Alle Beiträge mit dem Tag "Kampffmeyer"
20. August 2008
Contentmanager.Days adé
ECM World, entworfen von Thomas Koch (KongressMedia) und Björn Negelmann zur Fortführung und Weiterentwicklung der ehemals als “CM Forum” gelaufenen Veranstaltungen, kommt mit einer Neuigkeit daher: dem “ECM World Summit”. Der Summit ersetzt die Contentmanager.Days, die KongressMedia bereits vor einiger Zeit übernommen hatte.
Die Veranstaltung liest sich in den ersten Ankündigungen sehr groß. In den zwei Tagen sollen eine Menge Themen abgedeckt werden – es bleibt abzuwarten, ob dies erreicht werden kann. Auf jeden Fall, ist es toll zu sehen, dass sich der Kongress weiter entwickelt. Dem Namen “Contentmanager.Days” wurde die Veranstaltung durch die Ausrichtung auf ECM nicht mehr gerecht – und die Marke ist auch etwas verbraucht und abgenutzt. Da ist ein neues Erscheinungsbild eine gute Wahl.
Erste Sponsoren sind mit RedDot, Day und Alfresco schon gefunden. Allein das zeigt schon, was für einen Spagat die Veranstaltung zeigen will – und hoffentlich wird. Björn Negelmann, Programmverantwortlicher bei KongressMedia, hat in der Vergangenheit immer hervorragende Arbeit geleistet – man darf gespannt sein, wie es beim ECM World Summit funktioniert.
Als erstes Keynote-Speaker wurde Lee Bryant gefunden, der einen Vortrag zu “Herausforderungen und Erfolgsfaktoren für Enterprise 2.0 Projekte” halten soll. Drei weitere Keynotes sollen noch folgen – und es würde mich wundern, wenn nicht auch wieder Herr K. seine Folien recyclen darf.
Der Event wird bestimmt spannend. Schade nur, dass nun auch die letzte Hoffnung für einen wirklich Fachkongress zu Content Management gestorben ist. Ein Innovationskongress wie der ECM World Summit ist aber bestimmt auch eine höchst interessante Veranstaltung!
Hinweis: jdk.de ist Medienpartner des ECM World Summit
24. Juni 2008
Eurosox/MoReq2: Kampffmeyer vs. VOI?
CIO greift das Thema MoReq2 auf und zeigt die unterschiedlichen Positionen der Branche auf. Auf der einen Seite MoReq2 Evangelist Kampffmeyer, der mit Roadshows durch das Land zieht, gut an MoReq2 verdient und überall auftaucht, wo zu dem Thema gesprochen oder geschrieben wird. Auf der anderen Seite die Anbieterverband VOI, der durch seinen Vorstandsvorsitzenden und Kampffmeyer-Kontrahenten Zöller die genau entgegen gesetzte Meinung verfolgt.
Zöller sieht nicht ein, warum die nicht-zertifizierten Anbieter in Misskredit geraten sollten, bloß, weil sie nicht bereit sind, “viel Geld für eine Zertifizierung auszugeben, für die es derzeit noch keine Nachfrage gibt”.
schreibt CIO und zitiert Berhard Zöller mit wahren Worten. Erst letztens sagte mir ein Anbieter, dass er mit der MoReq2-Zertifizierung die Hoffnung verbindet, auf den Zug aufzuspringen, den man bei DOMEA verpasst hat. Dabei ist Sinn und Nutzen beider Zertifizierungen fragwürdig.
Der VOI möchte laut Zöller in den nächsten Monaten einmal die ganzen relevanten Standard beleuchten und darlegen, wie diese zusammenspielen, was sie bringen usw. Kampffmeyer spielt im Gegenzug den Records-Management-Fundamentalisten und verweist auf die Wichtigkeit und Komplexität des Themas, das bisher praktisch überall nicht richtig (d.h. seinem Verständnis nach) betrachtet werden.
