Rubrik: News
6. September 2006
Hallenplan der DMS Expo 2006
Viele Besucher kommen auf der Suche nach einem Hallenplan der DMS Expo 2006 in das ECM-Blog – auf den Seiten der Koelnmesse findet sich leider keiner. Diesen Wunsch habe ich erhört und zusammen mit meinem Lieblingsgrafiker einen Hallenplan der DMS Expo 2006 erstellt, der nun beim Content Management Magazin online ist.
Und – Premiere! – hier das erste Bild in diesem Blog als Vorschau auf den Plan:
6. September 2006
Kraftvoller Sklave im Zeichen des Flughunds
Powerslave von Flying Dog Software ist – auch wenn es sich so nennt – eigentlich nur sekundär “Enterprise Content Management”. Primär ist die Software eine sehr weit entwickelte, modulare Plattform zur Entwicklung von Browseranwendungen – was natürlich auch Websites, Dokumentenmanagement, etc. sein kann. Immer wieder faszinieren Flying Dog und sein Chefentwickler Nicolay Mausz mit wunderschönen, technologisch weit fortgeschrittenen und doch pragmatischen Lösungen.
Im aktuellen Newsletter schreibt das Unternehmen
[Der Kalender] zeigt einmal mehr unser Verständnis von ECMS als ganzheitlichem Ansatz inklusive Groupware, austauschbarer Backends für die Datenhaltung und flexibler Komponenten statt starrer Applikationen.
Powerslave ist ECM von der anderen Seite des Spielfelds. Nicht dokumentenzentriert, sondern contentzentriert.
Einen Blick auf die neuen AJAX-Funktionen und zum bidirektionen Zugriff auf Daten im Microsoft Exchange Server, gibt es in einer selbstlaufenden Demo. Eine Vorschau auf die nächste Powerslave-Version auf einer speziellen Microsite.
5. September 2006
Ovidius GmbH (Halle 8, Stand G091 – Forum ITC)
Die Berliner Ovidius GmbH stellt auf der DMS Expo die aktuelle Version Ihres XML-Redaktions- und Content-Management-Systems TCToolbox vor. Mit der Software soll technische Dokumentationen wie Handbücher, Betriebsanleitungen oder Schulungsunterlagen modular erstellt, verwaltet und publiziert werden können. In
der Version 5.5. soll TCToolbox neben funktionalen Erweiterungen mit crossTCT eine enge Anbindung an das Translation Memory System across bieten. Daneben will das Unternehmen ein neues XMetaL Plug-in präsentieren: crossAuthor für XMetaL soll das übersetzungsgerechte Schreiben in XMetaL durch interaktiven Zugriff auf across unterstützt werden. Das nahtlose Zusammenspiel von TCToolbox, across und XMetaL soll die schnelle und effiziente Bearbeitung von
Dokumentationen und spart Zeit und Übersetzungsaufwand ermöglichen.
5. September 2006
Open Text (Halle 8, E 061/F 060)
Open Text will dieses Jahr vier neue Lösungen und Releases präsentieren:
- Eine neue Business-Lösung für das Management von Kundeninformationen: Sie wurde nach Angaben des Unternehmens speziell für Unternehmensbereiche mit kundennahen Prozessen wie Vertrieb, Support, Kundenservice und Logistik konzipiert und stellt alle kundenbezogenen Inhalte und Prozesse konsolidiert auf Basis einer Kundenakte unabhängig von Ursprungsapplikation und Aufbewahrungsort zur Verfügung.
- Die neue Version 9.6 seiner Imaging- und Archivierungslösung “Livelink ECM – Production Document Management (PDMS)”. Wichtigste Neuerungen sollen eine erweiterte Web Services-Schnittstelle zur nahtlosen und einfachen Integration der Funktionalitäten in bevorzugte Fachanwendungen am Frontend sein.
- Die neue Version 1.5 seiner Vertragsmanagementlösung “Livelink ECM – Contract Lifecycle Management”
- Neuheiten im Bereich ArchiSig (Bundesforschungsprojekt zur digitalen Signatur)
5. September 2006
OCR von Google
Wie Golem berichtet, hat Google die OCR-Software “Tesseract” als Open Source freigegeben. Die unter der Apache-Lizenz 2.0 veroeffentlichte OCR-Engine, die ohne Benutzeroberfläche daher kommt, wurde nach Angaben von Golem bereits vor einiger Zeit bei Slashdot erwähnt, aber erst jetzt von Google offiziell angekuendigt.
Derzeit werden nur englische Dokumente unterstützt. Eine Analyse des Seitenlayouts, wie beispielsweise zur Erkennung von mehrspaltigem Text oder gar Formularen notwendig, fehlt bisher. Da es zusätzlich bei Graustufen und Farben zu Problemen kommt, seit die Software sei keinesfalls mit kommerziellen Loesungen vergleichbar, so Google.
Es scheint so, als wollte Google hier noch weiter investieren, denn das Google Code Blog verweist auf eine Stellenanzeige, mit der der Suchmaschinenanbieter OCR-Spezialisten sucht (“ausschliesslich in Mountin View, Californien”
).
