Alle Beiträge mit dem Tag "ECM"

22. März 2009

ECM-Domains zu verkaufen

Ich möchte mein Domainportfolio etwas ausdünnen, darum stehen die folgenden Domainnamen – gerne im Paket – zum Verkauf:

cms-beratung.eu
cmsberatung.eu
cmsconsulting.eu
dms-beratung.eu
dms-consulting.eu
dmsberatung.eu
dmsconsulting.eu
ecm-beratung.eu
ecm-consulting.eu
ecmberatung.eu
ecmconsulting.eu

Bei Interesse einfach kurz anrufen 089/381680700 oder eine Mail an jdk@jdk.de senden.

29. Dezember 2008

jdk.de Buch 2009: Call for Participation!

Ende März 2009 soll das erste “jdk.de Buch” erscheinen. Als Arbeitstitel ist geplant:

“ECM 2.0 – Enterprise Content Management erfolgreich auswählen und einführen”.

Ich selbst steuere einen umfangreichen Fachbeitrag zu den Grundlagen der Auswahl von Enterprise Content Management bei (rund 70 Seiten). Sämtliche Leser von jdk.de haben die Möglichkeit sich mit Beiträgen zu beteiligen. Der geplante Zielumfang des Buches beträgt 300 Seiten (Taschenbuchformat).

Voraussetzung: Die Beiträge sind auf einem hohen fachlichen Niveau und professionell geschrieben. Es darf keinerlei Werbung für einzelne Anbieter oder Produkte gemacht werden – am Besten wird vollständig auf Erwähnungen solcher verzichtet. Der Autor kann jedoch auch bei einem Anbieter arbeiten – schließlich arbeiten dort tolle Leute mit fantastischem Wissen.

Beitragsvorschläge bitte bis spätestens 31.01.2009 an buch@jdk.de senden. Hierbei unbedingt einen kleinen Abstract sowie eine Übersicht zum geplanten Beitrag (Struktur, geplante Länge etc.) mitsenden. Bei Annahme des Beitrags muss der endgültige Text bis spätestens 28.02.2009 per E-Mail geliefert werden. Zusätzlich soll ein Foto des Autors und eine kurze Vorstellung der Person mitgesendet werden.

Cara Europe Limited, der Verlag hinter jdk.de, übernimmt sämtliche Kosten für die Veröffentlichung des Buches und sorgt dafür, dass das Buch in allen Buchläden und Onlineshops bestellbar ist. Jeder Mitautor erhält zudem ein Freiexemplar kostenfrei zugesendet.

Die endgültige Auswahl der zu veröffentlichenden Texte erfolgt von der jdk.de Redaktion. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ein Honorar wird nicht gezahlt.

25. November 2008

Enterprise 2.0 wird ECM nicht ersetzen!

Enterprise 2.0 ohne ECM ist ein Irrweg. Enterprise 2.0 ist – anlog zu Web 2.0 – nur ein Konzept, eine Idee, eine Philosophie. Realisiert wird diese mit Komponenten und Technologien, die wir unter “Enterprise Content Management ” klassifizieren. Wenn jetzt jemand herkommt und sagt, “ECM kann aber kein Wiki”, hat weder ECM noch Enterprise 2.0 verstanden – was aber nicht gerade wenige sind (wieder analog zu Web 2.0, wo es dies auch noch zu Hauf gibt).

Ergo: Enterprise 2.0 ist ein Ansatz, ECM zu planen und umzusetzen. Bei Enterprise 2.0 dürfen die Errungenschaften der Vergangenheit aber nicht vergessen werden – wer beispielsweise ein professionelles Wiki auf Mediawiki und Co. betreibt, denkt maximal akut kurzfristig und kennt die Anforderungen moderner Unternehmen an Datensicherheit, Compliance etc. nicht mal marginal.

Natürlich sind Wikis und Blogs im Unternehmenseinsatz wunderbare Werkzeuge. Jedoch müssen diese professionell betrieben und in das Gesamtinformationsmanagement einbezogen werden. Was bringt es, wenn das Wiki oder Blog dann doch wieder eine Dateninsel ist?

Ein Unternehmen, das wild anfängt zu bloggen, Wikis zu nutzen, zu twittern und mehr aus dem “Web 2.0″ im Unternehmenseinsatz zu nutzen, ohne an die Konsequenzen zu denken, gewinnt zwar wohl kurzfristig an Kommunikation und Geschwindigkeit – mittel- und langfristig läuft die Organisation aber Gefahr, Wissen zu verlieren.

