Alle Beiträge mit dem Tag "CMS"
26. Juni 2006
Typo3 soll sich behaupten…
Sylvia Adamski schreibt ihre Diplomarbeit zu “Analyse des Auswahlprozesses von Content Management Systemenu nter besonderer Berücksichtigung von Open Source-Lösungen am Beispiel von Typo3″ und muss im September abgeben. Nachdem der Start in das Thema augenscheinlich etwas holperig war, will sie nun mit den Entscheidern sprechen, um zu sehen, wie man Typo3 helfen kann, in Pitches besser zu bestehen.
Aber schon findet sich das nächste Problem. Richtigerweise sucht Frau Adamski nach Projekten in der unteren Preisregion (8.000 bis 60.000 Euro). Aber, wie Herr Bildesheim im Documanager-Forum richtig bemerkt, ist es so, “dass bei einem solchen Lizenzvolumen i.d.R. keine umfangreichen (wenn dies auch durchaus sinnvoll und wirtschafllich sein könnte) Evaluationsprozesse durchgeführt werden”.
Also, was nun? Ich finde, man sollte realisieren, dass der Markt, in dem Typo3 agiert, einfach ein Markt ist, der nichts mit großen Auswahlprozessen, etc. zu tun hat.
Aber wer ein Entscheider ist, der ein Projekt betreut (hat), in dem es um WCMS in der o.g. Kampfklasse geht, soll bitte auf der Website von Frau Adamski vorbeigucken und sich bei Interesse mit ihr in Verbindung setzen.
22. Juni 2006
Kommerziell oder Open Source?
Soeben erhielten wir die Anfrage, wie man einem “BWLer” kurz und schmerzlos beibringt, ob Open Source oder kommerzielle Systeme besser sind. Na ja… die Frage ist nicht ganz einfach und eine Antwort kann nicht ganz gradlinig sein.
Wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
“Die Wahl zwischen Open Source und kommerziellen Systemen ist nicht an eindeutigen Kriterien festzumachen.
Vielmehr muss das Gesamtprojekt und die Bedürfnisse des Anwender in die Auswahl einbezogen werden. Generell ist zu sagen, dass Open Source Systeme bei allgemeinen, viel gefragten Anforderungen insgesamt effektiver einzusetzen sind. Kommerzielle Systeme spielen ihre Stärken besonders dort gut aus, wo weitentwickelte Funktionalitäten (ausgefeilte Benutzeroberfläche, Workflow, Integration mit anderen Systemen, etc) gefragt sind, da diese nur mit sehr viel Aufwand selbst zu realisieren sind.
Jedoch ist für eine seriöse Aussage hierzu der Abgleich der gebotenen Funktionalitäten mit den gefragten Anforderungen notwendig, da sich alle Web Content Management Systeme, egal ob Open Source oder kommerziell, stark unterscheiden.”
19. Juni 2006
Habe ich was verpaßt?
Ende letzter Woche in allen Tickern: “Mit den beiden Produkten Content Database and Records Database will Oracle in den Content Management Markt einsteigen.” Wenn Oracle jetzt wenigstens wirklich WCM-Funktionalitäten bieten würde. Aber heise weiß es genauer: “Dabei handelt es sich um eine Ergänzung zur Enterprise Edition 10g der Datenbank, die die Verwaltung von Dokumenten aller Art vereinfachen soll.”
Das verstehe jetzt wer will. Die ECM-Strategie von Oracle, die durch die ContentService 10g an Gradlinigkeit gewann, wird jetzt wieder zunehmend konfus. Welcher Kunde soll sich da zurecht finden? Aber dafür gibts ja Berater.
26. Januar 2006
CeBIT Alarm
In 6 Wochen ist sie wieder, die größte Messe der Welt, das Chanuka der IT-Branche: Die CeBIT. Mit “höher, schneller, weiter” wird zwar erstmal nichts, aber die Konzentration auf die “Klasse” statt “Masse” ist ja schonmal eine Entwicklung in die richtige Richtung.
Die CeBIT hat sich auf für ECM etwas Neues einfallen lassen. Es wird jetzt alles, was irgendwie mit Inhalten zu tun hat, unter “Information Management” zusammengefaßt. Eigentlich eine gute Idee – wenn man sich nicht trotzdem an alten Gepflogenheiten festhält. Innerhalb von “Information Management” (das sich über Halle 1 und 3 erstreckt), wird nach wie vor zwischen “Content Management” (Halle 3) und “Dokumentenmanagement” (Halle 1) unterschieden.
Natürlich paßt das aber überhaupt nicht zu den Gedanken und Konzepten der Austeller! Das Ergebnis: In Halle 3 tummeln sich die reinen WCM-Anbieter (Ausnahmen: OpenText und Hummingbird) und den Rest findet man in Halle 1 – wobei den Anbietern, die sich nicht klar in die Dokumenteecke drängen lassen wollen, massiv gegen den Kopf gestoßen wurde.
Und hilft es den Besuchern? Ich habe da so meine Zweifel…