Im Open Source Bereich gibt es bishernur wenige Komponenten für Enterprise Content Management. Lösung wie Alfresco oder Knowledge Tree bietet zwar (teilweise rudimentäre) DMS-Funktionalitäten, im Bereich Input-Management ist aber noch keine Lösung zu sehen. Auch Googles Fortschritt ist keine Lösung für den “Posteingang ala Open Source” – aber ein erster Schritt in die richtige Richtung. Bis jedoch Marktführer wie Ascent Capture oder Finereader eingeholt sind, wird noch viel Zeit vergehen.
(Danke an Oliver Bildesheim für den Hinweis.)
5. September 2006
Step One greift an
Den Anbietern von Web Content Management Software wird das Leben durch Open Source Lösungen, die frei und kostenlos per Download erhältlich sind, schwer gemacht. Besonders kleine und mittlere Unternehmen denken gar nicht erst an kommerzielle Lösungen und greifen sofort zu Open Source – oft auch ohne zu prüfen, ob das Projekt durch den Einsatz von Open Source wirklich günstiger wird.
Der Kölner WCMS-Anbieter step one Software bietet nun mit einer zur kostenlosen Weitergabe bestimmten Basisversion seinen Partnern eine hochprofessionelle und kommerzielle Antwort auf Open Source Software.
Dabei soll das neue Lizenzmodell nur ein erster Schritt zu neuen Geschäftsmodellen und anderen Formen der Zusammenarbeit zwischen Hersteller, Integrator und Endanwender sein. Nach Ansicht von Step One, erhalten die Agenturen mit dem ‘step one Solution Server 2006′ ein Web-Content-Management-System, das professionellen Ansprüchen an Funktionalität, Erweiterbarkeit und Benutzerfreundlichkeit gerecht wird und brauchen im Unternehmen nicht mehr verschiedene Systeme, die zudem unterschiedliche technische Kompetenzen verlangen, vorzuhalten. Für die Endanwender soll es wiederum bedeutet, dass sie zukünftig auch in kleineren Projekten auf Funktionalitäten, Gewährleitung und eine enorm hohe Benutzerfreundlichkeit zurückgreifen können, für die sie sonst hohe Lizenzkosten hätten bezahlen müssen.
Fazit: Eine kostenfreie Einstiegsversion (limitiert in Hinsicht auf Benutzerzahl!) ist zwar nicht wirklich neu, aber ein richtiger Schritt. So können sich die Open Source Verfechter kostenfrei ansehen, was professionelle WCMS-LÖsungen ausmacht (und im Zweifelsfall für unter 10.000 Euro die professionelle Lösung kaufen). Da Step One auf LAMP läuft, gibt es hier tatsächlich Chancen, einige Anhänger zu bekehren.
4. September 2006
Update alter Artikel
Münchens Networking-Ikone und Vorzeigeblogger Klaus Eck empfiehlt, einmal geschriebene Blogeinträge nicht zu verändern. Nur so wird erreicht, dass Diskussionen um Blogeinträge nachvollziehbar sind.
Hightext berücksichtigt solche Überlegungen leider nicht und hat den Eintrag zu dmc und Alfresco einfach geändert. Gut, dass wenigstens ein Kommentar im ECM-Blog belegt, dass ich nicht vollkommenen Unsinn geschrieben habe.
(via INJELEA.de)
4. September 2006
Goldene Regel #12: Projektmanagement ist kein “nice to have”
“Können wir das schaffen? – Ja, wir schaffen das!” ist nicht nur der Slogan einer bekannten Kinderserie (und wird sogar von so machen Spielzeug, was zu der Serie verkauft wird, auf Knopfdruck wiedergegeben), sondern scheint auch die Durchhalteparole in so machen DMS/ECM-Projekt zu sein. Es wird halt einfach so vor sich konzipiert, geplant, gearbeitet, installiert und programmiert – und wenn der Chef mal fragt “Können wir das schaffen?” rufen alle zurück “Ja, wie schaffen das!”.
So ein Projekt ist tatsächlich jedoch planlos, uferlos und erfolglos.
Professionelles Projektmanagement, dass neben einer ausführlichen Planung auch aus Controlling und – besonders wichtig – Risikoabschätzung und -minimierung besteht, ist nicht nur ein Baustein eines ECM-Projekts, es ist ein wichtiger Treiber – von der ersten Projektsekunde, über den erfolgreichen Abschluß bishin zur dauerhaften Optimierung und Erweiterung der eingeführten Lösung.
1. September 2006
Der ECM-Markt tickt eben doch irgendwie anders…
“Mit einem Umsatzrückgang um vier Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 105,2 Millionen Dollar hat Open Text, mit Sitz im kanadischen Toronto, sein viertes Quartal (Ende: 30 Juni 2006) abgeschlossen. Ebenso sanken die Lizenzeinnahmen, als wichtiger Indikator für ein organisches Wachstum, von vormals 37 Millionen Dollar auf nunmehr 32 Millionen Dollar.”
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