Enterprise 2.0 ist also für ein Unternehmen nur mehr als kurzfristig von Vorteil, wenn die “alten Werte” nicht bei all dem Fortschritt vergessen, sondern auf diesen aufgebaut wird.

Dies heißt natürlich nicht, dass man alte Werte auch immer mal im Frage stellen sollte…

Mehr dazu in einer interessanten Diskussion auf Xing.

24. November 2008

Ablauf der Einführung von ECM oder einer ECM-Komponente

Alle reden vom Sinn und Unsinn von Enterprise Content Management, von den Technologien, Konzepten und Produkten – aber nur die Wenigsten machen sich wirklich Gedanken, wie die Einführung von Software überhaupt von Statten geht. Insbesondere in einem Umfeld wie Enterprise Content Management ist es aber nicht damit getan, mal über eine Messe zu gehen und sich zwei oder drei Anbieter anzusehen. Für eine erfolgreiche Einführung, muss man erheblich mehr Arbeit investieren.

Die wichtigsten Schritte einer Einführung:

  1. Fokussierung
  2. Anforderungsdefinition
  3. Longlist
  4. Request for Proposal
  5. Shortlist
  6. Lösungsauswahl
  7. Feinkonzeption
  8. Umsetzung
  9. Roll-out
  10. (Weiterentwicklung)

Je nach Komplexität der Anforderungen und Größe der einzuführenden Lösung sind die Punkte 7 bis 9 (10) noch deutlich ausführlicher zu gestalten und können noch in einige wichtige Unterpunkte gegliedert werden.

Der Beginn eines Projektes ist aber in jedem die Fokussierung des Projekts. Hierbei muss stark strukturiert gearbeitet und klar abgegrenzt werden. Ein tolles Arbeitsmittel hierfür sind Mindmaps. Zunächst werden alle potenziellen Anforderungen gesammelt und in die Mindmap eingegeben. Danach werden Oberpunkte für einzelne Bereiche gesucht und die einzelnen Anforderungen entweder einem Oberpunkt zugeordnet oder in einer übergreifenden Anforderungskategorie gesammelt. In dieser Phase sollten u.a. folgende Fragen gestellt werden:

  • Mit welchen Arten von Informationen arbeiten wir? Wie häufig?
  • Wo sind die derzeitigen Informationen gespeichert? Was davon brauchen wir zukünftig? Wie soll es zukünftig gespeichert werden?
  • Wie werden diese Informationen bearbeitet?
  • Wer arbeitet mit diesen Informationen?
  • Wer wird zukünftig mit den Informationen arbeiten?
  • Wie wird derzeit auf diese Informationen zugegriffen und wie kann dies zukünftig aussehen?
  • Welche Abläuft und Prozesse sollen verbessert werden?
  • Soll die neue Lösung sehr flexibel sein oder wollen wir starke Vorgaben für die Arbeit mit Informationen definieren?
  • Welche Funktionen bieten bereits vorhandene Lösungen, die zukünftig erhalten bleiben müssen?
  • Was hilft uns wirklich bei unserer Arbeit?
  • Was für Anforderungen regulativer und rechtlicher Art haben wir zu beachten?

Nun geht es in die Strukturierungs- und Abgrenzungsphase, denn wir werden jetzt eine Menge von Anforderungen und Wünschen gesammelt haben, die nicht immer einfach zueinander passen. Wichtig ist es nun zu erkennen, was zusammen gehört, was sich widerspricht, was in Abhängigkeit zueinander steht und welche Priorität die einzelnen Punkte haben.

Mit etwas Mühe und Engagement entsteht hier eine Roadmap für das Informationsmanagement im Unternehmen, die nun die Grundlage für das weitere Vorgehen bildet.

Mehr zeitnah hier an dieser Stelle.

22. Mai 2008

“Es ist eine weitere Spur, keine andere Straße.”

Aufmerksame Beobachter haben bereits bemerkt, dass ich mein Xing-Profil angepasst habe. Ab sofort bin ich bis auf Weiteres nicht mehr für Kundenprojekte zu Auswahl und Einführung von ECM-Systemen verfügbar, sondern habe eine Position als “Best Practise Consultant” für Test&Target bei Omniture übernommen.

