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Alle Beiträge mit dem Tag "Projekt"

15. Dezember 2006

ECM/DMS-Ausbildungen – Teil 2: DokumentenManager

Die Ausbildung “DokumentenManager” der DMS-Akademie ist mit 9.300 Euro (inkl. 790,00 Euro Prüfungsvorbereitung und 200,00 Euro Prüfungskosten) die teuerste auf dem Markt verfügbare Ausbildung im ECM/DMS-Bereich. Der Gesamtumfang der Ausbildung beträgt 13 Schulungstage, ein 90 minütiger Test schließt die Ausbildung ab – bei richtiger Beantwortung von min. 75% der Fragen hat der Teilnehmer bestanden und bekommt das Zertifikat: “Zertifizierter DokumentenManager der DMS-Akademie”. An der Prüfung kann nur teilnehmen, wer auch die Ausbildung zum Dokumentenmanager bei der DMS Akademie besucht hat. Die Basis für die Ausbildung ist das “Praxisseminar Dokumentenmanagement und ECM” der DMS-Akademie (1.200,00 Euro), dessen Inhalte während der Ausbildung in 15 Lektionen vertieft wird.

Das Praxisseminar (Vergleichbar mit dem “Intensivseminar DMS/ECM” von Zöller&Partner, das auch demnächst an dieser Stelle vorgestellt wird) kann auch alleine als Grundausbildung im Thema ECM/DMS gesehen werden, vermittelt aber vorallem Überblickswissen.

Ziel der Ausbildung zum “DokumentenManager” ist es, umfangreiche und komplexe DMS-/ECM-Projekte technisch wie organisatorisch umsetzen und leiten zu können. Anforderungen an Vorkenntnisse werden keine gestellt. In den einzelnen Seminarteilen werden Themen wie “Elektronische Posteingangsverarbeitung”, “Migration von ECM-Systemen”, “Betriebswirtschaft in ECM-Projekten” und “DMS/ECM mit SAP” behandelt. (Eine vollständige Auflistung der Inhalte finden Sie hier.)

Die Trainer der Seminarreihe rekrutieren sich aus dem Beratungsunternehmen “Pentadoc” und Kooperationspartnern. Pentadoc ist auch Hauptgesellschafter der DMS Akademie. Sämtliche Seminarteile des “DokumentenManager” sind auch als “Themenseminare” einzeln belegbar (zu 395,00 bzw. 790,00 Euro).

Fazit: Die Ausbildung zum “DokumentenManager” ist recht umfangreich und deckt viele Facetten von ECM ab. Sie hat die Bezeichnung “Ausbildung” vom Umfang her verdient und ist für zukünftige ECM/DMS-Projektmitarbeiter eine gute Grundlage für die Arbeit, wobei aufgrund der erst kurzen Verfügbarkeit am Markt noch nicht bekannt ist, wie gut die Teilnehmer in der Breite für den Projekteinsatz vorbereitet werden. Das Zertifikat als “DokumentenManager” hat zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Wert. Weder prüft eine unabhängige Instanz, noch ist das Prüfverfahren offen gelegt. Auch der Bekanntheitsgrad der DMS Akademie ist viel zu gering, dass das so solches Zertifikat sehr werthaltig wäre.

28. November 2006

Gesammelte Weisheiten aus CM-Projekten. (1)

Im Rahmen eines Interviews zur Anforderungsanalyse:

“Später soll das aber noch wirklich stark intrigiert werden.”

31. Oktober 2006

Technische Probleme häufen sich

Die Herausforderungen bei der Einführung von ECM-Umgebungen liegen der Erfahrung nach vorallem in der Klärung von strategischen Fragen und Ansätzen: Welche Contents, Mitarbeiter, Prozesse etc. müssen berücksichtigt und integriert werden? Wie kann eine gute Akzeptanz erreicht werden? Und natürlich: Welcher Anbieter paßt zu diesen Anforderungen?

In jüngster Vergangenheit häufen sich jedoch – subjektiv – die Projekte, bei denen es handfeste technische Probleme gibt: schlechte Performance, häufige Abstürze und große Probleme bei der Integration von anderen Systemen tauchen auf einmal wieder massiv auf, wobei vieles hiervon aufgrund der günstigen Verfügbarkeit von Rechenzeit und umfangreicher Hardware und da man davon ausging, dass die Lösungen einen gewissen Entwicklungsstand erreicht haben, als “Probleme der Vergangenheit” betrachtet wurde.

