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Alle Beiträge mit dem Tag "Oracle"

26. Oktober 2006

Oracle und EMC bauen ihre strategische Allianz weiter aus

EMC und Oracle bauen nach eigenen Angaben ihre seit zehn Jahren bestehende strategische Partnerschaft aus. In diesem Rahmen soll EMC innerhalb der nächsten zwölf Monate rund 20 Millionen US-Dollar in die Entwicklung von Referenzarchitekturen sowie gemeinsame Services und Testeinrichtungen investieren wollen. Kunden sollen dadurch umfangreiche Unterstützung bei der Planung und Umsetzung günstiger Computing-Modelle mit integrierten Oracle- und EMC-Lösungen erhalten. Seit Beginn der Partnerschaft vor zehn Jahren wurden nach Angaben des Unternehmens über 40.000 gemeinsame Kundeninstallationen implementiert.

EMC und Oracle werden gemeinsame Lösungen für Oracle 10g und die Anwendungsumgebung Oracle E-Business Suite 11i entwickeln. Darüber hinaus stellt EMC Hardware- und Software-Ressourcen fuer Oracles Technologiezentren in Atlanta und Reston in den USA zur Verfügung. Dort sollen diese als Referenzarchitekturen zu Demozwecken für Kunden eingesetzt werden. Ausserdem soll Oracle im Nachgang zum erfolgreichen MegaGrid-Projekt über 30 Terabyte an EMC-Speicherkapazitäten fuer die Entwicklung von Oracles nächster Technologiegeneration ein, darunter der Oracle Datenbank, dem Oracle Real Application Cluster und der ASM-Technologie einsetzen. Das gewonnene Know-how soll EMC wiederum zur Entwicklung von Lösungspaketen nutzen, die Kunden nach Markteinführung der neuen Oracle-Technologien zur Verfuegung stehen sollen.

16. Oktober 2006

IBM – Halle A3, Stand 160

IBM will zusammen mit Geschäftspartnern zahlreiche Hard- und Softwareprodukte zu den Themen Geschäftslösungen und Infrastruktur präsentieren. Das Motto für den diesjährigen Messeauftritt lautet “Innovation for Collaboration” und soll durch eine Vielzahl von Partnerbeiträgen auf einer Standfläche von 557 m² inklusive Forumsbereich veranschaulicht werden. In zahlreichen Vorträgen auf der Forumsfläche und den vormittags anberaumten Breakfast-Briefings sollen die Messebesucher Gelegenheit haben, sich über spezielle Themen umfassender zu informieren.

Die IBM Software Group will an verschiedenen Demopunkten neue Produkte und Geschäftslösungen der Bereiche Information Management, Lotus, WebSphere, Tivoli und Rational präsentieren. Der Bereich Information Management soll am Demopunkt die IBM Information on Demand-Strategie vorstellen und zeigen, wie durch Integration, Analyse und bedarfsgerechte Bereitstellung Informationen besser genutzt werden können. Wesentliches Element der IBM Information On Demand-Strategie soll es sein, Informationen nicht anwendungsspezifisch in Silos zu verwalten, sondern sie systemübergreifend als strategische Unternehmensressource anzusehen und sie – basierend auf offenen Standards – für Benutzer, Anwendungen und Prozesse als Service bereitzustellen. Dem Thema Service-orientierte Architekturen soll sich am 26. Oktober der ganztägige IBM SOA Architect Summit widmen.

Folgende Partner sind mit IBM auf der Systems:

  • ACP IT Solutions präsentiert den Notfallserver „Rescudo“, der mehrere Systeme sichert und im Notfall in wenigen Minuten arbeitsbereit ist.
  • ARS Computer und Consulting zeigt SOA-Lösungen zur Geschäftsprozessoptimierung auf Basis von IBM WebSphere und IBM Rational Software.
  • becom Informationssysteme stellt effektive Speicherlösungen sowie Daten- und E-Mailarchivierung auf IBM eServern vor.
  • COC präsentiert mit HelpMatics ein ITIL-zertifiziertes Tool für das Incident-, Problem- und Change-Management.
  • EDR Projekt zeigt mit den docma-Produkten Lösungen für Projektmanagement und Büroorganisation.
  • FORCAM bietet das Manufacturing Execution System Factory Framework für die diskrete Fertigung.
  • FRITZ & MACZIOL Software und Computervertrieb präsentiert SAP Systeme auf IBM eServern.
  • GUS Deutschland zeigt branchenspezifische, auf IBM Express Advantage basierende ERP-Komplettlösungen für den Mittelstand.
  • NCT präsentiert mit der BCM Suite eine ebenfalls auf IBM Express Advantage gründende Business Continuity-Lösung für die IBM Systeme i, p und x.
  • OnePoint Software bietet Lösungen für integriertes Projekt-Controlling.
  • Oracle Deutschland zeigt mit JD Edwards EnterpriseOne eine ERP-Komplettlösung für den Mittelstand.
  • oxaion präsentiert ebenfalls eine ERP-Lösung für den Mittelstand.
  • Sparkassen Informatik demonstriert IT-Überwachung mit Hilfe von IBM Tivoli 6.1.
  • trend SWM EDV-Beratung zeigt mit Future II ein modulares ERP-System für verschiedene Unternehmensstrukturen und Branchen.
21. August 2006

EAX gewinnt weiter!