Omniture ist mit “Sitecatalyst” der führende Anbieter von Webanalytics und hat durch die Übernahme von Touch Clarity und Offermatica sein Portfolio um “Test&Target” erweitert. Mit Test&Target können verschiedene Szenarien einer Website getestet und das Benutzerverhalten beobachtet und analyiert werden. Zudem bietet das Produkt umfangreiche Möglichkeiten der externen Personalisierung von Websites auf Basis von dynamischen Besucherprofilen.

Dies ist ein Schritt weg von meinem bisherigen Tätigkeitsfeld und rundet doch mein Profil ab. Als Best Practise Consultant berate ich zukünftig Unternehmen bei der Optimierung von webbasierten Informationsangeboten. Hierzu gehört insbesondere die Definition, Messung und Optimierung von individuellen KPIs des Informationsangebots.

Das alles ist sehr eng an dem, was ich in den letzten Jahren getan habe – fokussiert jedoch noch mehr die fachliche Konzeption und Umsetzung und bewegt mich noch ein Stück von Infrastrukturtechnologie weg. Es ist also mehr eine weitere Spur – keine andere Straße.

Jeder kann dazu bitte denken, was er möchte. Ich bin noch jung und es sollte jedem klar sein, dass ich nicht die nächsten 40 Jahre bis zur Rente im selben Bereich tätig sein werde. Omniture bietet in Europa große Möglichkeiten und hervorragende Perspektiven in einem hoch innovativen Umfeld. Hier fühle ich mich wohl – insbesondere weil intensiven Beobachtern schon lange nicht verborgen blieb, dass ich eine große Affinität zu Marketingthemen habe.

Ich werde natürlich zwischen meiner Tätigkeit bei Omniture und der als unabhängiger ECM-Spezialist trennen. Das Profil im ECM-Blog habe ich schon vor 1-2 Wochen entsprechend angepasst. Ich glaube, dass das ECM-Blog und jdk.de ganz bedeutend davon profitieren können, dass ich nicht mehr als Berater im Markt aktiv bin, sondern diesen nun wirklich unabhängig betrachten kann.

In diesem Zusammenhang war es mir auch möglich, die Anzahl der Autoren von jdk.de auszuweiten. Ab sofort gibt es mit BARC einen exklusiven Partner für die Rubrik “Dokumentenmanagement”. Es würde mich freuen, wenn wir auch für die anderen Themenbereiche zeitnah Partner/Lizenznehmer finden – mehr Informationen dazu gibt es bei mir.

(Danke für die Inspiration zur Überschrift an Oliver Bildesheim.)

9. Mai 2008

Angemessenheit der ECM-Nutzung

Nur, weil die Technologie und Konzepte zur automatisierten Abwicklung von Geschäftsvorfällen zur Verfügung stehen, sollte ein Unternehmen wirtschaftliche Belange nicht außer acht lassen. Auch ein automatisierter Geschäftsvorgang erzeugt Kosten – und ggf. Unwill beim Kunden. Beispielsweise, wenn die Lufthansa eine Rechnung über 0,80 Euro versendet.

21. April 2008

Das “E” in “ECM”

Immer wieder muss man erklären, was ECM – und insbesondere das “E” in diesem Akronym – denn nun tatsächlich bedeutet. Leider ist durch die massiven Marketingschlachten innerhalb der Branche vieles verwässert und viele Anbieter haben die Chance genutzt, um eigene Definitionen in den Markt zu treiben.

Bei ECM ist die Lage aber – in der Fachwelt – mittlerweile einigermaßen klar. Das “E” ist nicht alleine zu sehen, sondern bezieht sich direkt auf das “C”. Es geht also um die Verwaltung von “Enterprise Content” und eben genau nicht um “Content Management” auf “Enterprise”-Niveau.

Dies lässt sich seit einigen Jahren sehr klar aus der AIIM-Definition von ECM ablesen und ist weitläufig akzeptiert.

Verwirrend ist, dass viele Anbieter trotzdem immer wieder – obwohl sie nur WCM-Software vertreiben – diese fälschlicher Weise mit dem Begriff ECM “adeln”, um eine besondere Qualität auszudrücken.