Die Skepsis des VOI ist in jedem Fall begründet. Wir werden sehen, ob MoReq2 nicht nur in den entwickelten Gremien – in denen Herr Kampffmeyer natürlich auch massiv engagiert ist – und bei den Softwareherstellern, die sich ein großes Geschäft erhoffen, Wichtigkeit erlangt oder auch “in the wild” Beachtung findet. Die Marketingmaschine von Herrn Kampffmeyer und dem Herausgeberbeirat läuft gut – die Praxisrelevanz wird sich zeigen. Vor allem, da MoReq2 MoReq laut der Europäischen Kommission sowieso nicht rechtlich bindend ist.
21. Mai 2007
In der Vergangenheit leben…
Es ist traurig, wenn Menschen die Hochphase ihres Lebens und ihrer Karriere hinter sich haben und anfangen, in der Vergangenheit zu leben. Da werden Diskussionen und Beiträge bookmarked, die zwei, drei oder sogar vier Jahre alt sind. Man redet nicht mehr von der Zukunft und blickt neidisch auf sich selbst in die Vergangenheit zurück.
Schade, wenn so etwas auch ehemals großen Persönlichkeiten der ECM-Branche passiert.
30. Oktober 2006
Kein Kampffmeyer-Blog
Nach aktuellen Aussagen von Dr. Ulrich Kampffmeyer ist die Ankündigung auf seiner Website, es würde bald ein “Corporate-Blog” von ihm geben, nicht zutreffend. Nach ersten Testläufen in 2004 hat er dies “aus verschiedensten Gründen” wieder entfernt und wird es nicht wieder aufnehmen.
26. Oktober 2006
Tritte in die Seite
Hat er es wirklich nötig, durch Beschreibungen bei del.icio.us hinterum gegen mich zu arbeiten?
Blog zu ECM von Jörg Dennis Krüger, ehemaliger Geschäftsführer des ehemaligen Beratungsunternehmens jdk aus München. Ergänzt die unregelmäßig erscheinende Online-Zeitschrift “CMMAG Content Management Magazin”, auch als Ausgabe “CMMAG -ECM Report”
Wie wäre es mit:
Blog des ECM-Spezialisten Jörg Dennis Krüger zu Technologies, Strategien und Produkten im Bereich Enterprise Content Management. Ergänzt die digitalen Magazine “Content Management Magazin” (CMMAG) und “Content Management Magazin – ECM-Report”.
Aber er muss es wissen, schließlich ist er der selbsternannte ECM-Gugu und hat es eigentlich doch gar nicht nötig, mich überhaupt zu beachten oder gar in ein schlechtes Licht zu stellen. Oder fürchtet er um seine Position? Ach Mensch… Dafür ist die Branche viel zu klein und der Markt viel zu groß.
8. September 2006
Man darf gespannt sein!
Auch Dr. Ulrich Kampffmeyer plant nach eigenen Angaben ein Blog! Auf seiner Website schreibt er zum Thema “Aktuelle Nachrichten aus der Branche”, dass ein “Corporate Blog mit RSS” in Vorbereitung ist.
Ich bin gespannt und freue mich auf den zukünftigen Bloggerkollegen!
Aber, Kollege Kampffmeyer, lassen Sie uns bitte keinen Wettbewerb um das schönte, tollste, aktuelleste und was weiß ich was Blog aufmachen. Gerne können wir unsere Blogprojekte auch kombinieren – sprechen Sie mich auf der DMS Expo einfach mal an, falls Sie daran Interesse haben.
4. September 2006
Dokumentenmanagement: Gestern, Heute, Morgen.
Am ersten Messetag der DMS Expo wird vom VOI eine Podiumsdiskussion zu “Grundlagen des Dokumentenmanagements” veranstaltet. Teilnehmer sind fünf Hersteller, die unter Moderation von Bernhard Zöller ihre Meinungen zum empfohlenen Standard-Funktionsumfang eines DMS, zu Produktunterschieden, zu großen und kleinen Anbietern und zu Dokumentenformaten austauschen. Unter anderem soll ein Thema sein “was ein DMS von heute mehr kann, als eines von vor zehn Jahren” .
