Alle Beiträge mit dem Tag "ECM"

23. April 2007

Fünf Gründe, als Mittelständler umgehend in ECM zu investieren

  1. Integrierte Ansätze lassen sich in mittelständischen Strukturen einfacher, besser und schneller umsetzen, als in Konzernstrukturen.

    Konzerne, die eine wirklich umfassende Enterprise Content Management Umgebung einführen wollen, stehen vor großen Problem – vorallem, weil weder die internen Prozesse noch Systeme bekannt sind. Ein mittelständisches Unternehmen profitiert hier von seinen einfacheren und übersichtlichen Strukturen. Insbesondere lassen sich so die wirklich wertvollen Verbindungen zwischen verschiedenen Prozessen herausfinden, darstellen und automatisieren. Großunternehmen und Konzerne schaffen dies nur mit ungemeinem Kapitalaufwand – und meist nie.

  2. Eine bisher schon gut strukturierte IT gewinnt durch ECM ungemein.

    Wenn Ihre IT-Umgebung bisher gut strukturiert ist und wenig redundante Systeme aufweist, haben Sie die optimale Grundlage zur Einführung von ECM. Großunternehmen müssen meist erst die Landschaft ausdünnen und redundante Systeme migrieren, um dann eine Integration herzustellen. Lassen Sie sich also nicht von den Horrormärchen der teuren und erfolglosen ECM-Projekte davon abhalten, dass Beste für Sie daraus zu machen!

  3. ECM unterstützt Expansion

    Durch eine einheitliche Informationslebensader, die es ermöglicht, alle relevanten Informationen jederzeit und an jedem Ort abzurufen, sind Sie optimal aufgestellt. Expansionen in neue Märkte sind einfacher und schneller möglich. Sie können Kunden und Partner direkt einbinden und gezielt mit den richtigen Informationen versorgen.

  4. Der Wettbewerb schläft nicht

    Nutzen Sie die Gelegenheit und investieren Sie jetzt in ECM. Andere Unternehmen denken oft noch nur über die Einführung von Insellösungen (beispielsweise für Dokumentenmanagement) nach – hier ist Ihre Chance. Sie müssen die Chance jedoch ergreifen, bevor der Wettbewerb aufwacht. Mit einer guten ECM-Umgebung kann auch der bisher schlecht positionierte Mitbewerber an Ihnen vorbei ziehen.

  5. Passende Softwareanbieter verfügbar

    ECM ist objektiv gesehen kein Thema der Softwarekonzerne. Es gibt eine breite Landschaft von mittelständischen Anbietern, die passende Lösungen zu bezahlbaren Preisen anbieten. Sie können mit einem Anbieter auf Augenhöhe zusammen arbeiten und trotzdem die besten Lösungen auf dem Markt nutzen.

16. April 2007

Wikipedia und Content Management

Die Einträge zu Enterprise Content Management, Content Management und verwandten Themen sind schlichtweg nicht zu gebrauchen. Die Artikel sind praktisch alle nicht “NPOV” (neutral point of view / neutrale Sichtweise), sondern einseitig geschrieben, warum sie sich auch vortrefflich widersprechen bzw. zumindest nicht schlüssig ergänzen. (Kein Wunder, dass es sogar jemanden gibt, der sich als “ursprünglichen Autor” oder “Hauptautor” des Artikels bezeichnet… von diesem kam aber nun wirklich alles andere, als eine unabhängige Darstellung! Lustigerweise schreibt dieser “Hauptautor” seit einiger Zeit sehr oft anonym.) Zudem ist die Trennung in beispielsweise “Content Management” und “Content Management System” nicht hilfreich.

“Viele Köche verderben den Brei” trifft hier voll und ganz zu. Nach der Lektüre dieser Beiträge ist man nicht schlauer. Noch schlimmer ist es, wenn man versucht, Inhalte zu korrigieren oder zu überarbeiten. Es kann dann schonmal vorkommen, dass man solche absolut falschen Aussagen erhält:

“Artikel gekürzt auf eine angemessene Länge. Eigentlich ist dies nur ein Absatz in Content-Management-System, da ECM lediglich unternehmensweit genutzte WCM beschreibt”

Es ist so derzeit leider hoffnungslos, dort eine sinnvolle Informationsbasis zu schaffen. Vielleicht klappt es ja aber irgendwann…

13. April 2007

Viele Gedanken zur Zukunft von Enterprise Content Management

Schon bevor ECM wirklich in den Unternehmen angekommen ist, machen sich einige in der Branche Gedanken, wie sich das Thema denn zukünftig entwickeln wird. Allen voran prescht John Newston, Gründer von Alfresco, und stellt in seinem Blog einige Prognosen zur Diskussion, die insbesondere darauf hinaus laufen, dass Alfresco den Markt ordentlich durchrütteln und als “letzter unahhängiger ECM-Anbieter” dominieren wird, da alle anderen Anbieter sich in “Nischen zurückziehen werden”.

