Alle Beiträge mit dem Tag "DMS"
13. Dezember 2006
Großer Erfolg: Online Livevortrag “Open Source DMS”
Gestern fand der erste Livevortrag von Jörg Dennis Krüger statt. 12 Teilnehmer (das technische Maximum dieses Testlaufs) waren anwesend und folgten den Ausführungen zum Thema “Professioneller Einsatz von Open Source im Bereich Dokumentenmanagement und Collaboration”.
Zeitnah wird auch ein Onlinevortrag auf www.jdk.de zu diesem Thema verfügbar sein, so dass jeder Interessierte jederzeit diese Informationen in Ton und Bild abrufen kann.
4. Dezember 2006
Neues Forum zu Dokumentenmanagement
Die Landschaft an guten Webforen zu Dokumentenmanagement ist begrenzt – man könnte sagen, es gibt kein einziges. Einen neuen Versuch ein solches Forum zu etablieren, unternimmt der Geschäftsführer der CREDO GmbH, Guido Schnepp, mit Doc-Talk. Die Selbstdarstellung als “größter internationaler Treffpunkt rund um Output- und Dokumenten-Management-Systeme” ist wohl noch etwas übertrieben – 100 angemeldete Benutzer konnte das Forum jedoch schon Anfang November vermelden.
4. Dezember 2006
DMS und Auktionen
Im Forum von Documanager fragt ein – nach eigenen Angaben – Student der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg, ob jemand Tipps zu Software oder anderweitige Informationen zum Thema “Dokumenten-Management-Systeme bei Online Auktionen” liefern kann.
Mir erschließt sich der Zusammenhang nicht direkt. Kann mir (und ihm) jemand auf die Sprünge helfen oder wollte ihn sein Professor etwas auf die Schippe nehmen?
14. November 2006
Zusatztermin für das DMS-Seminar von Zöller&Partner
Wegen großer Nachfrage hat Bernhard Zöller noch einen weiteren Termin seiner Seminarreihe in 2006 angekündigt. Das Zusatzseminar findet am 13. und 14. Dezember findet in Frankfurt/Main und kostet 1.200,00 Euro (zzgl. UmSt.) Teilnahmegebühr.
“Es ist für Interessenten in diesem Jahr die letzte Gelegenheit, sich eine fundierte Wissensbasis zum gesamten Themenbogen „Elektronische Archivierung und Dokumenten Management“ anzueignen.”, heißt es von Zöller & Partner. Die Themen decken den bereich “Enterprise Content Management (ECM), Mail-Management/-Archivierung, Collaboration, Postkorb/Workflow und andere Kernfunktionen.” ab und “Dazu gehört auch die Beschreibung bewährter Vorgehensweisen und der dafür notwendigen Werkzeuge.”
13. November 2006
Onlinevortrag: Open Source DMS
Auch im DMS-Markt sind in letzter Zeit Open Source Lösungen in Stellung gegangen und wollen den Markt erobern. Aufgrund von sehr hohen Lizenzkosten im DMS-Bereich und einer sowieso recht breiten Angebotspalette, ist es für viele Unternehmen interessant, zu erfahren, welche Chancen, Möglichkeiten und Risiken sich durch Open Source DMS bieten.
Denn die Open Source Anwendungen im DMS-Bereich sind völlig anders aufgestellt, als beispielsweise im WCM-Bereich. Komplexe Lizenzmodelle, vielfältige Leistungen und umfangreiche Services, machen im DMS-Bereich Open Source auch dort interessant, wo die klassischen Open Source WCMS keine Chance auf einen Einsatz hätten.
ECM-Spezialist Jörg Dennis Krüger stellt im Rahmen dieses ca. 60-minütigen Onlinevortrags
- die interessantesten Player vor,
- vergleicht die Lizenzmodelle und Funktionalitäten,
- zeigt auf, in welchen Szenarien der Einsatz der Lösungen sinnvoll ist und
- begibt sich mit den Teilnehmern live in die Systeme.
