Alle Beiträge mit dem Tag "Kommentar"
26. Mai 2008
Dieses Blog ist nicht erpressbar
Liebe ECM/CMS/DMS-Anbieter,
jdk.de ist das führende Portal für ECM in Deutschland (gemessen an der Zahl der Seitenabrufe, Quelle: Alexa.com). Das Portal ist nun seit über einem Jahr in der Form online und hat dafür Großes geleistet. Um es weiter auszubauen, setzen wir auf Onlinewerbung und ein Sponsoringmodell, dass es uns ermöglicht, die Themen weiter auszubauen und noch mehr Leser zu begeistern.
Natürlich wollen wir, dass unsere Leser auch unsere Sponsoren wahrnehmen und die Sponsoren entsprechend Neukunden gewinnen.
Ganz und gar nicht damit überein geht es jedoch, wenn Anbieter ihr Sponsoring davon abhängig machen, dass nicht kritisch über sie berichtet wird oder ein Sponsoring explizit darum ablehnen, weil im ECM-Blog negativ über sie geschrieben wurde.
Jedes Unternehmen am Markt muss mit Kritik leben. Im ECM-Blog hat jeder die Möglichkeit Artikel zu kommentieren und damit direkt seine Sicht der Dinge darzustellen. Dies ist gewünscht und gewollt!
Journalismus – und dazu zählt auch dieses Weblog – lebt von der vielschichtigen Betrachtung der fokussieren Themen. Hierzu gehört es auch, Unternehmen und Produkte zu kritisieren. Genauso werden Unternehmen und Produkte gelobt. Jedoch findet beides nicht grundlos statt.
Natürlich ist jdk.de kein Millionen-Euro-Projekt und auf jeden Euro Umsatz angewiesen. Trotzdem werden wir unsere Unabhängigkeit und kritische Berichterstattung nicht dafür opfern, dass wir mehr Anzeigen und Sponsoren bekommen.
Also, liebe Hersteller, seid mutig und steht zu dem, was ihr tut. Beteiligt euch aktiv! Und investiert in dieses Informationsportal, damit es noch besser, schöner und größer wird. Investiert jedoch nicht in Portale, die ihre Glaubwürdigkeit verkaufen – denn da bekommt ihr zwar keine Kritik, jedoch auch keine mündigen Fachleser.
Hochachtungsvoll,
Euer Jörg Dennis Krüger
21. November 2007
RedDot Ablösung
Kunden von RedDot haben es derzeit nicht einfach. Im Gesamtkonzern OpenText sind sie nur ein kleines Licht – trotz dem, dass RedDot die primäre Web-Content-Management-Lösung für OpenText-Kunden sein soll. Denn die RedDot-Software ist zwar nach wie vor für kleine und mittlere Unternehmen, die eine statische Website betreiben, ein toller, einfacher Weg – schnell wächst man jedoch aus der Lösung heraus, besonders in puncto Web 2.0.
Die dazu von RedDot angebotene Lösung “LiveServer” ist – aus der praktischen Erfahrung her – für Kunden oft keine zufriedenstellende Lösung. LiveServer ist ein ganz eigenständiges Produkt, dass mit dem eigentlich RedDot-System nur wenig gemein hat. Es erfordert vollkommen anderes Know-how und Betriebsmodell – nicht zu vergessen auch erhebliche Investitionen in Lizenzkosten.
Schnell sind viele Anwender deshalb dabei, ihren eigenen “LiveServer” zu konstruieren und ihre Templates mit PHP anzureichern (was für die meist als Webserver eingesetzten Apache oder IIS wenig Probleme darstellt). Dies ist jedoch nur eine Schmerzlinderung – keine wirkliche Lösung des Problems. Auf einmal sind Website und WCMS weit voneinander entfernt – eine Kommentarfunktion könnte nicht ins Repository schreiben und man braucht auch eine zweite Redaktionsumgebung.
Da RedDot nach Aussagen ihres CEO nach wie vor klar den Mittelstand anspricht, wird RedDot hier kurz- und mittelfristig wohl auch keine Lösung anbieten. Es ist daher kaum ein Wunder, dass in der Beraterpraxis derzeit einige Kunden anklopfen und gerne zu einer Ablösung beraten werden möchten.