Alfresco ist eine gute Software und wenn John von seiner Software nicht begeistert wäre, wäre er am falschen Platz. Die Realität sieht – zumindest für Europa – jedoch etwas anders aus.

Um überhaupt eine Prognose für die Zukunft abgeben zu können, ist es wichtig, sich Gedanken dazu zu machen, was ECM eigentlich ist. ECM ist nicht mehr und nicht weniger als ein integriertes Konzept zur Verwaltung von Informationen im Unternehmen. Die Betonung liegt hier auf Konzept! Kein Anbieter feiert damit Erfolge, eine “ECM Suite” an den Kunden zu bringen. Auch Alfresco scheitert an den gleichen Problemen, wie die “klassischen” Anbieter: Wenn man viele Funktionen anbietet, sinkt die Qualität der einzelen Funktion.

Es ist in einem relativ ungewissen Markt – wenn auch mit großen Ambitionen – zudem relativ unwahrscheinlich, dass ein wirklich großes “Gekaufe” entsteht. Wir werden noch einige bedeutende Übernahmen sehen – wir werden jedoch auch sehen, dass sich in breites Portfolio an Anbietern etablieren wird. Die Anforderungen der Anwenderunternehmen im Bereich “Enterprise Content Management” (Was ein riesiger Themenkomplex ist!) sind jeweils zu unterschiedlich, als dass ein sehr kleine Zahl von Anbietern den Markt dominieren könnten. Für bestimmte Nischen mag dies geschehen, integrierte Lösungen haben jedoch hier kein Potenzial. Wer will schon durch die Auswahl eines passenden DMS zwangsweise an ein bestimmtes WCMS gebunden sein?

11. April 2007

CRM und ECM in einem Boot?

Salesforce, Anbieter einer wirklich guten ASP-Lösung für Customer Relationship Management (CRM) hat Koral, Anbieter einer in Europa recht unbekannten und noch sehr jungen ECM bzw. DMS bzw. Collaborationslösung, gekauft. Schon kommen die Rufe, dass CRM ja auch nur Unternehmenscontent sei und deshalb CRM und ECM möglichst eng zusammen zu sehen sind – am besten in der selben Softwarelösung.

Bevor nun aber die großen ECM-Anbieter die Geldbörsen zücken und Angebote für CRM-Anbieter unterbreiten: Keine Hektik. CRM und ECM haben vollständig unterschiedliche Grundlagen nicht nur bei der Verwaltung der Inhalte, sondern auch darin, was “Content” überhaupt ist. In einem CRM werden traditionell hoch strukturierte Daten verarbeitet (Kontaktdaten, Listen, Datenbanken), im ECM-Bereich eher unstrukturierte Daten (Dokumente im Allgemeinen oder auch Web Content).

Es ist daher nur schwer vorzustellen, dass ein Unternehmen hochwertige Lösungen aus beiden Bereichen oder gar eine Lösung mit professionellen Funktionen in beiden Bereichen im Angebot hat. In der Praxis dürfte dies meist schief gehen, insbesondere da der Anwender Flexibilität braucht und nicht zwingend die zum passenden DMS gehörende CRM-Software auch zum Kunden passt. (Ausnahme: Kleine Unternehmen. Hier gibt es gute Suiten, die beides bieten.)

Der Deal von Salesforce ist daher aus einem anderen Grund gar nicht dumm. Salesforce sieht sich ganz absichtlich nicht als Softwareanbieter und werben sehr offensiv damit. Man bietet Services an! Genauso wird das neue “SalesForceContent” eine reine ASP-Lösung sein. Hier gibt es einen Markt, der erschlossen werden will.