Aufgrund der – vorallem in letzter Zeit – gesteigerten Anforderungen bei den Anwendern, die Stück für Stück nicht nur an das “Marketingthema ECM” glauben, sondern Enterprise Content Management als Unternehmensstrategie verstanden haben und diese umsetzen wollen, kommen viele Anbieter eins Schleudern. Dies betrifft neben den klassischen WCM-Anbietern zunehmend auch klassische DMS-Anbieter, die mit den gehobenen Anforderungen an Integrationsfähigkeit und Performance nicht mithalten können.

Eine größere Aufgabe in jedem Projekt als bisher wird es daher zukünftig (wieder) sein, aufgrund von Prototypen und intensiveren Analysen genau hier Sicherheit zu gewinnen. Vollkommen aus dem Rennen sind damit auch Softwareanbieter, die sich nicht vollständig auf Ihre Rolle als solcher konzentrieren, da hier das Risiko für das Scheitern eines Projekts erheblich steigt.

13. Oktober 2006

Stundenweise zu mieten

Das Leben als freier und unabhänger Berater ist nicht immer einfach. Manche “Kunden” wollen nur Informationen “abgreifen”, andere haben keine Etats und wieder andere sind in der Entscheidung noch viel zu weit vorne, um bereits auf einen Berater zurückgreifen zu wollen.

Dabei ist unabhängige Beratung in jeder Phase sinnvoll und nicht teuer. Auch der Einstieg mit wenigen Stunden oder Tagen ist möglich – z.B. um ganz zu Beginn eines Projekts das richtige Fundament legen zu lassen.

Ich arbeite gerne in gemischten Teams und bin für eine möglichst offene Kommunikation von Aufwänden und Kosten – denn das Ziel eines Projekt ist es, Erfolg damit zu haben.

Also, wenn Sie gerade ein DMS/WCM/ECM-Projekt planen, z.B. eine Neueinführung, Ablösung, Optimierung, Erweiterung, dann wenden Sie sich einfach an mich. Meine Auslastung beträgt derzeit zwischen 50% und 70% – da ist noch Platz für das ein oder andere Neuprojekt!

Neben o.g. Projekten stehe ich auch gerne für Analysen und Workshops zur Verfügung. Sprechen Sie mich einfach an.

6. Oktober 2006

Ebydos Übernahme stärkt Readsoft

Der Zusammenschluss zweier hochspezialisierter Unternehmen, um bereits gewachsene Strukturen zu festigen und eine schlagkräftigere Einheit im besetzten Segment zu bilden, ist ein positiver Schritt, der zum Wachstum beitragen wird.

Dieser Zukauf ist nicht eine reine Übernahme von Kunden oder das Ausbooten eines Mitbewerbers. Es bringt bereits vorhandene Vorgehensweisen, Konzepte, Technologien und erfolgreiche gemeinsame Projekte in eine neue, transparentere und sicherere Struktur. Die Übernahme ist für die Kunden erfreulich und wird sich aller Voraussicht nach, in keiner Weise negativ auswirken – eher das Gegenteil ist zu erwarten.

28. September 2006

Unabhängig

Dieses Weblog sowie sein Autor Jörg Dennis Krüger sind unabhängig. Das heißt, dass keine Informationen oder Meinungen gekauft wurden oder käuflich sind. Nur so kann die hohe Qualität des Blogs garantiert werden.

Man darf jedoch nicht vergessen, dass die Arbeit für das Blog (genau deshalb) nicht bezahlt wird und anderweitig Erlöse generiert werden müssen. Deshalb ist Jörg Dennis Krüger für Anwender und Anbieter von ECM-Lösungen in beratender Funktion als externer Mitarbeiter tätig. Hierdurch kommt es gewiss auch vor, dass Informationen bestimmter Anbieter öfter auf dem Schreibtisch landen, was die Chance, im Blog erwähnt zu werden erhöht.

Jeder hat jedoch die Chance im Blog Erwähnung zu finden, wenn er Jörg Dennis Krüger mit echten und brauchten Informationen versorgt. Am besten geht dies per E-Mail an redaktion@ecmblog.de. Noch besser sind die Chancen, wenn Jörg Dennis Krüger die Leistungsfähigkeit in Beratungsprojekten beim Endkunden selbst erfährt.

Sollte ein Leser das Gefühl haben, dass an der ein oder anderen Stelle die Unabhängigkeit gefährdet ist oder nicht klar genug dargestellt wird, ist jeder Hinweis willkommen!

20. September 2006

Goldene Regel #14: Ohne den richtigen Integrationspartner wirds nichts.

Projekte im Umfeld der Informationsverwaltung sind in 95% der Fälle keine “out-of-the-Box”-Projekte. Die eingekaufte bzw. eingesetzte Software soll zwar möglich genau die Funktionalitäten bieten, die für das Projekt benötigt werden, der Einsatz der Funktionalität muss jedoch regelmäßig an die genauen Anforderungen angepaßt werden, um die Prozesse im Unternehmen wirklich effektiv unterstützen zu können.