Diese Entwicklung ist schade – auch wenn man sich natürlich über jeden Beratungskunden freut. Das RedDot-System war sehr gut und ist immer noch nicht schlecht – hat aber leider einige Entwicklungen verschlafen. Moderne Websites lassen sich mit moderneren Systemen einfacher umsetzen – und der Mitbewerb von modernen Open Source Systemen ist leider auch nicht zu verachten.
20. Juni 2007
Professionalität sieht anders aus…
Bezugnehmend auf unsere Stellenanzeige (wie hier berichtet), gab es schnell die ersten Reaktionen – leider nicht immer konstruktiv. So meldete sich ein Besucher im Webhostlist-Forum, wo die Anzeige auch veröffentlicht wurde, mit dem Kommentar:
“quasi für 0 geld arbeiten und für viele arbeiten”
Ganz abgesehen davon, dass mich dieser Kommentar im nachhinein in meiner Einstellung bestärkt, ausdrücklich jemanden mit “guten Deutschkenntnissen in Wort und Schrift” zu suchen, finde ich solche unqualifizierten Kommentare – wenn auch in diesem Fall wenigstens nicht anonym – einfach daneben.
Entsprechend fragte ich den Kommentator per Xing-Mail, was ich denn davon halten soll – die Antwort lies nicht auf sich warten:
“Sehr geehrter Herr Krüger,
ich denke, wenn jemand eine derartige STellenberschreibung veröffentlicht, der muss damit rechnen
das eine entsprechende Antwort kommen wird. Nehmen Sie das mal nicht persönlich”
Man darf also jungen bzw. noch nicht so erfahrenen Kräften keine Chance geben? Man darf nur Dipl. Inf. zu vollen Honorarsätzen beschäftigen, sonst gibt es einen doofen Kommentar? Komische Welt.
22. Dezember 2006
Frohe Weihnachten!
Jörg Dennis Krüger und Cara Europe wünschen allen Lesern des ECM-Blog besinnliche Feiertage. Wir hoffen, Sie hatten ein gutes Jahr und finden in den nächsten Tage Ruhe, um im Januar wieder voller Tatendrang den Markt verändern zu können. Das Blog wird auch “zwischen den Jahren” unregelmäßig aktualisiert – über die Weihnachtsfeiertage wird sich jedoch nichts verändern. Auch Sicherheitsgründen ist ab heute bis einschließlich 26.12. das kommentieren in diesem Blog nur moderiert möglich – Ihre Kommentare werden also erst nach den Feiertagen sichtbar sein.
29. November 2006
Meinungen zu meinem Vortrag auf den Contentmanager.Days
Die Bewertungen zu meinem Vortrag auf den Contentmanager.Days sind ziemlich vielfältig. Soeben wurde mir vom Veranstalter folgende Bewertungsübersicht übermittelt:
+ + 13%
+ 50%
- 13%
– 24%
Falls jemand sich ausführlich äußern will, freue ich mich über Feedback als Kommentar oder direkter Mail.
24. Oktober 2006
Warum bieten WCM-Anbieter so wenig Web 2.0 Funktionalitäten?
Das Web 2.0 bewegt nicht nur die Marketingwelt, sondern wird immer mehr zum Standard für den ambitionierten Internetnutzer. Dabei stehen nicht prinzipiell Weblogs im Mittelpunkt, sondern die generellen Technologien und Konzepte zur Strukturierung und Vernetzung von Inhalten, verknüpft mit zentralen Diensten, die Übersichtlichkeit schaffen und Verbindungen herstellen.
