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Alle Beiträge mit dem Tag "Microsoft"

8. Dezember 2006

Open Document Format (ODF) jetzt ISO-Standard

Offene und standardisierte Dateiformate bieten umfamgreiche Möglichkeiten in den Bereichen Dokumentengeneration, -konvertierung, -verarbeitung, etc. Ein Favorit für das zukünftig führende Dateiformat ist das “Open Document Format”, entwickelt vom OpenOffice-Team, das nun von der ISO als Standard anerkannt wurde.

Vor allem in europäischen Ländern, wo ISO-Standards teilweise bevorzugt behandelt werden oder gar vorgeschrieben sind, könnte die Standardisierung zur weiteren Verbreitung des Formates beitragen. Bei Microsoft, wo bisher auf propritäre Dokumentformate gesetzt wird, arbeitet man nach eigenen Angaben deshalb an Filtern, um OpenDocument mit Microsofot Office nutzen zu können. Das von Microsoft entwickelte eigene Office-Format “Open XML” wird jedoch weiterhin vorangetrieben und soll durch Novell in OpenOffice.org integriert werden.

4. Dezember 2006

Neue Oberfläche bei EASY

Windows Vista steht vor der Tür und viele Anbieter nutzen bereits jetzt die Chancen, die das neue Betriebssystem für die Client-Entwicklung bietet. Auch die EASY SOFTWARE AG präsentiert nun einen Client für die eigene Software, der auf diese innovativen Technologien aufsetzt und insbesondere in puncto Ergonomie und Flexibilität neue Maßstäbe setzen soll. Das “EASY INFOWORX JUMP!” getaufte Produkt soll eine Vielzahl von Neuerungen bietet, wie zum Beispiel eine 3D-Dokumentenansicht und eine Thumbnail-Bar. Gleichzeitig soll sich die Client-Lösung durch eine extrem einfache Bedienung auszeichnen und dadurch dadurch nicht nur ein Plus an Effizienz bieten, sondern auch eine deutliche Steigerung der Produktivität erlauben.

EASY SOFTWARE vollzieht damit nach eigenen Angaben den ersten Schritt hin zu dem neuen Produktportfolio “EASY INFOWORX” für die nahtlose Integration und Erweiterung der verschiedenen Microsoft-Plattformen wie Windows Vista, 2007 Microsoft Office System, Exchange Server 2007 und SharePoint Portal Server.

14. November 2006

Livelink: Neues Majorrelease angekündigt

Open Text hat nach eigenen Angaben auf seiner weltweiten Anwenderkonferenz LiveLinkUp 2006, die zurzeit in Phoenix, USA, stattfindet, die neue Version 10 seiner Lösungssuite “Livelink ECM” vorgestellt. Das neue Major Release, das noch vor Mitte 2007 ausgeliefert werden soll, soll eine komplette Infrastruktur für unternehmensweites ECM bieten und deren nahtlose Integration mit Backend- und Frontendsystemen ermöglichen.

Damit sollen Unternehmen Repositories für strukturierte und unstrukturierte Inhalte miteinander verbinden, Content-zentrierte Unternehmenslösungen erstellen, Geschäftsprozesse auf der Grundlage von Inhalten steuern und Wissensarbeitern eine zentrale Sicht auf jede Art von geschäftsrelevanten Inhalten in ihrer gewohnten Arbeitsumgebung zur Verfügung stellen sollen.

Open Text will so eine wichtige Voraussetzung für das Konzept des transparenten Unternehmens (Enterprise Transparency), das seine Prozesse lückenlos dokumentieren kann, zu jedem Zeitpunkt über völlige Prozesstransparenz verfügt und die Geschäftsaktivitäten und -abläufe auf der Basis von strukturierten und unstrukturierten Inhalten aktiv steuert schaffen.

Zu den wichtigsten Neuerungen in Livelink ECM 10 sollen gehören:

  • Enterprise Library Services: Livelink ECM 10 soll Funktionalitäten wie Archivierung, Metadaten-Management, unternehmensweites Records Management und Informationssuche nahtlos miteinander integrieren und diese als „Enterprise Library Services“ zur Nutzung bereitstellen. Mit Livelink ECM 10 lassen sich Inhalte aus Unternehmensanwendungen führender Hersteller wie Microsoft, SAP und Oracle sowie aus Microsoft SharePoint, E-Mail- und Dateisystemen und anderen Repositories über eine Metadatenschicht managen. Die Inhalte sollen sich automatisch und manuell klassifizieren lassen, definierte Aufbewahrungsregeln und -fristen soll zugeordnet werden können.
  • Integration von geschäftsrelevanten Inhalten in Unternehmensanwendungen: Anwender sollen direkt aus einer Microsoft Outlook-Oberfläche heraus auf geschäftsrelevante Inhalte in ERP-Systemen wie zum Bespiel Kundeninformationen oder auftragsbezogene Dokumente zugreifen können. Diese einheitliche Sicht sowohl auf strukturierte als auch unstrukturierte Inhalte soll nicht nur zu signifikanten Produktivitätssteigerungen, sondern erhöht auch den Nutzen von Investitionen in Unternehmensanwendungen führen.
  • Flexible Ergänzung vorhandener Content Management Systeme: Mit den Enterprise Library Services sollen Unternehmen die Flexibilität erhalten, Lösungen auf ihren Content Management Systemen, wie zum Beispiel Microsoft SharePoint, zu entwickeln und damit den Lebenszyklus von unternehmenskritischen Inhalten zu verwalten.
  • Betonung auf der Anwendererfahrung: Zusätzlich zum Web-Interface will Open Text eine neue, umfangreiche Client Schnittstelle, mit der nahtlos auf Unternehmensinhalte aus Desktop-Anwendungen von Microsoft wie Microsoft Outlook, Microsoft Office und Microsoft Explorer zugegriffen werden kann anbieten.
  • Neue Web Services-Schnittstellen: Livelink ECM 10 soll eine Web Services API für die Enterprise Library Services und Livelink Content Services zur Verfügung stellen. Dadurch sollen sich die Funktionalitäten leicht in Unternehmensanwendungen integrieren lassen. Zudem sollen Organisationen Content-zentrierte Anwendungen erstellen können, die das betriebswirtschaftliche Potenzial von Unternehmensdaten und -dokumenten ausschöpfen.

Weitere Informationen rund um die weltweite Anwenderkonferenz LiveLinkUp Phoenix 2006 stellt das Unternehmen untern http://livelinkup-phoenix.opentext.com zur Verfügung.

2. November 2006

Sharepoint 2007 mit neuen Funktionen – und alten Einschränkungen

Das lange Warten auf die Ablösung von Microsofts Sharepoint Portal Server 2003 durch den stark verspäteten Microsoft Office SharePoint Server (MOSS) 2007 soll diesen Monat ein Ende finden. Allerdings werden die Benutzer nach dem großen und potenziell schwierigen Umstieg feststellen, dass die neue Version viele Einschränkungen ihres Vorgängers geerbt habt. Zu diesem Schluss kommt die neuste Ausgabe des “Enterprise Portals Report” von “CMS Watch”.

Die Analysten von CMS Watch haben die Version vorab analysiert und stellen dem System ein schlechtes Zeugnis aus. “Ale Enterprise Portal wird MOSS weiterhin nicht zu den meisten E-Business Szenarien oder unternehmensweiten Nutzung in großen Firmen passen.”, sagt der leitende Analyst des Reports, Janus Boye, und fügt hinzu: “MOSS bietet eine Vielzahl neuer Funktionen, aber es eignet sich weiterhin nut für den Einsatz zur abteilungsweiten Zusammenarbeit oder Intranet-Anwendungen in mittleren Unternehmen, die bereits jetzt stark auf Microsoft-Lösungen setzen”.

Weitere Ergebnisse des Reports sind u.a.:

  • Zwar ist der Internet Explorer nicht mehr Voraussetzung zur Nutzung des Servers, den größten Nutzen bringt der Einsatz des neuen Produkt aber nur für Unternehmen, die auch auf Office 2007 wechseln. Kunden der älteren Versionen werden feststellen, dass die Anwenderfreundlichkeit bei der Bedienung des MOSS sich stark unterscheidet.
  • Wie schon bei den vorherigen Versionen ist die Installation zwar sehr einfach gestaltet, die Anpassung und Wartung ist dazu im Vergleich jedoch unglaublich  aufwendig. Administratoren können hier schnell überfordert sein.
  • Auch der sehr wichtige Consultingbereich von Microsoft wird merklich Zeit brauchen um das neue Produkt zu erlernen und zu verstehen. Die Erfahrungen mit vorherigen Versionen zeigen, dass dieser Prozess Jahre in Anspruch nehmen kann.
  • Noch sind keine Pläne für die nächsten Versionen bekannt.

CMS Watch Gründer Tony Byrne fasst die Ergebnisse zusammen: “Microsoft versucht mit den eindrucksvoll vielen neuen Funktionen in den Enterprise-Markt vorzudringen, vergisst hierbei aber teilweise die Funktionalitätstiefe und Skalierbarkeit der Gesamtlösung.”

Der 17-seitige Report zu Microsoft Office SharePoint Server ist ab sofort ab 550 US-Dollar auf www.cmswatch.com verfügbar.

