20. April 2009
Kostenloses Ticket zur Hannover Messe
Nicht nur zur CeBIT gibt es hier auf jdk.de kostenlose Tickets! Auch zur Hannover Messe habe ich einen ganz heißen Tipp. Das Unternehmen PriorMart AG, bei dem auch jdk.de Kunde ist, bietet kostenfreie Tickets an, für dich man sich einfach unter diesem Link direkt bei der Deutschen Messe AG registrieren kann.
Mit diesem Link geht es direkt auf die Registrierungswebsite der HANNOVER MESSE 2009. Nach erfolgreicher Registrierung wird Ihnen Ihr personalisiertes e-Ticket per E-Mail zugeschickt. Sollten Sie aufgefordert sein einen Aktions-Code einzugeben, verwenden Sie bitte diesen: Rtywuz4oosk4d3
20. April 2009
Hätte die Bankenkrise durch Open Source verhindert werden können?
Schon vor einiger Zeit habe ich mit dem CEO eines Open Source ECM-Unternehmens über folgende Frage diskutiert:
“Hätte die Bankenkrise durch Open Source verhindert werden können?”
Diese Frage ist natürlich absichtlich provokativ platziert um die Diskussion rund um das Geschäftsmodell Open Source zu starten und weiter anzufachen, schließlich ist das Thema “Geld verdienen mit Open Source”ein großes Thema – insbesondere im Bereich ECM. Auch da zuletzt Studien Geschäftsmodelle die aufh Open Source basieren stark infrage gestellt haben möchte so machner Anbieter natürlich herausstellen, wo die Vorteile von Open Source für den Anwender liegen.
Aber zurück zur Frage – Open Source hätte die Bankenkrise verhindert? Bestimmt nicht, wenn man “Open Source” rein als Software sieht. Aber: “Closed Source”-Modell, bei denen niemand hinter die Kulissen und die genaue Umsetzung gucken konnte oder die es sehr erschwert haben, waren ein wichtiger Bestandteil an dem, was zur Krise führte. Hätte die Käufer von Lehmann Papieren die Möglichkeit gehabt, mit wenigen Klicks zu erkannen, wie genau diese konzipiert sind und wie das Unternehmen Lehmann Brothers arbeitet, wären viele vor Verlusten geschützt gewesen. Dafür hätte auch nicht jeder einzelne alles bis in Details erkunden müssen. Ein paar Interessierte hätten das Thema analysiert und damit die breite Masse versorgt – so wie es im Open Source Umfeld an der Tagesordnung ist.
Natürlich ist dieses Beispiel ein wenig konstruiert und nicht alles 1:1 vergleichbar. Es zeigt aber auf, wo ein wichtiger Vorteil von Open Source liegt: in der Transparenz.
18. April 2009
Enterprise 2.0 Webinar von Gentics
Soeben flatterte hier eine Einladung von Gentics zu einem Enterprise 2.0 Webinar hinein. Prinzipiell eine gute Idee und die Themen lesen sich auch sehr gut. Ob man die Anknüpfung an “Die Krise” nun wirklich braucht, oder als Unternehmen nicht lieber etwas weitsichtiger handeln sollte, ist dahin gestellt. Enterprise 2.0 kann zwar kurzfristig Effekt zeigen, die allermeisten Projekte werden jedoch nicht abgeschlossen und erst recht nicht richtig ins Laufen gekommen sein, bevor “Die Krise” wieder hinter uns liegt.
Aber: Meint Gentics wirklich, dass die Website des Webinars in einem häßlichen, minimal angepassten Mediawiki ein tolles Beispiel für Enterprise 2.0? Das sieht leider eher “machen wir das mal in ein Wiki, das ist voll 2.0″ aus. Schade.
Zusätzlich zu diesem kleinen 30 Minuten-Webinar kann ich das immer noch verfügbare Onlineevent von Oracle zu Enterprise 2.0 wärmstens empfehlen. Nicht zuletzt, weil ich dort auch 45 Minuten füllen durfte.
27. März 2009
Innovationspreis-IT mit fremden Federn gewonnen
Neben der Pressebox ist der Innovationspreis-IT wohl das seriöseste Produkt des Huber Verlags. Ich finde den Preis toll und er hat meine volle Unterstützung – jedoch ziehen dort langsam ein paar dunkle Wolken auf.
Auf der diesjährigen CeBIT wurde er wieder verliehen, der Innovationspreis-IT. In über 30 Kategorien, u.a. auch Wissensmanagement (Gewinner: Consideo), Content Management (Gewinner: Actual Web) und DMS (Gewinner: major Soft, GateOnDemand.com), wurde aus den jeweils drei nominierten ein Gewinner gekürt.