Außerdem bieten sich allen Teilnehmern vielfältige Möglichkeiten, die Inhalte zu diskutieren, Fragen einzubringen und eigene Erfahrungen zu schildern.
Der Onlinevortrag findet am 12.12.2006 statt und dauert von 11.00h bis 12.00h. Die Teilnahme ist – nach Registrierung – kostenfrei, die Anzahl der Teilnehmer jedoch begrenzt. Bei mehr Anmeldungen als Teilnehmerplätzen entscheidet das Los.
Anmeldungen können jetzt schon erfolgen. Einfach formlos per E-Mail an: jdk@jdk.de.
3. November 2006
Warum sich die Übernahme von Stellent für Oracle doppelt lohnt.
Das große Kaufen geht weiter und diesmal ist Stellent auf die Seite des Gekauften gegangen. Die Entscheidung sich von Oracle kaufen zu lassen ist bestimmt keine Schlechte – und die Entscheidung Stellent zu kaufen schon gar nicht.
Neben fortschrittlichen ECM-Lösungen, die anders als bei vielen anderen ECM-Größen die echte Integration (z. B. von DM- und WCM-Funktionalitäten) nicht nur in den Mittelpunkt stellen, sondern auch tatsächlich umgesetzt haben, hat Stellent auch Dokumentenkonvertierungstechnologien im Angebot, ohne die praktisch kein Anbieter von Suchtechnologie und so auch praktisch kein führendes DMS auskommt. Oracle kauft daher nicht nur die ECM-Produkte – deren Zukunft bei Oracle zumindest zunächst ungewiss ist – sondern auch das starke OEM-Geschäft.
Durch Übernahme von Stellent festigt Oracle endlich seine unsichere Position im ECM-Markt. Denn durch Zukäufe und eigene Entwicklung hat es Oracle in der Vergangenheit nicht geschafft, Lösungen für den ECM-Markt zu liefern, die den Anforderungen des Marktes auch gerecht werden. Der Kauf von Stellent stellt Oracle zwar vor die Herausforderung der Schaffung einer einheitlichen Umgebung unter Integration der bestehenden Komponenten, er bietet aber auch die Chance, dass Oracle endlich ernstzunehmende Lösungen zum Content- und Dokumentenmanagement anbieten kann. Dies bezieht sich aber nicht nur auf die Technologien! Oracle erlangt mit dem Kauf von Stellent auch fundiertes (strategisches) Wissen über Enterprise Content Management, was bisher im Unternehmen nur vereinzelt vorhanden ist. Dieses Fehlen von Wissen und vor allem Erfahrung hat zu den teilweise kuriosen Entscheidungen des Unternehmens zur ECM-Strategie in der Vergangenheit geführt. Die sich nun für Oracle ergebenden Chancen sind enorm.
Für die bestehenden Kunden – auf beiden Seiten, aber besonders bei Oracle – bleibt dabei zu hoffen, dass das Unternehmen gute Migrationspfade vorsieht und seine Kunden aktiv dabei unterstützt. Besonders Oracle hat in der Vergangenheit in einigen DMS-Projekten zwar Lösungen konstruiert, aber niemals mit einem “Produkt”, sondern maximal mit einem “Framework”. Es würde für Oracle einen Rückschlag bedeuten, wenn diese Kunden sich aufgrund von Problemen beim Umstieg vom Unternehmen abwenden würden.
27. Oktober 2006
Nuxeo: Auf die nächste Stufe.
Enterprise Content Management Umgebungen auf Basis von Open Source Technologien ist derzeit ein hoch interessantes Thema, dass durch den Launch von Alfresco stark an Fahrt gewonnen hat. Neben Alfresco existieren jedoch noch einige weitere Open Source Lösungen für Dokumentenmanagement und darüber hinaus. Eine der interessantesten davon ist wohl Nuxeo.
