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Alle Beiträge mit dem Tag "Projekt"

22. Mai 2007

Zweistelliges Wachstum des ECM-Marktes und anhaltende Konsolidierung

Die Wahrsager von Gartner beschäftigen sich einmal mehr mit dem ECM-Markt. Laut diesen soll sich der Markt für Enterprise-Content-Management-Software bis 2010 jährlich um 12 Prozent vergrößern und dann ein Marktvolumen von 4,2 Milliarden US-Dollar (3,1 Milliarden Euro) erreichen. Zudem soll der Aufkauf von kleinen Unternehmen durch große weitergehen. Man sagt außerdem voraus, dass die Qualität, Leistung und Bedienerfreundlichkeit wachsen werden.

Man geht davon aus, dass Basislösungen und High-End-Systeme nebeneinander existieren werden – und wenig bis nichts dazwischen. “In vielen Fällen wird es sinnvoll sein, beide nebeneinander zu verwenden”, urteilt Tom Eid, Research Vice President bei Gartner.

Was soll man dazu sagen? Das das wichtigste Thema der IT-Branche wächst, ist wirklich keine Neuigkeit – die Zahlen von Gartner nur Fantasie. Das Qualität, Leistung und Usability besser werden, ist bei einer verstandenen Technologie, die jetzt immer mehr in den Unternehmen ankommt, wenig überraschend. Überraschend ist, dass Gartner eine Schere zwischen Kleinst- und Großlösungen vorhersieht – dies halte ich zumindest für unwahrscheinlich, hängt wohl aber auch von der Definition der Bereiche ab. Die Nutzung von Kleinst- und Großlösungen nebeneinander erschließt sich mir überhaupt nicht – was hat das mit ECM zu tun?

Die Kurzprognose aus dem Hause Cara Europe:

  • Wachstum bleibt konstant. In den Projekten steigen die Aufwände für Software zugunsten der Aufwände für Individualprogrammierung. Die Projektgröße insgesamt steigt jedoch auch. Beratung und Konzeption gewinnen weiter an Wichtigkeit.
  • Es wird immer mehr pragmatische Lösungen geben, die bestimmte Sachverhalte (z.B. Posteingangsverarbeitung) standardisieren und so eine schnellere Einführung erlauben.
  • Wir werden auch noch technologische Innovationen sehen. Insbesondere im Bereich Collaboration und Prozessautomatisierung liegt Potenzial.
  • Standardisierte Schnittstellen gewinnen an Bedeutung, um die verschiedenen Produkte gut miteinander zu kombinieren.
  • Die Großanbieter wird es weiter geben, diese werden jedoch massive Probleme haben, die Zielgruppen Mittelstand und abwärts anzusprechen. Hier gewinnen kleinere Anbieter, die trotzdem recht umfangreiche, wenn auch nicht so flexible Lösungen anbieten, an Wichtigkeit.
21. März 2007

Freie Kapazität ab Mai

Derzeit ist die Projektauslastung nahezu 100% – einige Projekte stehen jedoch vor dem erfolgreichen Abschluss. Ab Mai 2007 bin ich deshalb für ein neues Beratungsmandat verfügbar.

Ich freue mich auf kurzfristige Kontaktaufnahme, wenn Beratungsbedarf besteht. So kann das Projekt frühzeitig geplant und zuverlässig umgesetzt werden.

14. März 2007

Rausgewachsen?

Ein erfolgreiches Content- und Dokumentenmanagement-Projekt wächst stetig. Richtig erfolgreiche Projekte haben jährlich meist mindestens eine Verdopplung der Anzahl der Seiten, Sites, Objekte o.ä. vorzuweisen. Das macht nicht jedes System mit. Auch ändern sich durch dieses Wachstum auch nach einiger Zeit die Anforderungen an ein System. Waren zunächst nur zwei Websites mit vier Redakteuren zu betreuen, muss man nun zehn Websites mit 30 Redakteuren warten. Auch wenn eine professionelle Auswahl durchgeführt wurde und hierbei ein gewisses Wachstum eingeplant wurde, ist man ggf. irgendwann aus der vorhandenen Software herausgewachsen. Dieser Prozess ist nicht linear, denn auch der Softwareanbieter entwickelt sich weiter. Meist ist aber nach einigen Jahren der Punkt erreicht, wo man sich Gedanken über eine neue Lösung machen muss.

