM-Einsatz

Es ist festzustellen, dass BPM durchaus als ernstzunehmendes Geschäftsthema wahrgenommen wird. So sind lediglich 12 % der Befragten der Ansicht, BPM sei nur ein neues Modewort. Für den Großteil der Befragten (ca. 48 %) sind jedoch fehlende Ressourcen oder fehlende Kompetenz Argumente gegen den Einsatz einer BPM-Lösung.

Bleibt zu hoffen, dass der Anbietermarkt zumindest hinsichtlich des Nutzens von BPM zukünftig für mehr Transparenz sorgen wird.

Alle Ergebnisse werden in einem Whitepaper rechtzeitig zur CeBIT 2010 veröffentlicht. Interessierte Unternehmen können sich am Messe-Stand der Trovarit, in Halle 5, G 16, ein gedrucktes Exemplar des Whitepapers abholen. Das Whitepaper wird nach Veröffentlichung auch als Download auf den Homepages www.trovarit.com und www.pentadoc-radar.com bereitgestellt.

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