1. April 2007

Studie belegt: Content Management gefährlich

Eine überraschende und bedrückende Nachricht geht durch die Branche. Der Royal Research Fund Of Modern Technologies in Yorkshire, Großbritannien hat in einer repräsentativen Studie – die dem ECM-Blog in einer Vorabversion vorliegt – unter 10.000 europäischen Unternehmen im Auftrag der Europäischen Union herausgefunden, dass die digitale Speicherung und Verarbeitung von Dokumenten und anderen Inhalten keinerlei Vorteile für Unternehmen bringt. Im Gegenteil: Es wurde herausgefunden, dass durch die digitalen Arbeitsmethoden die Effektivität der Unternehmen im Vergleich zum Jahr 1980 um nahezu 20% abgenommen hat.

“Europa könnte wirtschaftlich erheblich besser stehen, hätten wir die Zeichen der Zeit früher erkannt. Man muss deutlich vom Einsatz von Content Management, Dokumentenmanagement und insbesondere vom Einsatz integrativer Konzepte wie Enterprise Content Management abraten!” warnt Prof. Paul G. House, Leiter des Instituts für elektronische Wirtschaftsgefahren.

Die Wissenschaftler haben festgestellt, dass Tausende von Unternehmensinsolvenzen und Zusammenbrüchen in ganz Europa insbesondere bei Großunternehmen und Konzernen durch den Einsatz solcher Technologien beschleunigt, wenn nicht gar verursacht wurden.

Als Reaktion auf diese empirischen Ergebnisse sackten die Kurse aller großen Anbieter von Softwarelösungen aus diesem Bereich deutlich ab. Es wurden bereits Entlassungen von bis zu 60% der Belegschaft angekündigt. Bereits mehrere Konzerne haben in kurzfristigen Aufsichtsratssitzungen de Abschaffung der internen Dokumentenmanagementsysteme beschlossen.

“Durch die Einstellung der Projekte sparen wir Milliarden in den Bereichen Betrieb, Schulung und Lizenzen. Wir werden das Geld nutzen, um unsere Mitarbeiter zu qualifizieren und massiv Arbeitsplätze schaffen.” gibt der Vorstandsvorsitzende eines DAX-Unternehmen an, der zunächst anonym bleiben möchte.

12. März 2007

Blog jetzt ohne News

Die reinen News und Nachrichten aus der Enterprise Content Management Branche finden sich jetzt nicht mehr im ECM-Blog. Im Rahmen des Relaunches von jdk.de wurden diese ausgelagert. Stefan Staat hat zudem die Newsredaktion übernommen und zeichnet sich für die Beiträge verantwortlich.

Das ECM-Blog widmet sich ab sofort vollständig den Erfahrungen aus Projekten und Gedanken zu Enterprise Content Management Konzepten und Technologien.

12. März 2007

Es geht weiter!

In den letzten Tag war es hier im ECM-Blog etwas ruhig. Die Gründe dafür liegen darin, dass ich gerade mit drei gleichzeitigen Kundenprojekten sehr stark ausgelastet bin – und das jdk.de relaunched wurde. jdk.de wird ab sofort zum “Portal für die Informationsverwaltung im modernen Unternehmen” und vereint das ECM-Blog und die Magazin. Zusätzlich sind hier Fachinformationen und tägliche aktuelle Newsmeldungen verfügbar.

Außerdem jetzt endlich dabei: Ein Forum für den Austausch zu allen Themen rund um Enterprise Content Management.

Ich freue mich auf Feedback und rege Beteiligung!

13. Februar 2007

IBM FileNet P8 4.0 ist ab sofort verfügbar

FileNet, Tochterunternehmen von IBM, hat heute nach eigenen Angane die neue Version P8 4.0 seiner Enterprise Content Management (ECM)-Plattform eine Software vorgestellt. Mit Hilfe der neuen version sollten Organisationen jede Art von Inhalt erfassen, zusammenführen und den Zugriff darauf verwalten können. Dies soll die Optionen für automatisiertes Records Management sowie zur Adressierung von Compliance-Anforderungen und reduziert operationale Risiken erweitern. Das Release soll mehr als 75 neue Funktionen und Erweiterungen bieten die speziell dafür entwickelt sein sollen, Unternehmen beim Einsatz von Informationen für geschäftskritische, kosteneffektive Entscheidungen zu unterstützen. So können Organisationen Zeit sparen, ihre Produktivität erhöhen und den Kundenservice verbessern.

