Alle Beiträge mit dem Tag "CMS"
26. Oktober 2006
O’zapft is bei Hacker Pschorr mit living-e
Die Hacker-Pschorr Bräu GmbH nutzt für die Erstellung ihres Internetauftritts ab sofort das WCMS webEdition von living-e. Die bayerische Brauerei war nach Angaben von living-e auf der Suche nach leichter und intuitiver Bedienbarkeit für die Pflege ihrer Webinhalte. “Trotzdem haben wir den Anspruch, uns mit einem individuellen Design, das unabhängig von CMS-Templatevorgaben ist, von unseren Wettbewerbern abzusetzen”, sagt Birgit Zacher, Leiterin PR bei Hacker-Pschorr Bräu.
Die technische Umsetzung des Webauftritts erfolgte durch die Datenwerk GmbH. “Auch die gut strukturierte, leicht zu begreifende XHTML-Syntax hat uns Zeit erspart und eine schnelle Bearbeitung ermöglicht”, sagt Tino Schöninger von Datenwerk. “Wir konnten die Vorstellungen unseres Kunden eins zu eins umsetzen, da webEdition keine starren, strukturellen Vorgaben macht, wie eine Seite gestaltet und produziert werden muss.”
25. Oktober 2006
Programm der Contentmanager.Days 2006 fertig
Endlich ist es soweit: Das Programm der Contentmanager.Days 2006 ist fertig. In zwei Vortragsbereichen werden die Themen “Professionelles Web Content Management” und “Enterprise Content Management / Dokumentenmanagement” behandelt. Viele interessante Referenten wurden gewonnen und der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt klar auf Beispielen aus der Praxis, vorgetragen von den echten Anwendern.
Da das Programm noch nicht auf der Kongress-Website verfügbar ist, hier das PDF zum Download.
Der Workshop zum Cross Media Publishing, den ich moderieren sollte, ist leider mangels Beteiligung rausgefallen. Dafür halte ich jetzt einen Vortrag zum Thema Enterprise Search am ersten Tag des Kongresses.
Es werden übrigens noch Teilnehmer für das DMS-Livetesting gesucht! Es würde mich sehr freuen, wenn hier noch Teilnehmer gefunden werden könnten. Die Teilnahme ist (leider) kostenpflichtig. Mehr Informationen bei Björn Negelmann.
24. Oktober 2006
Gutes Produkt = Angemessener Preis
Für gute Produkte kann und muss man einen angemessenen Preis nehmen, um die Hochwertigkeit zu unterstreichen und sich nicht “unter Wert” zu verkaufen. Für ein gutes Produkt bezahlt man auch gerne einen angemessenen Preis.
Aber warum verramschen dann viele Anbieter (allgemein im ECM-Bereich, sehr stark im WCM-Segment) ihre Produkte?
Hat das tatsächlich etwas mit der Qualität zu tun? Oder zahlt man einfach lieber mehr für Schokolade, als für Software?
24. Oktober 2006
Warum bieten WCM-Anbieter so wenig Web 2.0 Funktionalitäten?
Das Web 2.0 bewegt nicht nur die Marketingwelt, sondern wird immer mehr zum Standard für den ambitionierten Internetnutzer. Dabei stehen nicht prinzipiell Weblogs im Mittelpunkt, sondern die generellen Technologien und Konzepte zur Strukturierung und Vernetzung von Inhalten, verknüpft mit zentralen Diensten, die Übersichtlichkeit schaffen und Verbindungen herstellen.
