Alle Beiträge mit dem Tag "Contentmanager"
23. August 2006
Mit den Gedanken in den USA
Dr. Ulrich Kampffmeyer ist ein jahrzehntelanger Marktbeobachter und hat mit seinen Ideen, Konzepten und häufig kontroversen Meinungen den Markt öfter erschüttert und zu seiner Entwicklung beigetragen.
Jedoch stimmen mich aktuelle Publikationen nachdenklich, was seine aktuellen Ziele sind. Er betrachtet den Markt “high-fly” und fokussiert damit eigentlich die Trends und Anforderungen in den USA, er spricht von “neuen Akronymen”, die aber gar nicht beim Kunden angekommen sind (und auch hoffentlich nicht ankommen) und zeigt Trends auf, die – zumindest hierzulande – keine sind.
Es scheint zunehmend so, als sei er mit seinen Gedanken in den USA. Natürlich, getrieben durch die AIIM hat er dort gute Kontakte und bekommt viele Informationen. Im ECM-Bereich sind die USA jedoch kein Trendindikator für Europa – und erst recht nicht für Deutschland. Die Anforderungen, Vorgehensweise und Wünsche sind einfach zu verschieden.
Ich denke nicht, dass Deutschland neue Akronyme braucht, um die Untergattungen von ECM zu beschreiben – sondern die Kunden sind gerade das, ECM als Gesamtkonzept zu verstehen. Ich denke nicht, dass in Deutschland riesige ECM-Projekte zum Selbstzweck gebraucht werden – Pragmatismus steht eher auf der Liste. Und ganz besonders denke ich nicht, dass irgendwelche Anbieter aus einem Forrester-Chart in Deutschland stark an Bedeutung gewinnen werden – der Markt ist so individuell, dass man nicht zu einem Großanbieter läuft, sondern sich einen kleineren sucht und eine passendere und günstigere Lösung findet. Natürlich wird es noch zu weiteren Käufen kommen – ob damit echt, für den Kunden spürbare Marktveränderungen auftreten, ist jedoch ungewiß.
21. August 2006
Contentmanager.de & Co.
Oliver Zschau hat sich in den Kommentaren und im Contentmanager.de-Forum zu Wort gemeldet. Meine Antwort darauf findet sich auch in den Kommentaren.
15. August 2006
Fachartikel
Gewöhnlich bestens informierte Quellen, bestätigen, dass dies tatsächlich ein “Fachartikel” ist. Es ist kein Geld geflossen, es wurde nicht auf irgendjemanden eingewirkt.
Aber, ich zititere aus der E-Mail eines Marktbeobachters an mich:
“Es wäre auch für das Portal in Sachen Glaubwürdigkeit sicher nicht förderlich, wenn das die Regel wird.”
Dem ist Nichts hinzuzufügen. @Oliver: Bitte las’ es nicht dazu kommen!
15. August 2006
Irgendwas Selbstgeschriebenes
Es ist schon komisch, dass auch im Jahr 2006 (also mindestens 10 Jahre, nachdem professionelle WCMS-Lösungen – wenn auch teuer – verfügbar waren) die Meinung, dass man sich lieber etwas Eigenes programmiert, weil der Markt nichts hergibt, vorhanden ist.
Die Argumente die verfügbaren WCMS sind zu komplex und lassen dem Benutzer evtl. zuviel Freiheit widersprechen sich nicht nur – sie sind schlichtweg falsch. Alle mir bekannten professionellen WCMS (Da schließe ich ausdrücklich einige Open Source Systeme ein!) lassen sich – oft ohne Programmierung – so anpassen, dass der Benutzer seine Inhalte einfach und wenn nötig mit eingeschränkten Funktionen (z.B. nur eingeschränkte Formatierungen) bearbeiten kann.
Es sei also jedem nur geraten, eine professionelle Lösung mit breiter Anwenderbasis einzusetzen bzw. seinen Kunden anzubieten. Für Letzteres ist alles andere sowieso unseriös.
14. August 2006
Ahhhrg!!!!!!!!!
Eine gewisse Frau Bea(te) Pötzsch von aexea schreibt mir heute eine Mail und läd mich zur Teilnahme an der 2. Contentstudie ihres Unternehmens in Zusammenarbeit mit Contentmanager.de ein. Außer, dass ich nicht weiß, wann ich ihr die Einwilligung zu solcher Werbung gegeben habe, ist das soweit okay.
Was nicht okay ist, sind die weit über 400 Adressen im CC-Feld der E-Mail.
Liebe Frau Pötzsch,
da die Studie ja u.a. einen Schwerpunkt auf die Ausbildung der Online-Redakteure legt, schlage ich dringend vor, dass Sie sich den Unterschied zwischen “CC” und “BCC” erklären lassen und warum man – wenn man schon solche Massenmails verschicken muss – niemals die Empfänger in “CC” schreibt.
Herzlichst, Ihr Jörg Dennis Krüger
Ach halt – sollte das eine Agentur für integrierte Kommunikation, wie die Ihre, soetwas nicht “aus dem Effeff” beherrschen?
7. August 2006
Komm’ ich jetzt ins Fernsehen?
“Über die Veranstaltung hinaus erhalten Sie als angemeldeter Teilnehmer je ein Exemplar der DVD Contentmanger.days 2006 – Der Film”
Also los, anmelden und Filmstar werden.
Also im ernst: Witzig ist die Idee, sich die Vorträge noch im Original ansehen zu können, aber wäre ein Livestream oder wenigsten eine nachträgliche Onlineverfügbarkeit der Vorträge nicht besser?
Wir dürfen gespannt sein, wie die Geschichte ankommen. Das geplante Programm der Days liest sich auf jeden Fall interessant – ich bin gespannt, ob das neue Planungsgespann das so umgesetzt bekommt.
13. Juli 2006
CM-Forum übernimmt Contentmanager.Days
Kongress Media, Veranstalter des Content Management Forums wird künftig die Contentmanager.days in Leipzig durchführen und übernimmt diese damit vom Contentmanager.de-Betreiber Feig & Partner.
Die nächsten Contentmanager.days finden am 23. und 24.11.06 in Leipzig statt und bieten neben dem neuen Veranstalter ein vollständig renoviertes Veranstaltungskonzept: So wird der Kongress durch eine Plenumsveranstaltung eröffnet und danach inhaltlich in zwei Themenpanels aufgeteilt. Während der erste Track vor allem auf die Entwicklungen und Erfolgsfaktoren bei der Abbildung von internen Wissens- und Dokumentenprozessen eingeht, beschäftigt sich der zweite Track mit den Anforderungen und Trends im strategischen Web-Content-Management.
Inhaltlich soll der Fachkongress zukünftig das komplette Themenspektrum des unternehmensweiten Informationsmanagement von der crossmedialen Publikation und Redaktion, über webbasierte Content-Prozess- und -Applikationskonzepte bis hin zu wichtigen Archivierungs- und Compliance-Aspekten behandeln.
26. Juni 2006
Echte Magazinbeiträge bei Documanager
Es geschehen noch Wunder! Documanager.de (Partnerportal von Contentmanager.de) setzt endlich auf sinnvollen, eigenproduzierten Content. Auch wenn dieser erste Beitrag nur ein kleiner Hardwaretest ist, ist es ein Schritt in die richtige Richtung.