Liebe “DMS-Anbieter”, lieber Kollege Zöller,
Ihr meidet geradezu wie der Teufel das Weihwasser den Begriff “Enterprise Content Management” bzw. “ECM”. Warum? Habt ihr Angst, dass Eure Kunden tatsächlich integrierte Lösungen wünschen und Ihr diese nicht liefern könnt? Habt Ihr Angst, dass doch der Mitbewerb, der sich nicht nur auf Archiv- und Storage-Themen konzentriert, an Euch vorbeizieht? Oder haben Sie, Kollege Zöller, Angst, Ihre Reputation einzubüßen, wenn Sie einen durch Kollege Kampffmeyer geprägten Begriff verwenden?
Meine Meinung hierzu: Entweder Ihr lernt, dass DMS nur ein Teilaspekt ist oder die – von Euch bisher nicht wahrgenommene und tatsächlich nur schwach vorhandenen – Konsolidierung, trifft Euch. ECM und DMS sind nicht nur Marketingaussagen. Es sind fundiert definierte Technologien, die vom Markt gefordert werden – wenn nicht vom Namen her, dann von der Technologie und dem Funktionsumfang.
Und: Open Source kommt langsam auch im DMS-Bereich an. Wollt ihr enden, wie Gauss, Obtree, Webedition und Co.?
Nochmal und: Wenn Ihr einen Berater braucht, der Eure Unternehmensstrategie durchleuchtet und aufzeigt, was Euch im Markt voranbringt – ruft mich einfach an.
Denn: Die Kunden wissen schon längst, dass es bei ECM keine Frage gibt, ob man eine solche Strategie einführen soll, sondern vielmehr “Wann?” die Frage ist. Viele antworten darauf auch schon. Und zwar mit “Sehr bald!”.
24. August 2006
Kein Bashing
Schöner Beitrag von Dr. Kampffmeyer, der tolle Ideen geben kann.
Aber: Das Foto ist nicht mehr aktuell, oder?
23. August 2006
Mit den Gedanken in den USA
Dr. Ulrich Kampffmeyer ist ein jahrzehntelanger Marktbeobachter und hat mit seinen Ideen, Konzepten und häufig kontroversen Meinungen den Markt öfter erschüttert und zu seiner Entwicklung beigetragen.
Jedoch stimmen mich aktuelle Publikationen nachdenklich, was seine aktuellen Ziele sind. Er betrachtet den Markt “high-fly” und fokussiert damit eigentlich die Trends und Anforderungen in den USA, er spricht von “neuen Akronymen”, die aber gar nicht beim Kunden angekommen sind (und auch hoffentlich nicht ankommen) und zeigt Trends auf, die – zumindest hierzulande – keine sind.
Es scheint zunehmend so, als sei er mit seinen Gedanken in den USA. Natürlich, getrieben durch die AIIM hat er dort gute Kontakte und bekommt viele Informationen. Im ECM-Bereich sind die USA jedoch kein Trendindikator für Europa – und erst recht nicht für Deutschland. Die Anforderungen, Vorgehensweise und Wünsche sind einfach zu verschieden.
Ich denke nicht, dass Deutschland neue Akronyme braucht, um die Untergattungen von ECM zu beschreiben – sondern die Kunden sind gerade das, ECM als Gesamtkonzept zu verstehen. Ich denke nicht, dass in Deutschland riesige ECM-Projekte zum Selbstzweck gebraucht werden – Pragmatismus steht eher auf der Liste. Und ganz besonders denke ich nicht, dass irgendwelche Anbieter aus einem Forrester-Chart in Deutschland stark an Bedeutung gewinnen werden – der Markt ist so individuell, dass man nicht zu einem Großanbieter läuft, sondern sich einen kleineren sucht und eine passendere und günstigere Lösung findet. Natürlich wird es noch zu weiteren Käufen kommen – ob damit echt, für den Kunden spürbare Marktveränderungen auftreten, ist jedoch ungewiß.