Klassische Weblog-Systeme, wie WordPress (auf dem dieses Blog läuft) oder Serendipity, bieten hier durch Kommentarfunktionen (mit umfangreichen Spamfiltermethoden), RSS-Feeds, Trackbacks, Taging und sehr guter Optimierung für Suchmaschinen geballt die Web 2.0 Funktionalitäten an, vernachlässigen aber die “althergebrachten” professionellen Funktionalitäten des Web Content Management, wie umfangreiche Zugriffsrechte, echtes Templating, Workflows, individuelle Content-Container etc. Der Grund hierfür liegt wohl darin, dass diese professionellen Funktionalitäten eine umfangreiche Entwicklung und viel Erfahrung in dem Bereich voraussetzen. Trotzdem gewannen und gewinnen diese Blogging-Tools viele professionelle Nutzer.
Die Anbieter von professionellen Web Content Management Lösungen (Kommerziell wie Open Source!) vernachlässigen diesen Bereich “Web 2.0″ vollständig oder bieten nur rudimentäre Funktionalitäten an. Trackbacks unterstützt praktisch kein professionelles System und auch die Suchmaschinenoptimierung lässt bei vielen zu Wünschen übrig. Daneben bieten kommerzielle Systeme praktisch keine stark vereinfachten Interfaces, mit denen auch ein unerfahrener Benutzer (wie mit den Blog-Tools) Beiträge veröffentlichen kann (“One Page Publish”, auf einer Seite wird der Inhalte, Kategorien, Rechte, Tags, etc. erfasst und durch Knopfdruck publiziert – bzw. in den Freigabeworkflow gegeben).
20. Oktober 2006
Beratung ist mehr als Checklisten ausfüllen
ECM-Flash berichtet über den von Tony Byrne bei CMS Watch beschriebenen “Szenario-basierten” Ansatz zur Auswahl von Web Content Management Software und kündigt parallel an, dass die neuen Studien aus dem Hause n:sight auch einer solchen Strategie folgen sollen.
Abgesehen davon, dass Tony Byre wahre Worte spricht, die man so aber auch schon allerorts sieht, ist die Betrachtung von ihm prinzipiell nichts neues.
There is no “best” web content management system. I don’t believe in magic quadrants, leaders-and-laggards, and other horserace-style evaluation approaches. Neither should you. (Tony Byrne)
Denn genau aus dem Grund, dass solche “Ponyshows” für die letztendliche Auswahl keinen Wert haben, kann auf Basis solcher Auswertungen keine Auswahl getroffen werden. Deshalb ist eine wirkliche – anbieterunabhängige und anwenderzentrierte – Beratung einer reinen “Produktauswahl” überlegen. Im Rahmen einer Beratung werden nicht Checklisten erstellt, sondern die individuellen Anforderungen des Unternehmens auf verschiedenen Wegen aufgenommen und Expertenwissen in das Projekt eingebracht, was letztendlich dazu führt, dass die wirklich insgesamt (und nicht nur funktional) passende Lösung ausgewählt wird.
Die Vereinfachung einer Auswahl auf (bei CMS Watch beispielsweise) zwölf Szenarien ist jedoch auch nur eine Hilfskonstruktion, die zwar den Wert und Praxisnutzen der Studie erhöht, letztendlich aber als alleinige Grundlage für eine Auswahl auch nicht ausreichen, da jedes Unternehmen anders ist und jeweils ein individuelles Szenario erstellt werden muss.
20. Oktober 2006
Es gibt neue Hoffnung bei Typo3!
Typo3 ist trotz all seiner Unzulänglichkeiten ein sehr weit verbreitetes WCM-System. Ob der Grund der selbe ist, warum auch erfolgreiche Filmstars sich in Sekten stürzen, obwohl es viel bessere Wege der Lebensbewältigung gibt, ist unbekannt. Seit kurzem nicht mehr unbekannt ist die Strategie von Typo3 für die nächsten Versionen. Hierzu haben auf dem T3CON die Kernentwickler Robert Lemke und Karsten Dambekalns einen Ausblick hinsichtlich der Versionen TYPO3 4.5 und 5.0 gegeben. Erhöhte Benutzerfreundlichkeit, ein neu entwickelter Kern, sowie weitere umfangreiche Verbesserungen sollen in diesen Versionen die Hauptrolle spielen.