Im Großen und Ganzen sieht das alles sehr seriös und richtig aus. Doch … eines stört. Bei genauem Hinsehen findet man mindestens ein Unternehmen, das seinen Preis mit falschen Federn gewonnen hat. Also mit einem Produkt, das man selbst gar nicht konzipiert und entwickelt hat und es nicht mal exklusiv verkauft. Man ist Partner eines Technologieanbieters, setzt dessen Lösung als Whitelabel ein und hat ein paar Funktionen “verschlimmbessert” und wirklich etwas am Kern der Lösung zu verändern. Vielmehr ist man derzeit sogar nicht mal auf dem funktionalen Stand der Originallösung und hat z. B. in puncto Sicherheit riesige Defizite selbst eingebaut (z. B. das Passworte nur aus Zahlen bestehen dürfen). Auch das Preismodell hat man angepasst – statt Flatrates beim Original gibt es nutzungsabhängige Tarife, die meist nicht wirklich günstiger sind.
Die Rede ist vom “Onlinemeeting 2.0″ der Firma Tevia, was nicht anderes ist, als ein abgespecktes und an wenigen Punkten verändertes Spreed.com.
Also: Wo bleibt der Innovationspreis-IT 2009 für die wirklich innovative Lösung aus dem Hause Struktur? Nicht bei Tevia entwickelt man die Software und denkt über neue Funktionen nach: Die Struktur AG ist dafür zuständig.
Schade, dass das der Jury des Innovationspreises nicht aufgefallen ist. Hätte man auch nur einmal das Produkt von Tevia genauer angesehen, hätte man das “Powered by Spreed” an so mancher Ecke gefunden.
Und: Wer jetzt mit dem Argument kommt, dass Tevia doch aber als Einziger “vollintegrierte Telefonie” anbietet, kennt den Online-Meeting-Markt nicht, kennt Spreed nicht und argumentiert maximal mit Minimaldetails, die weder einen Innovationspreis verdienen, noch in der täglichen Praxis relevant sind – und in ihrer individuellen Umsetzung Nachteile mit sich bringen.
25. März 2009
Intrexx Xtreme als Alternative zu Sharepoint?
Es muss auf der CeBIT 2000 gewesen sein, als ich für ein Unternehmen eine Intranet/CMS-Lösung evaluiert habe und auf der CeBIT auf einen kleinen Partnerstand mit zwei Personen, einem PC und einer interessanten Software aufmerksam geworden bin. Intrexx steckte zwar noch in den Kinderschuhen, es gab aber schon Testversionen zum Mitnehmen auf CD und die Lösung sah schon damals recht vielversprechend aus.
Da das System damals zwar schon recht viele Funktionen aufwies, die Funktionstiefe aber eher gering und vor allem die Anpassbarkeit und der Betrieb etwas umständlich war, kam die Lösung damals nicht in die engere Wahl.
Zum Glück ist das Unternehmen jedoch nicht in den Wirren der platzenden Dotcom-Blase untergegangen, sondern hat sich weiter entwickelt. Man baute am Fundament, entwickelte Module, schaffte ein Partnermodell, erleichterte die Administration und entwickelte sich auf schnellem Wege zur Eierlegenden Wollmilchsau. Als Portalanwendung konzipiert, können eine Vielzahl von Anwendungen innerhalb des Portals laufen. Intrexx bringt hier eine Menge mit – und hatte schon viele Jahre vor Apple so was wie einen “AppStore”, in dem man seinen Intrexx-Server mit neuen Anwendungen füttern kann.
Wie das so mit Eierlegenden Wollmilchsäuen ist, hat dies aber auch Nachteile. Die Eier sind etwas klein, die Wolle etwas rau, sie gibt nicht besonders viel Milch und das gleich ist etwas zäh – man ist halt auf keine Disziplin besonders konzentriert und bietet für jedes Unternehmensproblem eine Lösung: z. B. Fuhrpark, Kassenbuch, Bibliothek, Kantine, Newsletter, Mitarbeiterlisten – und natürlich auch Funktionen eines DMS und eines CMS.
Und natürlich kann Intrexx – auch wenn es mittlerweile ein “Xtreme” im Namen führt, um sich von dem Modell, wie ich sie 2000 kennengelernt habe, abzuheben – keinem spezialisierten WCMS oder DMS das Wasser reichen. Für die mittelständische Zielgruppe kann ein solches Kombinationsprodukt jedoch eine gute Lösung sein, um nicht mehrere Spezialsysteme betreiben zu müssen. Zudem lassen sich die Module anpassen oder eigene Module entwickeln, die den eigenen Ansprüchen genügen.
In einer aktuellen Pressemeldung vergleich sich Intrexx mit Sharepoint und wirbt mit der Kundenaussage “Viel weniger Programmieraufwand als Sharepoint”. Im ersten Augenblick meint man vielleicht, dass hier Äpfel mit Birnen verglichen werden und in manchen Punkten mag dies auch stimmen – wenn man jedoch sieht, als was Sharepoint alles verkauft wird, ist Intrexx in manchen Punkten gewiss vergleichbar. Der ganze Sharepoint-Hype ist sowieso nicht zielführend, vor allem teuer und oft sinn- und nutzlos. Da ist das Umschauen nach Alternativen bestimmt eine gute Idee.