13. Oktober 2006

Saperion – Halle A2, Stand130

Das Thema E-Mail-Archivierung soll bei Saperion im Mittelpunkt stehen. Wo bislang auf einen Schlag 50 MB mit demInhalt identischer Mails belegt wurden, sollen mit E-Mail Lifecycle Management von Saperion nur noch 10 MB im Archiv und 50 kB im Exchange verbleiben.

Für Exchange und Lotus Notes sollen die Funktionen zur Archivintegration für Mailfiles und beispielsweise alle sonstigen Notes Applikationen verfügbar sein. Die Archivierung soll dabei auf Wunsch automatisch oder manuell erfolgen und ausschließlich über die dem Benutzer bekannten Oberflächen zu bedienen sein. Anforderungen an Revisionssicherheit und die Integration in betriebliche Prozesse sollen standardmäßig erfüllt werden.

11. Oktober 2006

Bulls**t-Bingo?!

“Das System steht mit .NET 2.0 (und bald 3.0) als Technologie-Basis, AJAX-basierter Rich-Client-Oberfläche im Office 2007-Look und der Unterstützung aller wichtigen Internetstandards weit vor proprietären Systemen wie Red Dot, welche die Entwicklung der letzten Jahre teilweise etwas verschlafen zu haben scheinen.”

Auf jeden Fall lustig. Neben den Typo3-Fanatikern scheint sich eine neue Glaubensrichtung zu bilden.

9. Oktober 2006

Adobe versucht mit Unterstützung für Blogs, Kunden zurückzuerobern

Statische Webseiten gehören nicht mehr zum Alltag von modernen Unternehmen. Webdesign-Lösungen wie Dreamweaver werden – wenn überhaupt – nur für die Templateerstellung verwendet und die Wartung der Webseiten in einem Web Content Management System (WCMS) durchgeführt. Bereits vor drei Jahren versucht Adobe aus diesem Grund, mit einer eigenen WCM-Lösung Kunden zu halten und neue Kunden zu gewinnen. Die Lösung “Contribute” war jedoch vom ersten Tag an enttäuschend. Das System ist auf einen Fatclient angewiesen, hat nur wenige professionelle Funktionen und generiert letztendlich doch wieder nur statische Seiten. Einzig kleine Webagenturen können von der nun möglichen Nutzung von Dreamweaver-Funktionen im Team profitieren – keine besonders große Zielgruppe.

Adobe versucht nun mit Version 4 von Contribute, wieder Fuß zu fassen. Hierbei wird u.a. das Thema “Weblogs” in den Mittelpunkt gestellt, die direkt aus Contribute gefüllt werden können sollen. Überzeugen kann die neue Version jedoch indes auch nicht. Zu schwer wiegen die achitektonischen Probleme, die Contribute mit sich bringt: Eine rein auf Windows basierende Lösung, die für jeden Autor einen Client auf dem Arbeitsplatzrechnen benötigt und keinerlei Serverfunktionalitäten mitsichbringt, ist nicht up-to-date und bringt gegenüber anderen Lösungen am Markt praktisch keine Vorteile. Auch die angepriesene Integration von Dreaweaver und Office, als Argumente für eine solche Lösung, überzeugen nicht.

Auch scheint Adobe die Thematik schlichtweg noch nicht verstanden zu haben. War schon vor drei Jahren bei Livepräsentationen zu merken, dass man keine Kenntnis von aktuellen Technologien und Marktbegebenheiten hat, so liest sich auch eine aktuelle Pressemeldung zu Contribute 4 eher wunderlich.

“Die Lösung unterstützt bekannte Blog-Server wie Blogger, Typepad und WordPress und erlaubt die direkte Verbindung zu hauseigenen Blog-Servern.”

Welche “Blog-Server” gemeint sind, bleibt unklar. Wie die technische Realisierung aussehen soll, auch. Zudem gibt es spezialisierte Lösungen (z.B. Blogdesk), die hier erheblich effektiver sind.

Klare Empfehlung: Contribute ist kein Werkzeug erster Wahl. Der Einsatz sollte gründlich überlegt und mit einer Testversion ausgiebig erprobt werden. Generell ist davon eher abzuraten und der Einsatz von “echten” WCMS zu empfehlen.

6. Oktober 2006

Kooperation zwischen EMC und Microsoft

EMC und Microsoft haben ein ECM-Bündnis (“ECM-Allianz”) ins Leben gerufen. Ziel soll es sein, Unternehmen die Verwaltung und den Zugriff auf steuerrelevante, aufbewahrungspflichtige und sonstige geschäftskritische Daten zu erleichtern. Die Zusammenarbeit beider Unternehmen soll die Tools und Anwendungen von Microsoft mit den Geschäftsprozessen der EMC-Infrastruktur verbinden. Hierzu will EMC eine Reihe neuer Content- und Archivierungsprodukte vorstellen, um die Documentum-Plattform und die Lösungen von Microsoft enger miteinander zu verzahnen.