Ausführliche Informationen, sowie ein Video des lockeren Vortrags findet sich auf der Website von Typo3.
18. Oktober 2006
WebEdition jetzt mit Rechtschreibprüfung
Nachdem der “Börsenliebling” living-e hier in letzter Zeit nicht weggekommen ist, hat das Unternehmen eine schöne Neuerung ins Programm genommen: Eine Rechtschreibprüfung im WCMS.
Abgesehen davon, dass dieses Feature bei kleinen und mittleren WCMS (und auch bei Blogsoftware
) noch nicht so verbreitet ist, hat living-e hier handwerklich gute Arbeit geleistet und die Wörterbücher von OpenOffice integriert. So stehen auf einen Schlag Wörterbücher in 66 Sprachen zur Verfügung, die zudem regelmäßig aktualisiert werden. Das Modul für beliebig viele User kostet 171,55 Euro pro Server.
Einziger Haken: Das Tool basiert auf Java. Die Portabilität ist damit toll, das Performance leider nicht immer.
17. Oktober 2006
Mit “hummingbird tot?”…
…kam ein Mitarbeiter eines Anbieters von WCM-Software auf Basis .NET hier ins Blog.
Diese kurze Frage kann man eigentlich nur so beantworten: “Ja. Klinisch tot. – Wir sind jetzt gerade dabei die Leiche auszunehmen.”
(Hatte ich schon erwähnt, dass ich mich heute abend auf Dr. House freue? Aber ich befürchte selbst der kann da nicht mehr helfen. Tot ist tot.)
17. Oktober 2006
Goldene Regel #17: Open Source Software ist nicht schlechter
Auch für den kommerziellen Einsatz eignet sich Open Source Software hervorragend. Nicht ohne Grund haben es – insbesondere im Web Content Management Umfeld – die Anbieter von kommerzieller Software immer schwerer, ihre Produkte an die Frau zu bringen. Im Open Source Umfeld finden sich besonders Produkte mit einer breiten potenziellen Kundenbasis, denn es entwickelt sich meist die Software richtig gut, die von möglichst vielen nachgefragt wird. Entsprechend bietet sich für Standardanforderungen meist eine interessante Alternative im Open Source Bereich.
Wichtig: Open Source Software ist nicht per se günstiger als kommerzielle Software. Erst bei einer tiefer gehenden Analyse kann festgestellt werden, ob ein Open Source Produkt die geforderten Funktionalitäten nicht nur genauso gut wie kommerzielle Produkte, sondern auch zu einem vergleichbaren oder günstigeren Preis bietet. Erst wenn man hier auch die Anpassungsaufwände hineinrechnet, kann eine seriöse Aussage getroffen werden.
Zusätzlich eignet sich Open Source Software für besonders innovative Unternehmen, die für ihre Anforderungen sowieso keine Lösung auf dem Markt finden. Hier kann Open Source eine gute Basis für die eigene Weiterentwicklung bieten. Aber Achtung: Meistens müssen auch die Weiterentwicklungen unter die gleiche Open Source Lizenz gestellt werden, unter der auch das Basisprodukt stand.
16. Oktober 2006
Vorschau Content Management Magazin 1/2006
Endlich ist es so weit und es wird auch wieder ein “echtes” Content Management Magazin geben. Im Gegensatz zum CMMAG – ECM-Report sind die Themen in diesem Magazin mehr auf das Web fokussiert, aber auch Themen wie Portale und ähnliches stehen im Mittelpunkt.
Die geplanten Themen der nächsten Ausgabe:
- Anforderungen an modernes Web Content Management
- Web Content Management für SAP
- Goldene Regeln für WCM-Projekte
- Roundtable “Zukunft von Web Content Management” mit prominenten Vertretern der Branche
Das Cover ist auch hier schon fertig:

Im November zum kostenfreien Download auf www.cmmag.de verfügbar.