Das primär in Frankreich entwickelte System sieht sich selbst als “global leader in Open Source Enterprise Content Management”, kann auf eine erheblich längere Geschichte als beispielsweise Alfresco zurückblicken und hat einige sehr interessante Referenzkunden.
Die aktuelle Version 3.4.2 bietet Funktionalitäten für Dokumentenmanagement (inkl. Capture und Records Management), Web Content Management, Collaboration ( und Business Process Management (inkl. Workflow). Die nächste Version (Nuxeo 5) wird zudem “auf die nächste Stufe” der Entwicklung klettern und – wie Alfresco – vollständig auf Java basieren.
Besonders für kleinere und mittlere Unternehmen sind solche Open Source ECM-Suiten eine echte Alternative zu kommerziellen Systemen und lassen sich mit ein, zwei kommerziellen Zusatzkomponenten (z.B. für OCR) zu günstigen, effektiven und trotzdem vollwertigen Lösungen ausbauen.
25. Oktober 2006
Programm der Contentmanager.Days 2006 fertig
Endlich ist es soweit: Das Programm der Contentmanager.Days 2006 ist fertig. In zwei Vortragsbereichen werden die Themen “Professionelles Web Content Management” und “Enterprise Content Management / Dokumentenmanagement” behandelt. Viele interessante Referenten wurden gewonnen und der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt klar auf Beispielen aus der Praxis, vorgetragen von den echten Anwendern.
Da das Programm noch nicht auf der Kongress-Website verfügbar ist, hier das PDF zum Download.
Der Workshop zum Cross Media Publishing, den ich moderieren sollte, ist leider mangels Beteiligung rausgefallen. Dafür halte ich jetzt einen Vortrag zum Thema Enterprise Search am ersten Tag des Kongresses.
Es werden übrigens noch Teilnehmer für das DMS-Livetesting gesucht! Es würde mich sehr freuen, wenn hier noch Teilnehmer gefunden werden könnten. Die Teilnahme ist (leider) kostenpflichtig. Mehr Informationen bei Björn Negelmann.
20. Oktober 2006
Ausbildung zum DMS- bzw. ECM-Fachmann
Die Wichtigkeit des Themas Enterprise Content Management wird dadurch unterstrichen, dass immermehr Organisationen umfangreiche Weiterbildung zu dieser Thematik anbieten. Im Rahmen dieser Kurse, die oft mit einem Test und einer Zertifizierung enden, werden Grundlagen vermittelt, Vorgehensweise dargestellt und kritische Details genauer analysiert.
Derzeit sind im deutschen Raum vier professionelle Angebote verfügbar.
- DMS/ECM-Seminar von Zöller & Partner
- Ausbildung “DokumentenManager” der DMS Akademie
- ECM-Specialist bzw. ECM-Prationeer Programme der AIIM
- CDIA+-Zertifizierung von CompTIA
All diese Seminare haben gemeinsam, dass sie keine branchenweite Anerkennung finden oder gar einen staatlichen oder ähnlichen (IHK) Abschluss vermitteln und insgesamt eher unbekannt sind. Drei der vier Programme werden von Beratern veranstaltet, die die Seminare auch gerne zur Kundenakquise verwenden, was aber der Qualität nicht überall einen Abbruch tut.
Mehr zu den einzelnen Programmen bald im ECM-Blog.
16. Oktober 2006
Vorschau ECM-Report 2/2006
Bald gibt es einen neuen CMMAG – ECM-Report. Die geplanten Themen:
- Digitaler Posteingang
- BPEL
- Goldene Regeln für DMS- und ECM-Projekte
- Roundtable “Konsolidierung in der ECM-Branche” mit mittleren DMS/ECM-Anbietern
Das Cover ist schon fertig:

Im November kostenlos als PDF-Ausgabe auf www.cmmag.de verfügbar.