Mit den neuen “EMC Documentum Content Services” sollen Anwender direkt aus dem Microsoft Office SharePoint Server 2007 und aus Microsoft Office heraus auf die Documentum-Plattform zugreifen können. Ein weiteres Produkt der EMC-Microsoft-Allianz sollen die “EMC Documentum Archive Services” sein, die nach Angaben des Unternehmens ebenfalls für den SharePoint Server konzipiert wurden. Inhalte aus SharePoint-Speichern sollen sich mit der Lösung manuell oder automatisch in Documentum-Depots archivieren lassen. Vom SharePoint Server aus soll auf die Daten zugriffen werden können, und auch weiter durchsuchbar bleiben. EMC hat die Documentum Plattform zusätzlich fuer die Unterstützung von Microsoft SQL Server 2005 erweitert. Documentum-User sollen jetzt problemlos mit SQL Server arbeiten können.

Die EMC Documentum Plattform mit Support für Microsoft SQL Server sollen noch in diesem Quartal erhältlich sein. EMC Documentum Content Services für Microsoft SharePoint Server 2007 und EMC Documentum Archive Services für Microsoft SharePoint Server 2007 sollen im ersten Quartal 2007 auf den Markt kommen. Die Preise sind nach Angaben des Unternehmens konfigurationsabhängig.

6. September 2006

Kraftvoller Sklave im Zeichen des Flughunds

Powerslave von Flying Dog Software ist – auch wenn es sich so nennt – eigentlich nur sekundär “Enterprise Content Management”. Primär ist die Software eine sehr weit entwickelte, modulare Plattform zur Entwicklung von Browseranwendungen – was natürlich auch Websites, Dokumentenmanagement, etc. sein kann. Immer wieder faszinieren Flying Dog und sein Chefentwickler Nicolay Mausz mit wunderschönen, technologisch weit fortgeschrittenen und doch pragmatischen Lösungen.

Im aktuellen Newsletter schreibt das Unternehmen

[Der Kalender] zeigt einmal mehr unser Verständnis von ECMS als ganzheitlichem Ansatz inklusive Groupware, austauschbarer Backends für die Datenhaltung und flexibler Komponenten statt starrer Applikationen.

Powerslave ist ECM von der anderen Seite des Spielfelds. Nicht dokumentenzentriert, sondern contentzentriert.
Einen Blick auf die neuen AJAX-Funktionen und zum bidirektionen Zugriff auf Daten im Microsoft Exchange Server, gibt es in einer selbstlaufenden Demo. Eine Vorschau auf die nächste Powerslave-Version auf einer speziellen Microsite.

28. August 2006

Filenet (Halle 8/Stand C003/E004)

Natürlich ist Filenet auch trotz der Akquisition durch IBM auf der DMS Expo vertreten. Das Unternehmen stellt hierbei nach eigenen Angaben die neue Integration der Filenet P8 ECM-Plattform mit dem Microsoft SharePoint Server in den Mittelpunkt seines Messeauftritts. Über das Zusammenwirken der beiden Lösungen im Praxiseinsatz Filenet darüber hinaus auch auf dem Microsoft-Stand (Halle 8, B51/C50) informieren. Weitere wichtige Filenet-Themen sollen Geschäftsprozessoptimierung sowie die Einhaltung gesetzlicher oder freiwilliger Regularien (Compliance) sein.

Messebesucher sollen sich darüber hinaus kostenlos in Praxisvorträgen führender Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen informieren können, die nur wenige Schritte von der Ausstellungshalle entfernt im Rahmen der FileNet Anwenderkreistagung am 20. September 2006 gehalten werden sollen.

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Tagcloud: ECM Blog
Der Autor

ECM-Experte Jörg Dennis Krüger

Jörg Dennis Krüger ist unabhängiger ECM-Spezialist und seit vielen Jahren Beobachter und Meinungsgeber der Branche. Zudem gilt er als Spezialist für Online-Performance-Marketing mit Schwerpunkt auf Conversion Optimierung.

In seinem ECM-Blog lesen Sie seine Meinung zu aktuellen Themen der Branche, Technologietipps und Erfahrungen zum praktischen Einsatz von Enterprise Content Management im Unternehmen.

Von 2008 - 2010 war er Vice President des weltweiten Verbandes von Content Management Praktikern "Content Management Professionals". Er ist als Senior Manager für Aufbau und Leitung des Geschäftsbereiches Conversion-Optimierung bei QUISMA verantwortlich.

Mehr Informationen und Kontakt bei Xing.

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