Aber jetzt kommen erst die Probleme. Oft wurde bei der Einführung nicht berücksichtigt, dass man 1:1 migrieren wollen würde und viele Systeme bieten hier keine oder wenig Funktionalität. Gut beraten ist man da, einen Systemwechsel zusammen mit einem Relaunch durchzuführen, wer (z.B. Intranets) ohne große Änderungen migrieren will, muss hierfür viel Zeit einplanen.

Das Herauswachsen aus einer bestehenden Lösung ist nur schwer zu vermeiden. Gleich eine größere Lösung kaufen – wie es Oma vielleicht für Kinderkleidung vorgeschlagen hätte – ist nicht die Lösung, denn große Softwaresysteme sind nicht nur deutlich teurer als kleine (der Preisunterschied zwischen zwei Kindergrößen ist – das muss ich Oma zugute halten – zu vernachlässigen), sondern bedürfen auch meist erheblich mehr Anpassung als kleinere. Wer gleich auf eine zu großes System setzt wird also die Wachtumsphase erst gar nicht erreichen – ein Teufelskreis.

Die Lösung? Gibt es nicht. Außer vorbereitet zu sein, die Augen offen zu halten und früh genug Probleme bemerken und Risiken bewerten. Denn nichts wäre schlimmer, als das ein gut gewachsener Webauftritt auf einmal aus technischen Gründen an den Folgen seines Erfolgs erliegt.

12. März 2007

Blog jetzt ohne News

Die reinen News und Nachrichten aus der Enterprise Content Management Branche finden sich jetzt nicht mehr im ECM-Blog. Im Rahmen des Relaunches von jdk.de wurden diese ausgelagert. Stefan Staat hat zudem die Newsredaktion übernommen und zeichnet sich für die Beiträge verantwortlich.

Das ECM-Blog widmet sich ab sofort vollständig den Erfahrungen aus Projekten und Gedanken zu Enterprise Content Management Konzepten und Technologien.

12. März 2007

Es geht weiter!

In den letzten Tag war es hier im ECM-Blog etwas ruhig. Die Gründe dafür liegen darin, dass ich gerade mit drei gleichzeitigen Kundenprojekten sehr stark ausgelastet bin – und das jdk.de relaunched wurde. jdk.de wird ab sofort zum “Portal für die Informationsverwaltung im modernen Unternehmen” und vereint das ECM-Blog und die Magazin. Zusätzlich sind hier Fachinformationen und tägliche aktuelle Newsmeldungen verfügbar.

Außerdem jetzt endlich dabei: Ein Forum für den Austausch zu allen Themen rund um Enterprise Content Management.

Ich freue mich auf Feedback und rege Beteiligung!

19. Februar 2007

Produktive Workshops

Workshops, in denen das Projektteam mit allen Stakeholdern eines Projekts Anforderungen erarbeitet, sind ein wichtiger Bestandteil von erfolgreichen Projekten im ECM-Umfeld. Erst hier können viele Fragen wirklich geklärt werden. Da die Anzahl der Personen in einem solchen Workshop oft recht groß werden kann, ist es notwendig, diesen so zu gestalten, dass dem Tagesgeschäft schnell wieder nachgegangen werden muss.

Um so freudiger war kürzlich ein Workshop in Österreich: Alle haben hochkonzentriert von 9.30h bis 16.00h durchgehalten – und das bei nur einer Pause.

