Rubrik: News
4. Dezember 2006
Neue Oberfläche bei EASY
Windows Vista steht vor der Tür und viele Anbieter nutzen bereits jetzt die Chancen, die das neue Betriebssystem für die Client-Entwicklung bietet. Auch die EASY SOFTWARE AG präsentiert nun einen Client für die eigene Software, der auf diese innovativen Technologien aufsetzt und insbesondere in puncto Ergonomie und Flexibilität neue Maßstäbe setzen soll. Das “EASY INFOWORX JUMP!” getaufte Produkt soll eine Vielzahl von Neuerungen bietet, wie zum Beispiel eine 3D-Dokumentenansicht und eine Thumbnail-Bar. Gleichzeitig soll sich die Client-Lösung durch eine extrem einfache Bedienung auszeichnen und dadurch dadurch nicht nur ein Plus an Effizienz bieten, sondern auch eine deutliche Steigerung der Produktivität erlauben.
EASY SOFTWARE vollzieht damit nach eigenen Angaben den ersten Schritt hin zu dem neuen Produktportfolio “EASY INFOWORX” für die nahtlose Integration und Erweiterung der verschiedenen Microsoft-Plattformen wie Windows Vista, 2007 Microsoft Office System, Exchange Server 2007 und SharePoint Portal Server.
4. Dezember 2006
BITKOM veröffentlicht Leitfaden zur digitalen Aktenführung (Records Management)
Der – vorallem im amerikanischen Raum geprägte – Begriff “Records Management” findet in Deutschland nur schwer eine Entsprechung. Unter ihm werden sämtliche Anforderungen an die “effiziente und systematische Kontrolle und Durchführung der Erstellung, Entgegennahme, Aufbewahrung, Nutzung und Aussonderung von Schriftgut einschliesslich der Vorgänge zur Erfassung und Aufbewahrung von Nachweisen und Informationen über Geschäftsabläufe und Transaktionen in Form von Akten” (Definition lt. ISO 15489) zusammengefasst.
Welche wichtigen gesetzlichen Anforderungen zur Aktenführung es gibt und wie diese von Unternehmen erfüllt werden können, sowie eine Übersicht von Softwareprodukten für das Recordsmanagement und Informationen zur Einführung dieser, bietet der neue BITKOM-Leitfaden “Records Management”, der kostenlos beim Verband heruntergeladen werden kann.
4. Dezember 2006
Transformation macht elektronische Dokumente wertlos
Die digitale Akte wird zunehmend Realität und hält auch in Bereichen Einzug, in denen die Rechtsfestigkeit der digitalen Dokumenten notwendig ist. Umso wichtiger ist dert richtige Umgang mit digitalen Dokumenten – insbesondere, wenn sie eine digitale Signatur tragen. Ein Problem stellt die Umwandlung von Dokumentformaten – etwa von Word in PDF – dar, bei der elektronische Signaturen verloren gehen. Um die Rechtssicherheit elektronischer Dokumente auch langfristig zu gewährleisten, hat die Universität Kassel http://www.uni-kassel.de nun im Rahmen des Forschungsprojektes “TransiDoc” ein Verifikationstool entwickelt, das Dokumente bei einer Formatumwandlung mit einem elektronischen Siegel ausstattet.
“Bei der Transformation elektronischen Dokumente geht die elektronische Signatur verloren und damit die Prüfbarkeit des Dokuments hinsichtlich seiner Unverfälschtheit und Herkunft. Damit verliert das Dokument auch seine ursprüngliche Beweiskraft vor Gericht”, so Projektleiter Alexander Rossnagel. Um dem Beweiswert elektronischer Dokumente, den dadurch entstehenden Problemen und Lösungsansätzen auf den Grund zu gehen, werden die Wissenschaftler in der kommenden Woche zwölf Gerichtsverfahren simulieren. In diesen sollen ausgebildete Juristen und Richter unter anderem prüfen, wie die bisher von der Forschungsgruppe ausgearbeiteten Lösungen zur beweiskräftigen Signatur auch im Praxistest bestehen können.
“Mit diesem ersten Schritt geht es uns in erster Linie darum, auf das Problem aufmerksam zu machen und erste Lösungsvorschläge zu präsentieren”, meint Daniel Wilke vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Kassel, im Gespräch mit pressetext. Bisher sei ihm zwar kein Fall bekannt, wo es vor Gericht per se um die Echtheit eines elektronisches Beweisdokumentes gegangen sei. “Auf lange Sicht gesehen ist die Lösung dieses Problems aber sicherlich nicht vermeidbar”, so Wilke.
Als mögliche Lösung des Problems könnte eine Verifikationssoftware Dokumente zukünftig mit Zusatzinformationen versehen, wenn diese in ein anderes Dateiformat umgewandelt werden. So könnte die Software während des Umwandlungsprozesses die Echtheit der digitalen Signatur überprüfen und einen Vermerk im transformierten Dokument anfügen. Über einen entsprechenden Reader könnten diese Zusatzinformationen schließlich von Richtern und Rechtsanwälten wieder ausgelesen und damit die Echtheit bestätigt werden.