Klassische Weblog-Systeme, wie WordPress (auf dem dieses Blog läuft) oder Serendipity, bieten hier durch Kommentarfunktionen (mit umfangreichen Spamfiltermethoden), RSS-Feeds, Trackbacks, Taging und sehr guter Optimierung für Suchmaschinen geballt die Web 2.0 Funktionalitäten an, vernachlässigen aber die “althergebrachten” professionellen Funktionalitäten des Web Content Management, wie umfangreiche Zugriffsrechte, echtes Templating, Workflows, individuelle Content-Container etc. Der Grund hierfür liegt wohl darin, dass diese professionellen Funktionalitäten eine umfangreiche Entwicklung und viel Erfahrung in dem Bereich voraussetzen. Trotzdem gewannen und gewinnen diese Blogging-Tools viele professionelle Nutzer.
Die Anbieter von professionellen Web Content Management Lösungen (Kommerziell wie Open Source!) vernachlässigen diesen Bereich “Web 2.0″ vollständig oder bieten nur rudimentäre Funktionalitäten an. Trackbacks unterstützt praktisch kein professionelles System und auch die Suchmaschinenoptimierung lässt bei vielen zu Wünschen übrig. Daneben bieten kommerzielle Systeme praktisch keine stark vereinfachten Interfaces, mit denen auch ein unerfahrener Benutzer (wie mit den Blog-Tools) Beiträge veröffentlichen kann (“One Page Publish”, auf einer Seite wird der Inhalte, Kategorien, Rechte, Tags, etc. erfasst und durch Knopfdruck publiziert – bzw. in den Freigabeworkflow gegeben).
9. Oktober 2006
Werbung im ECM-Blog
Zum zweiten Mal in drei Tagen musste soeben einen werblichen Kommentar entfernen. Ich finde es nicht die “feine Englische Art”, einfach ohne Nachzufragen Werbung für die eigenen Produkte oder Veranstaltungen im ECM-Blog zu hinterlassen. Um für die Zukunft eine klare Regel zu haben, wurde den Kommentaren nun ein Hinweistext eingebaut:
“Mit der Veröffentlichung von Werbung via Kommentar, erklären Sie sich durch das Absenden des Kommentars mit den Bedingungen für die Platzierung einer Werbeanzeige und den AGB für Verlagspublikationen von Cara Europe Limited einverstanden. Bei einer Laufzeit von drei Monaten berechnen wir Ihnen je angefangene Zeile 150,00 Euro zzgl. gesetzl. MwSt. Nach Ende des Zeitraums wird Ihr werblicher Kommentar automatisch entfernt.”
Natürlich gibt es aber auch den altmodischen Weg: Einfach Interessantes an info@ecmblog.de senden – oft findet sich die Möglichkeit und das Interesse darüber auch “offiziell” zu berichten. Natürlich freue ich mich aber auch über Sponsoren.
6. Oktober 2006
Kein Kommentar
Aus politischen Gründen kommentiere ich den aktuellen “Fachartikel” auf Documanager.de nicht – es soll sich bitte jeder seine eigene Meinung bilden. (Und diese gerne als Kommentar hier einfügen.)
4. Oktober 2006
Jungfrau
Soeben hatte ich eine frisch entjungferte Blogkommentatorin am Telefon. “Es war das erste Mal, dass ich sowas gemacht habe. Ich wusste gar nicht, wie das funktioniert.” wurde mir kurzerhand erzählt, wie ich darauf hinwies, dass ich bei Vollzitaten von fremden Texten als Kommentar schon sicher sein muss, dass der Urheber mit der Veröffentlichung einverstanden ist.
Die Bestätigung kam mittlerweile per E-Mail an und der Kommentar kann bewundert werden.
(Dazu, dass eine Marketingverantwortliche bei einem WCM-Anbieter keine wenig Ahnung von Weblogs und Kommentaren hat, bilde sich bitte jeder seine eigene Meinung.)
13. September 2006
Kommentare erwünscht!
Liebe Leser,
hunderte von Lesern darf ich jede Woche im ECM-Blog begrüßen, aber nur die wenigsten hinterlassen ihre Spuren! Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Meinungen, Kommentare oder Ideen bei der Beiträgen zu hinterlassen. Das hilft nicht nur, das Blog noch mehr auf Sie auszurichten, es ist auf Dauer auch eine wertvolle Informationsquelle für Sie.
Vielen Dank,
Ihr Jörg Dennis Krüger