26. Januar 2007

Freelancerdatenbank

Leider gibt es keine gute Freelancerdatenbank für echte Spezialisten zur Projektrealisierung im DMS/ECM-Umfeld. Immer wieder erreichen mich Anrufe von Unternehmen, die Projektmitarbeiter suchen – in der Realisierung. Solche Projekte mache ich persönlich nicht (sondern bereite dies konzeptionell vor, betreue als Projektmanager, etc.), aber bestimmt gibt es unter den Blogleser den ein oder anderen Spezialisten!

Aktuell wird gesucht:

Freelancer im Bereich SAP/PDMS-Archivierung

  • Mitarbeit bei der Erstellung eines internationalen Berechtigungskonzeptes, ca. 2 MW
  • Spezifikation und Realisierung der Umsetzung von Attributen aus SAP-UNICODE-Systemen und Übernahme nach ADeBar2, ca. 2 MW

verwendete Systemumgebung:

  • openText Livelink PDMS V9.5 als Weboberfläche für systemunabhängigen Zugriff auf archivierte Daten / Dokumente, nicht zu verwechseln mit dem originären Livelink-DMS-System

erforderliche Kenntnisse:

  • gute Kenntnisse über SAP-Archivelink, Archivierungsszenarien mit IXOS / openText, SAP V4.7
  • grundlegende Kenntnisse über Archivierung Fähigkeiten, Kompetenzen gemäß ITEC-Kategorie 4a, 4b
  • gute bis sehr gute Kenntnisse über Livelink PDMS V9.5
  • gute Kenntnisse in PERL-Programmierung

Start: April 2007
Dauer: 5 MM+
Ort: Karlsruhe

Interessenten wenden sich bitte formlos inkl. Profil an jdk@jdk.de. Alle Einsendungen werden vertraulich behandelt.

17. Januar 2007

RKW Rheinland-Pfalz akkreditiert Jörg Dennis Krüger als Senior Berater

Bereits im November 2006 hat das RKW Rheinland-Pfalz (Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V.) Jörg Dennis Krüger als Seniorberater für den Bereich Informationstechnologien akkreditiert.

Seit Dezember 2004 hat das RKW Rheinland-Pfalz seine Beraterliste durch ein umfangreiches Akkreditierungsverfahren ersetzt, in dem Referenzen aus vergangenen Projekten geprüft werden und eine Akkreditierungsarbeit (Arbeitsprobe aus einem Referenzprojekt) angefertigt werden muss.

Die Zulassung erfolgt zeitlich begrenzt und themenbezogen, d.h., die Zulassung wird für jeweils ein oder mehrere Cluster für den Zeitraum von 2 Jahren beantragt und später ggf. verlängert. Die Zulassung ist zudem an bestimmte Zulassungskriterien geknüpft. Neben den sogenannten allgemeine Zulassungskriterien (“Wissen-Erfahrung-Erfolg”), die für alle Cluster gelten, existieren in den jeweiligen Themenfeldern zusätzlich spezielle Kriterien. Je nach dem Grad der Erfüllung erfolgt eine Zuordnung zu einem Beraterbereich. In den Berater-Workshopgruppen sollen im Laufe der Zeit zudem Beraterrichtlinien mit empfehlenden Charakter erarbeitet werden, die ebenfalls qualitätssichernde Bedeutung haben.

Das RKW Rheinland-Pfalz verfolgt mit diesem Verfahren die Qualitätssicherung im Bereich Unternehmensberatung.

16. Januar 2007

Beratung nach Baukastensystem

Die Einbeziehung von externen Beratern in Enterprise Content Management Projekte ist sinnvoll und wird auch von den meisten Anwendern so gesehen. Abschreckend wirken jedoch häufig die Erfahrungen mit Beratern, die ein vollständiges Projekt begleiten – und entsprechend hohe Honorare berechnen. Dabei ist externes Wissen nicht in jeder Phase eines Projekte notwendig bzw. die externe Erbringung von Leistungen sogar aufwendiger, als wenn dies intern geschehen würde.