Noch verwirrender ist es aber, wenn sogar Alan Pelze-Sharpe von CMS Watch auf die Marketingaussagen herein fällt und erklärt, dass die meisten “ECM Lösungen” nur für Abteilungen entwickelt wurden und oft nicht für 10.000 und mehr Anwender ausgelegt sind. Dies mag en detail richtig sein, ist aber vollkommen irrelevant. ECM-Konzepte und -Lösungen sind in allen Unternehmen sinnvoll – unabhängig von der Größe!

17. März 2008

Unbrauchbar: “ECMready”

Zur CeBIT hat das Beratungsunternehmen Pentadoc bekannt gegeben, dass nun die Zertifizierung von Produkten als “ECMready” offiziell gestartet wurde. Dies verwundert allein schon deshalb, weil Pentadoc bereits seit min. zwei Jahren ECMready bewirbt und es eigentlich schon eine Vielzahl von zertifizierten Produkten geben sollte. Schließlich wirbt der bisher einzige zertifizierte Anbieter bereits seit Januar 2006 (!) damit, “fit” für das Zertifikat zu sein.

Der Grund dafür, warum das Unternehmen über zwei Jahre brauchte, um nun endgültig an die Öffentlichkeit zu gehen, ist unbekannt. Bekannt ist aber, dass die Inhalte des Zertifikats sich in der Zeit nicht merklich verändert haben. Unter der Überschrift “Etikettenschwindel aufdecken” beschreibt Pentadoc auf der eigenen Website, das Ziel der Zertifizierung:

“Das Zertifikat “ECMready” soll dem Anwender bzw. dem Projekt- und Budgetverantwortlichen von ECM-Projekten zukünftig die Auswahl des geeigneten ECM-Produktes erleichtern. Produkte, die das Zertifikat “ECMready” erhalten haben, entsprechen den Mindestanforderungen an ein ECM-System [...]“.

Hiermit hat das Unternehmen nicht nur die aktuellen Entwicklungen verschlafen, sondern zeigt auch deutlich, dass es “Enterprise Content Management” nicht verstanden hat. Wie mittlerweile breit bekannt ist, gibt es keine “ECM-Software” an sich. ECM ist ein individuelles Konzept für die Informationsverwaltung, das mit verschiedenen Softwarekomponenten zum Leben erweckt wird – und eben nicht nach dem Prinzip “ECM-Software installieren und fertig”.

Die Prüfkriterien sind aufgrund ihrer Granularität, ihres Umfangs, ihrer Tiefe und insbesondere aufgrund des Umstandes, dass eine Lösung für ECM aus mehreren Softwarekomponenten, oft verschiedener Hersteller besteht, nicht geeignet, die Leistungsfähigkeit und des Produktes eines Anbieters für ECM zu verifizieren. Es ist fraglich, ob es überhaupt sinnvoll sein kann, ein “ECM-Gütesiegel” anzubieten.

Das Zertifikat lässt sich aus Sicht eines unabhängigen Beraters nur als untaugliches Instrument für die ECM-Auswahl bewerten, dass für die Anwender nur eine reine Werbeaktion ohne Nutzen für den Anwender ist. Im Gegenteil: Ein Zertifikat wie “ECMready” schafft mehr Verwirrung, als das es Klarheit bringt. Es ist deshalb sehr positiv zu bewerten, dass bisher nur ein Zertifikat vergeben wurde und nach Angaben des Unternehmens nur drei weitere Zertifikatsvergaben in Planung sind: so bleibt die Hoffnung, dass die Geschichte schnell wieder verschwindet.

11. März 2008

SAP macht in ECM

Es ist nicht neu, dass SAP vom “Enterprise Content Management Kuchen” auch sein Stück haben möchte. Nicht nur im ECM-Blog wurde vor einiger Zeit gemunkelt, dass man sich am Markt nach Übernahmekandidaten informiere und OpenText ein interessantes Ziel sei. Letztendlich hat SAP bisher jedoch keine ernst zu nehmende Lösung abseits der Kernkompetenzen des Unternehmens im Angebot. Das heißt: Für die Archivierung von Dokumenten, die für die finanzielle Unternehmenssteuerung notwendig sind, gibt es Anbindungen und Lösungen. Für alles darüber hinaus gibt es maximal schwache Integrationen, aber keine eigenen Produkte. Der Applikationsserver Netweaver ist zwar eine Grundlage für solche Lösungen, bringt selbst aber keine Funktionen mit sich.