Damit erscheint die erste größere Weiterentwicklung des Produktes seit der Übernahme von FileNet durch IBM im Oktober 2006. Das Unternehmen will damit sein Bestreben unterstreichen, den Kunden bei der Verbesserung ihrer globalen Wettbewerbsfähigkeit durch einen uneingeschränkten Zugriff auf wichtige Geschäftsinhalte zu helfen. IBM FileNet P8 4.0 soll die IBM-Strategie durch eine breite Unterstützung führender Betriebssysteme, Datenbanken sowie Desktop- und Portalumgebungen unterstützen, auf die Kundenorganisationen jeder Größe bei der unternehmensweiten Kontrolle, Verfügbarkeit und Verwaltung von Inhalten vertrauen.

7. Januar 2007

Suchanfragen [1]

Viele Besucher des ECM-Blogs kommen über Google und verschiedene andere Suchmaschinen hierher. Die Anfragen der Benutzer sind vielfältig und zeigen oft interessante Fragestellungen auf. Das Besondere an diesen Fragestellungen ist der hohe Praxisbezug, der sich darin ausdrückt. In unregelmäßigen Abständen werden die interessanteten Suchabfragen vorgestellt und beantwortet.

“alfresco produkten unterschiede enterprise”

Alfresco wird in drei Versionen angeboten:

  • “Community Network”
  • “Small Business Network”
  • “Enterprise Network”

Die erst genannte ist die Open Source Variante der Software. Sie ist kostenfrei erhältlich, enthält aber keinerlei Garantien oder Unterstützungsleistungen für Installation und Betrieb der Software. Die beiden anderen Varianten sind kostenpflichtig erhältlich und bieten Gewährleistung, definierte Servicelevel und Support. Small Business und Enterprise unterscheiden sich nur in der Anzahl der Benutzer und in der Höhe des Preises.

Ein besonders entscheidender Unterschied zwischen der kostenfreien und der kostenpflichtigen Variante ist, dass für letztere Updates früher zur Verfügung stehen. Der derzeitige Fehler in der WebDAV-Implementierung des “Community Networks” ist bereits in der kostenpflichtigen Version behoben.

Zertifizierte Alfresco-Partner unterstützen zudem nur Kunden, die eine kostenpflichtige Version im Einsatz haben.

Eine (marketinglastige) Übersicht über die genauen Unterschiede der einzelnen Versionen findet sich auch direkt bei Alfresco.

“enterprise search kongress”

Enterprise Search – oder einfach “unternehmensweise Suche” – ist ein Thema, dass gerade sehr heiß gehandelt wird. Das Besondere daran ist, dass man einen Teil des Nutzens von Enterprise Content Management, nämliche jederzeitige die Verfügbarkeit sämtlicher Unternehmensinformationen von jedem Ort aus, unter Beibehaltung der bisherigen Systeme erreichen kann. Zu diesem sehr pragmatischen Ansatz mit schnellem ROI gibt es einige Veranstaltungen.

21. Dezember 2006

Open Text mit weiteren Details zur Hummingbird-Integration

Open Text hat weitere Details seiner Roadmap zur Integration der kürzlich erworbenen Hummingbird-Produkte bekannt gegeben. Zu den aktuellen Plänen für das Jahr 2007, die Kunden und Partnern nach eigenen Angaben bereits zur Verfügung gestellt wurden, soll die weitere Unterstützung der Livelink ECM – eDOCS-Produkte (früher: Hummingbird Enterprise), neue Produktintegrationen insbesondere mit den Neuerungen der jüngst vorgestellten Open Text-Suite Livelink ECM 10 sowie völlig neue Lösungen zur Steigerung der Prozesseffizienz und für Compliance Management gehören.

„Auf der Basis unserer Integrationspläne können Livelink ECM – eDOCS-Kunden den Wert ihrer bereits getätigten Investitionen steigern und für ihre Unternehmen ECM-Strategien entwerfen, die langfristig Bestand haben“, so Kirk Roberts, Executive Vice President of Products, Solutions and Marketing bei Open Text. „Durch den komplementären Charakter der Technologien von Open Text und Hummingbird sind wir in der Lage, unseren Kunden beste Qualität in Sachen ECM-Lösungen und –Expertise zu bieten, so dass sie Inhalte unternehmensweit noch besser kontrollieren und managen können.“

Zu den konkreten Maßnahmen im nächsten Jahr sollen unter anderem zählen:

  • Unterstützung für Microsoft Office 2007 und Windows Vista: Das Produkt Livelink ECM – eDOCS DM soll früher als bisher geplant Microsoft Office 2007 und Windows Vista unterstützen. Herausragende Merkmale von Livelink ECM – eDOCS soll die Rich Client-Benutzeroberfläche sowie die enge Integration mit den Microsoft Office-Anwendungen und Microsoft Outlook sein. Rich Clients als primäre und in Microsoft Office und Outlook integrierte Arbeitsoberflächen sollen eines der Kernelemente der weiteren Entwicklung von Livelink ECM 10 sein.
  • Vertragsmanagementlösungen: Open Text will die bestehenden komplementären Lösungen für Vertragsmanagement zusammenführen und damit den Kunden “die umfangreichste Lösung für Vertragserstellung, -verhandlung, -erfüllung und -erneuerung bieten, die am Markt erhältlich ist”.
  • Konzentration auf Zertifizierungen für Records Management: Open Text will auch weiterhin die Livelink ECM – eDOCS-Funktionalitäten für Records Management regelmäßig nach dem Standard des US-Verteidigungsministeriums U.S. Department of Defense (DoD) 5015.2-STD einschließlich Chapter 4 zertifizieren lassen. Es handelt sich dabei nach Angaben des Unternehmen um eine der wichtigsten Anforderungen, die Kunden aus dem Behörden-Umfeld an Lösungen für Records Management stellen. Die nächste Rezertifizierung steht für April 2007 an. Vor kurzem hat Open Text bereits die erfolgreiche U.S. DoD-Zertifizierung seiner anderen Records Management-Lösungen, darunter die Lösungen für den gemeinsamen Einsatz mit dem Microsoft Office SharePoint Portal Server 2003 sowie SAP-Lösungen, bekannt gegeben.
  • Lösungen für große Anwaltskanzleien: Open Text bekräftigt seine bereits kurz nach der Hummingbird-Übernahme getroffene Aussage, die Lösungen speziell für Anwaltskanzleien Livelink ECM – eDOCS DM und LegalKEY weiter zu unterstützen. Die Lösungen werden darüber hinaus weiterentwickelt, um die spezifischen Anforderungen dieser Kundenklientel zu erfüllen.
  • E-Mail-Management: Open Text will die bestehende Integrationsstrategie für das Zusammenspiel von Livelink ECM – eDOCS und Archivierungslösungen führender Anbieter fortsetzen.

Für 2007 sind nach Angaben des Unternehmens weitere Produktintegrationen vorgesehen, die Kunden von Livelink ECM – eDOCS neue Funktionalitäten bringen sollen, darunter zahlreiche in Livelink ECM 10 realisierte Neuerungen:

  • Livelink ECM 10 integriert Funktionalitäten wie Archivierung, Metadaten-Management, unternehmensweites Records Management und Informationssuche nahtlos miteinander und stellt sie als „Enterprise Library Services“ zur Nutzung bereit. Inhalte sollen sich zu Compliance-Zwecken unternehmensweit automatisch und manuell klassifizieren lassen, definierte Aufbewahrungsregeln und -fristen sollen zugeordnet werden können.
  • Livelink ECM 10 soll Zugang zu Unternehmensinhalten in Backend-Systemen führender Hersteller wie SAP von der Microsoft Outlook-Arbeitsoberfläche aus ermöglichen.
  • In Kombination mit Artesia Digital Asset Management von Open Text sollen Anwender der Livelink ECM – eDOCS-Suite zusätzlich und genauso komfortabel Rich Media-Inhalte managen können.
Tagcloud: ECM Blog
Der Autor

ECM-Experte Jörg Dennis Krüger

Jörg Dennis Krüger ist unabhängiger ECM-Spezialist und seit vielen Jahren Beobachter und Meinungsgeber der Branche. Zudem gilt er als Spezialist für Online-Performance-Marketing mit Schwerpunkt auf Conversion Optimierung.

In seinem ECM-Blog lesen Sie seine Meinung zu aktuellen Themen der Branche, Technologietipps und Erfahrungen zum praktischen Einsatz von Enterprise Content Management im Unternehmen.

Von 2008 - 2010 war er Vice President des weltweiten Verbandes von Content Management Praktikern "Content Management Professionals". Er ist als Senior Manager für Aufbau und Leitung des Geschäftsbereiches Conversion-Optimierung bei QUISMA verantwortlich.

Mehr Informationen und Kontakt bei Xing.

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