22. März 2009
ECM-Domains zu verkaufen
Ich möchte mein Domainportfolio etwas ausdünnen, darum stehen die folgenden Domainnamen – gerne im Paket – zum Verkauf:
cms-beratung.eu
cmsberatung.eu
cmsconsulting.eu
dms-beratung.eu
dms-consulting.eu
dmsberatung.eu
dmsconsulting.eu
ecm-beratung.eu
ecm-consulting.eu
ecmberatung.eu
ecmconsulting.eu
Bei Interesse einfach kurz anrufen 089/381680700 oder eine Mail an jdk@jdk.de senden.
19. März 2009
Neuer J.Boye Report: “What Web Managers Need To Know”
Janus Boye, unabhängiger CMS-Berater aus Dänemark, bietet auf der Website seines Unternehmens einen neuen Report an, den ich vielen Anwendern sehr ans Herz legen kann. Für nur 135 Euro gibt der Report “What Web Managers need to know” einen tollen Überblick, wie eine Webstrategie aufzubauen ist, um daraus auch wirklich Nutzen zu ziehen.
Enthalten ist zudem eine Checkliste zu einer guten Strategie und möglichen Problemstellen, umfangreiche Beispiele und umfangreiche Instrumente, die 1:1 angewendet werden können.
Empfehlenswert!
26. Februar 2009
Typo3 besser als RedDot?
Schon gestern bin ich bei meinen Ausflügen durch das Internet auf folgenden Meinung im Weblog des Tiefkühlkost-Unternehmens “Frosta” gestoßen:
Mit Typo 3 wollen wir die Seite jetzt neu auflegen (aktuell ist unsere Seite mit RedDot programmiert was leider schrecklich schwer selbst zu bearbeiten ist).
Auf der einen Seite kann ich die Aussage von Frosta zwar nachvollziehen – richtiger wird sie dadurch aber trotzdem nicht. Der einzige Vorteil von Typo3 gegenüber RedDot ist wohl, dass es mehr Typo3-Freelancer gibt, als solche mit RedDot-Kenntnissen. Dann hört es aber auch schon auf.
Man kann von RedDot halten, was man möchte und es ist mit Sicherheit nicht das pflegeleichteste WCMS am Markt. Typo3 ist aber von “pflegeleicht” mindestens genauso weit entfernt, was schon mit TypoScript anfängt und bei einer Vielzahl von Modulen bei weitem nicht aufhört.
Wohl einziger wirklicher Grund für Frosta auf Typo3 zu setzen ist, dass bereits andere interne Seiten auf Typo3 laufen und man ein gewisses Knowhow aufgebaut hat. Das ist aber kein Zeichen dafür, dass Typo3 die bessere Wahl ist; sondern eher, dass man den Fehler seine Infrastruktur zu vernachlässigen und die erstbeste Lösung zu nehmen, wohl schon vor einiger Zeit gemacht hat. Dies ist kein unübliches Verhalten – besonders bei Unternehmen in der Größe von Frosta. Richtig ist es aber trotzdem nicht – das merkt man oft aber erst Monate später und schluckt dann lieber weiter Kröten, als auch noch den ganzen Content migrieren zu müssen.
Dies soll nicht heißen, dass von Typo3 oder RedDot pauschal abzuraten oder diese pauschal zu empfehlen sind. Die Begründung des Systemwechsels von Frosta lässt aber erahnen, dass es auch mit einer Typo3-Website nicht besser wird. Denn Wissen muss man zu beiden Systemen aufbauen, um eine Website effektiv pflegen zu können. Und da ist RedDot – meiner Meinung nach – nicht komplizierter, als Typo3 oder andere.
Darum hoffen wir mal, dass die neue Website dann auch tatsächlich besser ist, als die bisherige und am Ende nicht – wie leider viele Seiten, die “irgendwie” intern erstellt werden – eher “zusammengestrickt” und weniger professionall aussieht.
10. Februar 2009
Typo3 updaten – sofort!
Heute wurde offiziell eine kritische Sicherheitslücke im beliebten Open Source WCMS Typo3 veröffentlicht. Allen Betreibern einer mit Typo3 realisierten Website ist ein sofortiges Update auf die aktuelle Version unbedingt zu empfehlen, wenn man keine bösen Überraschungen erleben will. Für ältere Typo3-Versionen stehen Patches zur Verfügung.
9. Februar 2009
Auch zur CeBIT 2009: Kostenlose Eintrittskarten
Die CeBIT hat das System der Eintrittskarten vom letzten zu diesem Jahr nicht wirklich verändert. Es wird wider zigtausende kostenlose Eintrittskarten geben. Man braucht dafür nur einen kurzen Code, zum Beispiel “kdszy” (vom Mittelstandsforum), registriert sich und bekommt ein kostenloses eTicket. Man kann mehrere Codes einlösen und sich so eine kostenlose Dauerkarte kreieren.
Details gibt’s wieder auf jdk.de: Kostenloses Ticket zur CeBIT 2009.
Weitere CeBIT-Tickets-Codes gerne als Kommentar zu diesem Post!