Der EAX schloß am Freitag aufgrund von starken Kursgewinnen bei Oracle und Microsoft mit 1048 Punkten und hat damit in ca. einem Monat fast 5% hinzugewonnen.

14. August 2006

Der EAX steigt und steigt und steigt

Der EAX hat heute erneut sein all-time-high überschritten und ist auf 1027 Punkte gestiegen. Grund dafür sind deutliche Kursgewinne bei Open Text, Filenet und Technotrans – obwohl Stellent, Fabasoft und Oracle leicht nachgegeben haben.

9. August 2006

Subjektiv

“Die rechtliche Grundlage für Geschäftsmodelle dieser Art ist nicht mehr gegeben.” schreibt die Fa. Oracle in der aktuellen Pressemeldung zum Handel mit gebrauchten Lizenzen, da man vor dem OLG gegen einen Händler im einstweiligen Verfahren nunmehr einen Sieg verbuchen konnte.

Zwar kennt man das Urteil des BGH zu einer ähnlichen Thematik, verweist aber darauf, dass sich dieses “jedoch lediglich auf den Weiterverkauf von Original-Datenträgern” bezog.

Ohne die Entscheidung der Kammer genau zu kennen, kann man hierzu erstmal keine tiefe Aussage machen – ich denke jedoch, dass das letzte Wort hierzu noch nicht gesprochen ist und es maßgeblich von der Wirksamkeit der evtl. zwischen Käufer, Verkäufer bzw. Lizenzgeber und Lizenznehmer getroffenen Vereinbarungen abhängt.

Man darf gespannt sein. Aber so viele Gebrauchtlizenzen werden im ECM-Bereich (bisher) nicht gehandelt. Wobei doch einige ungenutzt herumliegen müssten!?

20. Juni 2006

Kauft Oracle OpenText?

Tony Byrne philosophiert auf CMSWatch über die Möglichkeiten, die sich für Oracle und OpenText über die kürzlich angekündigte Partnerschaft hinaus ergeben. Lesenswert.

19. Juni 2006

Habe ich was verpaßt?

Ende letzter Woche in allen Tickern: “Mit den beiden Produkten Content Database and Records Database will Oracle in den Content Management Markt einsteigen.” Wenn Oracle jetzt wenigstens wirklich WCM-Funktionalitäten bieten würde. Aber heise weiß es genauer: “Dabei handelt es sich um eine Ergänzung zur Enterprise Edition 10g der Datenbank, die die Verwaltung von Dokumenten aller Art vereinfachen soll.”

Das verstehe jetzt wer will. Die ECM-Strategie von Oracle, die durch die ContentService 10g an Gradlinigkeit gewann, wird jetzt wieder zunehmend konfus. Welcher Kunde soll sich da zurecht finden? Aber dafür gibts ja Berater. ;-)

28. Februar 2006

Das Orakel

Seit wenigen Wochen sind nun die neuen “Content Services 10g” der Firma Oracle offiziell verfügbar. Und man glaubt es kaum! Die Entwickler bei Oracle haben tatsächlich ein Standardprodukt erstellt, dass an ein DMS erinnert und teilweise überraschende Funktionalitäten bietet. Nicht nur, dass eine enge Anbindung an die BPEL-Engine von Oracle vorhanden ist, jedem Ordner lassen sich individuelle Einstellungen zur Versionierung und Freigabe mitgeben, die dieser dann voll automatisch beachtet und jedem neu eingestellten Dokument zu weist.

Der Nachteil an dem Standardprodukt ist seine Unflexibilität – Anpassungen sind praktisch nicht möglich. Wer beispielsweise nicht nur eine Dateiliste angezeigt bekommen möchte, sondern Thumbnails bevorzugt (z.B. für Fotos in einer Kundenakte o.ä.) wird mit der derzeitigen Version nicht glücklich. Insider behaupten, es läge daran, dass die CS 10g nur auf der Präsentationsebene konstruiert wären und die deshalb auch hier abgebildete Funktionalität vor Eingriffen von Außen geschützt werden soll.

Das Programm hat noch Zeit zu wachsen – es ist grad “frisch geschlüpft”. Oracle zieht damit auf jeden Fall erstmal an Microsoft vorbei und bietet für KMU eine interessante DMS-Lösung, die funktional (bis auf die mangelnde Flexibilität) mit Hyperwave in einer Liga spielt.

Richtig interessant ist jedoch der Preis: Man spricht von 50-60 Euro pro Arbeitsplatz (zzgl. Datenbank) für die gesamte Collaboration Suite. Diese enthält neben Content Services noch vielfältige andere, innovative Tools.

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Der Autor

ECM-Experte Jörg Dennis Krüger

Jörg Dennis Krüger ist unabhängiger ECM-Spezialist und seit vielen Jahren Beobachter und Meinungsgeber der Branche. Zudem gilt er als Spezialist für Online-Performance-Marketing mit Schwerpunkt auf Conversion Optimierung.

In seinem ECM-Blog lesen Sie seine Meinung zu aktuellen Themen der Branche, Technologietipps und Erfahrungen zum praktischen Einsatz von Enterprise Content Management im Unternehmen.

Von 2008 - 2010 war er Vice President des weltweiten Verbandes von Content Management Praktikern "Content Management Professionals". Er ist als Senior Manager für Aufbau und Leitung des Geschäftsbereiches Conversion-Optimierung bei QUISMA verantwortlich.

Mehr Informationen und Kontakt bei Xing.

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