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Alle Beiträge mit dem Tag "Kampffmeyer"

16. August 2006

Goldene Regel #7: Geben Sie dem Kind einen Namen.

Schon Kinder bekommen von Michael Ende die Bedeutung eines Namens eindrucksvoll vermittelt. Ein Name ist mehr als eine Bezeichnung, ein Name birgt eine gewissen Kraft für das Individuum, dass ihn erhält. Eine wichtige Funktion eines Namens ist auch die eindeutige Zuordnung zu einer bestimmten Person – oder auch einem bestimmten Projekt.

Gerade aufgrund der “babylonischen Sprachverwirrung”, die als Metapher nicht erst von Dr. Kampffmeyer erfunden wurde, und den damit bezeichneten Kommunikationsschwierigkeiten selbst innerhalb eines Projektteams, sind klare Konventionen notwendig. Oft wird in einem Projekt parallel über die gleichen Funktionen und Konzepte mit verschiedenen Namen gesprochen: “Content Management”, “Portal”, “Dokumentenmanagement”, “Wissensmanagement” usw. sind nicht eindeutig genug definiert, um ohne besondere Absprachen eine eindeutige Differenzierung bei jedem Projektmitarbeiter und insbesondere jedem Anwender zu erwarten.

Es ist auch für ein Projekt nicht wichtig, ob man es nun als “Content Management”, “Enterprise Content Management” oder der Einfachheit halber einfach als “DMS” bezeichnet. Wichtig ist, dass alle Beteiligten damit das Selbe verbinden und somit eine klare Übereinkunft herrschaft, über was gesprochen und mit was gearbeitet werden soll.

Wer sich scheut, hier die teilweise recht abgenutzten Bezeichnungen zu verwenden, macht es wie Bastian Baltasar Bux im eingangs erwähnten Märchen: Er gibt dem Ganzen einen eigenen Namen. Nicht nur die Identifikation mit dem Projekt, sondern auch die Kommunikation in und über das Projekt kann dadurch verstärkt und verbessert werden.

Mein DMS heißt “Cairon”. Mitraten, woher der Name kommt, darf gerne jeder in den Kommentaren.

14. August 2006

Guten Morgen nach Hamburg!

Dr. Ulrich Kampffmeyer scheint aus dem Urlaub zurück. Nicht nur, dass er wieder im Documanager-Forum auftaucht, auch wurde das ECM-Blog am Wochenende außergewöhnlich oft aus Hamburg aufgerufen.

Ich hoffe, dass Blog gefällt Ihnen, Kollege Kampffmeyer. Vielleicht wollen Sie ja mal einen Gastbeitrag schreiben?

28. Juni 2006

Es kampffmeyert!

Nachdem Kollege Kampffmeyer in Zukunft wohl keine Kolumne mehr in der DoQ schreiben wird, hat er wieder bei Elisabeth Grenzebach ein Zuhause gefunden. Unter der Überschrift “Die Expertenkolumne” kann beim ECMguide seine aktuelle Kolumne zum Thema “Service Oriented Architecture” gelesen werden.

Sehr interessant dabei, ist man die gesamte Kolumne auf einen Satz reduzieren kann: “Auch SOA wird als leeres Akronym enden, wenn nicht das notwendige Umdenken bei Anbietern und Anwendern erfolgt.”.

Denn das sagt alles aus: SOA braucht niemand zwingend. Es gibt genug andere Ansätze und Möglichkeiten ähnliche Funktionalitäten abzubilden und SOA ist auch nicht mehr, als ein Gedankenkostrukt. Richtig angewendet, kann es uns das Leben evtl. einfacher machen – aber dafür müssen vorallem die Anbieter umdenken und mitmachen.

18. Mai 2006

DoQ tot!?

Aus gewöhnlich gut unterrichteten Quellen hört man: DoQ ist tot. Was ist passiert? Das Flagschiff des H&T-Verlags und das Parademagazin der DMS-Branche einfach weg? Hat ECM doch über DMS gesiegt und hat die DoQ diesen Trend nicht mithalten können? Oder liegt es alles am Wechsel der Chefredakteurin Elisabeth Grenzebach weg von der Zeitschrift?

Wir wissen es nicht. Wir wissen auch nicht, ob die DoQ wirklich dauerhaft eingestellt ist. Wir wissen nur, dass die CeBIT-Ausgabe die letzte war, die bisher erschienen ist. Offiziell lässt sich auf der Website des Verlags das Magazin sogar noch abonnieren!

Die bittere Wahrheit scheint aber zu sein, dass Printmagazine im ECM-Bereich nur wenig Chancen haben, zu überstehen. Die Anbieter im Markt sind finanziell entweder nicht gut ausgestattet oder zu vorsichtig (Ausnahmen bestätigen die Regel), womit die Finanzierungsmöglichkeit für ein Magazin praktisch nicht gegeben ist.

Die Zukunft der Magazine liegt wohl eindeutig im digitalen Bereich. Egal ob als PDF-Ausgabe, Weblog oder Informationsplattform: Günstige Produktionskosten lassen erheblich mehr Qualität bei erheblich geringerer Abhängigkeit von Werbetreibenden und Sponsoren zu.

Aber: Ganz ohne Papier geht es (noch) dann doch noch nicht.

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Tagcloud: ECM Blog
Der Autor

ECM-Experte Jörg Dennis Krüger

Jörg Dennis Krüger ist unabhängiger ECM-Spezialist und seit vielen Jahren Beobachter und Meinungsgeber der Branche. Zudem gilt er als Spezialist für Online-Performance-Marketing mit Schwerpunkt auf Conversion Optimierung.

In seinem ECM-Blog lesen Sie seine Meinung zu aktuellen Themen der Branche, Technologietipps und Erfahrungen zum praktischen Einsatz von Enterprise Content Management im Unternehmen.

Von 2008 - 2010 war er Vice President des weltweiten Verbandes von Content Management Praktikern "Content Management Professionals". Er ist als Senior Manager für Aufbau und Leitung des Geschäftsbereiches Conversion-Optimierung bei QUISMA verantwortlich.

Mehr Informationen und Kontakt bei Xing.

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