Genau aus diesem Grund sollte die Zusammenarbeit mit Beratern nicht projekt-, sondern projektphasen- oder sogar themenbezogen organisiert werden. Hierbei übernimmt der gute Berater die Rolle eines Moderators und Webweisers. Er bringt sich in die Bereiche ein, wo es notwendig ist und zeigt zeitgleich auf, wie die nächsten Schritte aussehen müssten. Durch granulare Angebote des Beraters bleiben so auch die Kosten im Projekt überschaubar.
Damit diese effektive und zielgenaue Nutzung von externen Ressourcen funktioniert, ist ein umfassendes Projektmanagement notwendig. Auch dieses kann extern erbracht werden! Ohne Projektmanagement ist ein Projekt leider schon zu Beginn zum Scheitern verurteilt.

9. Januar 2007

Kein Typo3-Hasser!

Hallo zusammen,

durch Zufall habe ich diesen Thread hier gefunden. Also mal dazu:

  1. Ich bin kein Typo3-Hasser. Ich halte es nur nicht für zielführend, Typo3 als die Beste Lösung im Markt zu propagieren und alles andere zu bashen – wie es die Community leider oft tut. Typo3 ist ein tolles Framework für Webentwicklung – von professionellem Web Content Management insbesondere aufgrund des recht rudimentären Redaktionssystems und suboptimalen Templating jedoch weit entfernt.
  2. Ich vertreibe keinerlei WCM-Produkte, habe keiner Partnerschaften mit Anbietern und partizipiere nicht an Umsätzen, die durch Empfehlungen von Systemen an meine Kunden generiert werden. Dass im E-Commerce-Magazin iSite einen Artikel gegen Typo3 veröffentlichen darf, spricht natürlich Worte. Aber genau so ein Nonsense ist auch der Grund, warum ich bei meinen Publikationen (Content Management Magazin) keine Beiträge von Anbietern mehr veröffentliche.
  3. Über mich kann man natürlich denken, was man möchte. Ich verbreite meine Meinung nicht mit dem Ziel, Typo3 zu schaden, sondern Anwendern zu helfen, die richtige Lösung zu finden. Es wird leider viel zu oft keine Arbeit in Anforderungsanalyse und Systemauswahl investiert, sondern – auch aufgrund des aggressiven Marketings von Teilen der Community – Typo3 genommen, “weil es das ja wohl alles kann”. Leider funktioniert es so nicht, da die Anforderungen an Web Content Management viel zu komplex sind. Dadurch scheitern viele Typo3-Projekte und – viel schlimmer – viele Anwender projizieren dies generell auf die “Technologie” des “Web Content Managements”. Die Community würde sich selbst gut tun, wenn sie hier etwas realistischer an das Thema heran gehen würde.
  4. Ich freue mich immer über konstruktive Kommentare. Sollten meine Darstellungen Fehler enthalten, freue ich mich auf Feedback!

Viele Grüße und ein schönen Abend noch,
Jörg Dennis Krüger

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Tagcloud: ECM Blog
Der Autor

ECM-Experte Jörg Dennis Krüger

Jörg Dennis Krüger ist unabhängiger ECM-Spezialist und seit vielen Jahren Beobachter und Meinungsgeber der Branche. Zudem gilt er als Spezialist für Online-Performance-Marketing mit Schwerpunkt auf Conversion Optimierung.

In seinem ECM-Blog lesen Sie seine Meinung zu aktuellen Themen der Branche, Technologietipps und Erfahrungen zum praktischen Einsatz von Enterprise Content Management im Unternehmen.

Von 2008 - 2010 war er Vice President des weltweiten Verbandes von Content Management Praktikern "Content Management Professionals". Er ist als Senior Manager für Aufbau und Leitung des Geschäftsbereiches Conversion-Optimierung bei QUISMA verantwortlich.

Mehr Informationen und Kontakt bei Xing.

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