Das soll sich nun aber ändern, wie man aus gut informierten Kreisen hört. Dabei will SAP das Rad nicht neu erfinden, sondern einen wirklich intelligenten Schritt gehen: Eine mehr oder weniger intelligente Abstraktionsschicht soll ERP- und ECM-Welt eng miteinander verbinden und zu einer schlagkräftigen Einheit machen, die sämtliche (also strukturierte wie unstrukturierte) Unternehmensdaten vereint.

Dies bringt für SAP gleich mehrere Vorteile. Zum einen ist man damit in jedem ECM-Projekt auf einmal nicht nur ein Randthema, sondern mitten drin. Zum Anderen legt man sich nicht auf einen Lösungsweg fest, sondern ist weiterhin offen für die ganze ECM-Lösungslandschaft.

Als einer der ersten soll Alfresco die neue SAP-Anbindung ausnutzen – munkelt man.

7. Februar 2008

Kein Humor bei Hyperwave (Updated)

Passend zum Beitrag über Interred von gestern, beweist die Hyperwave AG in einer Pressemeldung weder Humor noch Sachverstand, wenn sie von ihrer Software als

Web 2.0 Enterprise Content Management (ECM)-Plattform

spricht. Da fand ich das alte Motto “Collaborative Enterprise Content Management” erheblich besser.

Wenigstens scheint das Unternehmen in anderen Bereichen auf dem Boden der Tatsachen angekommen zu sein: statt des riesigen CeBIT-Messestandes wie vor der Insolvenz, ist man dieses Jahr “nur” Mitaussteller in der DMS Area des VOI.

Update

Der Humor ist bei Hyperwave tatsächlich etwas wenig vorhanden, aber ich nehme die Kritik gerne an, dass Hyperwave natürlich nicht vollkommen ohne Sachverstand ist.

Aus meiner Tätigkeit für das Unternehmen um die Jahrtausendwende und die stetige Verfolgung der Entwicklung weiß ich natürlich, dass dort technologisch sehr fitte Menschen sitzen, die sehr viel Sachverstand haben. Aber bei Web 2.0 könnte Hyperwave ähnliche Fehler machen, wie beim Web-Content-Management-Hype: Man verkauft die Software als etwas, was sie eigentlich nicht wirklich wirklich ist.

Ein Blick auf die Website von Hyperwave lässt übrigens auch etwas positiver denken: Dort wird nicht mit irgendwelchen Hypes geworben, sondern klar mit “Collaborative Information Management” – aus meiner Sicht eine sehr passende Beschreibung für die Software des Unternehmens.

Und ein Tipp noch zum Schluss: Auch wenn es – auch durch o.g. Fehler – negative Meinungen zu Hyperwave gibt, lohnt es sich, mal einen Blick auf die Software zu werfen. Hyperwave hatte schon immer das Problem tolle Software anzubieten, die aber einfach einige Jahre voraus ist – und damit auch mal nicht ganz passend für die tatsächlichen Anforderungen war. Durch die Geschwindigkeitserhöhung in der Welt des Informationsmanagement und vielen neuen Themen könnte da Hyperwave für das ein oder andere Projekt sehr interessant sein.

Hinweis

Dies ist keine Werbung – sondern ehrliche Analysemeinung. Hyperwave hat dafür nur kurz angerufen und seinen Unmut bekundet, jedoch keinen finanziellen oder geldwerten Beitrag erbracht.

Tagcloud: ECM Blog
Der Autor

ECM-Experte Jörg Dennis Krüger

Jörg Dennis Krüger ist unabhängiger ECM-Spezialist und seit vielen Jahren Beobachter und Meinungsgeber der Branche. Zudem gilt er als Spezialist für Online-Performance-Marketing mit Schwerpunkt auf Conversion Optimierung.

In seinem ECM-Blog lesen Sie seine Meinung zu aktuellen Themen der Branche, Technologietipps und Erfahrungen zum praktischen Einsatz von Enterprise Content Management im Unternehmen.

Von 2008 - 2010 war er Vice President des weltweiten Verbandes von Content Management Praktikern "Content Management Professionals". Er ist als Senior Manager für Aufbau und Leitung des Geschäftsbereiches Conversion-Optimierung bei QUISMA verantwortlich.

Mehr Informationen und Kontakt bei Xing.

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