14. November 2008

Andere Themen, Collaboration

Studie zur Nutzung von sozialen Netzwerken am Arbeitsplatz

Die Nutzung von sozialen Netzwerken als alltägliches Werkzeug am Arbeitsplatz erhöht die Effizienz und ermöglicht eine offenere und transparentere Arbeitsweise – dies ergab eine unabhängige Marktstudie, die von AT&T veröffentlicht wurde.

Die Befragung von mehr als 2.500 Teilnehmern aus fünf europäischen Ländern wurde von Dynamic Markets durchgeführt und zeigt auf, dass 65 Prozent der europäischen Arbeitnehmer, die im Arbeitsalltag soziale Netzwerke nutzen, davon überzeugt sind, dass sie dadurch effizienter arbeiten können. Zudem geben 46 Prozent an, dass die Nutzung sozialer Netwerke ihre individuelle Kreativität fördert. Die folgenden fünf Tools für Social Networking werden im Arbeitsalltag in Europa am meisten genutzt:

1. Firmeneigene Plattformen zur Zusammenarbeit im Intranet (39%)
2. Foren innerhalb des Unternehmens (20%)
3. Vom Unternehmen produziertes Videomaterial, das über Intranet zugänglich ist (16%)
4. Online-Netzwerke wie LinkedIn, Facebook etc. (15%)
5. Externe Kooperations-Tools wie Wikis und interne Blogs (jeweils 11%)

Die Studie zeigt, dass 65 Prozent der befragten Arbeitnehmer in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Belgien und den Niederlanden soziale Netzwerke als Teil ihrer Arbeitskultur angenommen haben. Die Befragung ergab zudem, dass die Nutzung sozialer Netzwerke im Arbeitsalltag von Unternehmen in Deutschland mit 72 Prozent am stärksten verbreitet ist, während Großbritannien mit 59 Prozent dieser Entwicklung hinterherhinkt. 74 Prozent der befragten europäischen Arbeitnehmer halten die Nutzung von sozialen Netzwerken und Online-Communities im Arbeitsalltag für vorteilhaft. Die Erweiterung des Wissenshorizonts und der Zugang zu Problemlösungen sind mit jeweils 38 Prozent die meistgenannten Vorteile.

Zudem wurden die Nutzung des kollektiven Wissens von Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten (36 %) und eine einfachere Teambildung und bessere interne Zusammenarbeit (32 %) von den Arbeitnehmern genannt. Die deutschen Nutzer von sozialen Netzwerken am Arbeitsplatz sehen die Vorteile vor allem im Zugang zu Problemlösungen (56%) und darin, dass sie ihr persönliches Fachwissen erweitern können (52%).

Allerdings birgt diese neue Arbeitsweise auch potenzielle Probleme: 79 Prozent der Arbeitnehmer in Europa assoziieren soziale Netzwerke mit negativen Aspekten. Dabei wurden die Ablenkung der Arbeitnehmer (49%) und die Gefahr, dass vertrauliche Informationen aus dem Unternehmen über Kanäle wie soziale Netzwerke nach draußen gelangen könnten (45%), am häufigsten genannt. Dies geschieht in Deutschland häufiger als in den anderen europäischen Ländern: 30 Prozent aller befragten deutschen Arbeitnehmer geben an, dass vertrauliche Informationen ihres Unternehmens durch die Bereitstellung auf internen oder externen sozialen Netzwerk-Websites an die Öffentlichkeit gelangt sind. Zudem sind 24 Prozent der europäischen Arbeitnehmer nicht sicher, wie der Nutzwert interner Websites überhaupt gemessen werden kann.

Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse und weitere Informationen sind unter www.att.com/enterprise2-0 abrufbar.

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