Dies wissen natürlich auch die Softwareanbieter und bieten – meist über Partner – umfangreiche Dienstleistungen rund um das Produkt an. Oft wird direkt vom Anbieter ein Partner “zugewiesen”, der den Kunden im Projekt betreuen soll.

Sie sind aber nicht verplichtet, genau mit diesem Integrator zusammenzuarbeiten. Schauen Sie genau, ob er nicht nur Produktkenntnisse, sondern auch Kenntnisse in Ihre Branche hat und die richtigen Softskills hat, um mit Ihrem Unternehmen zusammenzuarbeiten. Sollten Sie Zweifel daran haben, bitten Sie den Anbieter Ihres Vertrauens einfach um eine Partnerliste und investieren Sie einen Tag, um den passenden Partner zu finden.

Bewährt hat sich übrigens, einen dedizierten Ansprechpartner als Schnittstellte zwischen Softwarehersteller, Integrationspartner und Unternehmen zu etablieren. Hier eignet sich auch optimal ein externer Berater.

14. September 2006

Das Jahresende naht!

Es scheint wieder soweit zu sein: Das Jahresende steht vor der Tür und es sind noch Etats vorhanden, die dringend ausgegeben werden wollen. So schlugen in den letzten Tagen einige Projektanfragen bei mir auf. Meist mittlere Projekte im WCM- und DMS -Umfeld. Teils sogar richtig Interessante!

Natürlich war auch mal wieder ein Projektvermittler am Telefon – leider (für ihn) kannte ich das Projekt aber schon. So kann der Kunde bestimmt 30% Honorarkosten sparen. Da es zudem noch ein mittleres Unternehmen ist, wundert es mich, dass die überhaupt über einen Projektvermittler gegangen sind.

Wer also noch Beratungs- oder Analysebedarf in Projekten rund um die Informationsverwaltung und das Enterprise Content Management hat, darf sich gerne mit mir in Verbindung setzen!

7. September 2006

Referenztermin – mal anders

Ein Kunde möchte eine DMS-Lösung einführen und hat sich von mir erweichen lassen, neben den zwei Lieblingslieferanten endlich auch andere Anbieter anzusehen. Da das Projekt konzeptionell schon sehr weit fortgeschritten ist, wollen wir gleich Tacheles reden und einen Refenztermin vereinbaren.

Seit zwei Wochen versuche ich den Vertrieb des Anbieter (nach eigenen Aussagen “Weltmarktführer”, “Technologieführer” und was weiß ich nicht noch alles) zu erreichen – hoffnungslos. Rückruf wird zugesichert, aber nichts passiert.

Schauen wir mal, wie sich das entwickelt…

4. September 2006

Goldene Regel #12: Projektmanagement ist kein “nice to have”

“Können wir das schaffen? – Ja, wir schaffen das!” ist nicht nur der Slogan einer bekannten Kinderserie (und wird sogar von so machen Spielzeug, was zu der Serie verkauft wird, auf Knopfdruck wiedergegeben), sondern scheint auch die Durchhalteparole in so machen DMS/ECM-Projekt zu sein. Es wird halt einfach so vor sich konzipiert, geplant, gearbeitet, installiert und programmiert – und wenn der Chef mal fragt “Können wir das schaffen?” rufen alle zurück “Ja, wie schaffen das!”.

So ein Projekt ist tatsächlich jedoch planlos, uferlos und erfolglos.

Professionelles Projektmanagement, dass neben einer ausführlichen Planung auch aus Controlling und – besonders wichtig – Risikoabschätzung und -minimierung besteht, ist nicht nur ein Baustein eines ECM-Projekts, es ist ein wichtiger Treiber – von der ersten Projektsekunde, über den erfolgreichen Abschluß bishin zur dauerhaften Optimierung und Erweiterung der eingeführten Lösung.

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Der Autor

ECM-Experte Jörg Dennis Krüger

Jörg Dennis Krüger ist unabhängiger ECM-Spezialist und seit vielen Jahren Beobachter und Meinungsgeber der Branche. Zudem gilt er als Spezialist für Online-Performance-Marketing mit Schwerpunkt auf Conversion Optimierung.

In seinem ECM-Blog lesen Sie seine Meinung zu aktuellen Themen der Branche, Technologietipps und Erfahrungen zum praktischen Einsatz von Enterprise Content Management im Unternehmen.

Von 2008 - 2010 war er Vice President des weltweiten Verbandes von Content Management Praktikern "Content Management Professionals". Er ist als Senior Manager für Aufbau und Leitung des Geschäftsbereiches Conversion-Optimierung bei QUISMA verantwortlich.

Mehr Informationen und Kontakt bei Xing.

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