1. Dezember 2006
Die ganze Welt des ECM
Kongress Media – Veranstalter der Contentmanager.Days und ehemaliger Veranstalter des CM-Forum – hat mit “ECM World” nicht nur ein neuen Produkt, sondern eine ganze Produktpalette gelauncht. Unter dem Label werden eine Reihe von Fachveranstaltungen rund um Enterprise Content Management veranstaltet – Workshops, Roundtable, Dinner, Konferenzen.
Das erste Preview auf das Programm ist verfügbar und kann (exklusiv?) im ECM-Blog heruntergeladen werden.
Natürlich unterstütze auch ich einige Veranstaltungen – wenn als Veranstaltungsort “München” steht, ist die Chance auf mich zu treffen recht hoch.
29. November 2006
PDF alleine reicht nicht als Schutz
Auf der Website eines Anbieters von Bürodienstleistungen wird für ein PDF-Konvertierungstool wie folgt geworben:
“Erzeugen Sie bequem aus allen Anwendungen heraus PDF-Dokumente und versiegeln Sie so Ihre Angebote, Verträge und Dokumente vor ungewünschten Überarbeitungen.”
Diese Darstellung ist sehr fahrlässig. Die reine Konvertierung in PDF schützt in keiner Weise vor Veränderung, da spätestens durch Tools wie Adobe Acrobat diese Dokumente einfach bearbeitet werden können. Auch eine Schutzfunktion, wie sie – im Gegensatz zum beworbenen (sehr guten!) kostenlosen PDF-Tool – Adobe Acrobat anbietet, bietet auch keinen hinreichenden Schutz.
Einzig hinreichender Schutz kann nur eine digitale Signatur bieten. Hierbei wird zwar nicht die Änderung per se verhindert, aber es kann sicher festgestellt werden, ob das Dokument in unveränderter Form vorliegt.
22. November 2006
Vortragspreview als Onlinevortrag: Unternehmensweite Suche – Enterprise Search
Am zweiten Tag der Contentmanager.Days hält Jörg Dennis Krüger seinen Vortrag “Erfolgsfaktoren für die unternehmensweite Suche”. Vorab ist für alle Interessierten online eine multimediale Vorschau auf den Vortrag verfügbar. In dem sechs Minuten langen Onlinevortrag geht Jörg Dennis Krüger auf den Sinn von Enterprise Search ein und zeigt grobe Strategiemodelle.
Am 23. und 24.11. finden zum vierten Mal die Contentmanager.Days in Leipzig statt. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung steht die Ermittlung und Feststellung der wichtigsten Trends und Erfolgsfaktoren in diesem Anwendungsfeld. Inhaltlich wird der Fachkongress dabei das komplette Themenspektrum des unternehmensweiten Informationsmanagements von der crossmedialen Publikation und Redaktion, über webbasierte Content-Prozess- und Applikationskonzepte bis hin zu wichtigen Archivierungs- und Compliance-Aspekten behandeln.
20. November 2006
Bayern erlässt Verordnung über barrierefreie Informationstechnik
Auch die Internetauftritte der Behörden des Freistaats Bayern müssen nun barrierefrei werden. Dr. Edmund Stoiber unterschrieb die Bayerische Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung, die vorsieht, ab dem 1.1.2007 schrittweise die Barrierefreiheit zu erhöhen. Es geht aber recht gemächlich voran: Zunächst müssen nur neue Angebote diesem Anspruch genügen; für die bestehenden Websites gibt es Übergangsfristen bis Ende 2010 für Angebote, die sich an Behinderte richten und bis Ende 2013 für alle anderen Angebote. Was die genauen Anforderungen angeht, übernimmt der Freistaat die Regelungen der entsprechenden Bundesverordnung.
14. November 2006
Livelink: Neues Majorrelease angekündigt
Open Text hat nach eigenen Angaben auf seiner weltweiten Anwenderkonferenz LiveLinkUp 2006, die zurzeit in Phoenix, USA, stattfindet, die neue Version 10 seiner Lösungssuite “Livelink ECM” vorgestellt. Das neue Major Release, das noch vor Mitte 2007 ausgeliefert werden soll, soll eine komplette Infrastruktur für unternehmensweites ECM bieten und deren nahtlose Integration mit Backend- und Frontendsystemen ermöglichen.
Damit sollen Unternehmen Repositories für strukturierte und unstrukturierte Inhalte miteinander verbinden, Content-zentrierte Unternehmenslösungen erstellen, Geschäftsprozesse auf der Grundlage von Inhalten steuern und Wissensarbeitern eine zentrale Sicht auf jede Art von geschäftsrelevanten Inhalten in ihrer gewohnten Arbeitsumgebung zur Verfügung stellen sollen.
Open Text will so eine wichtige Voraussetzung für das Konzept des transparenten Unternehmens (Enterprise Transparency), das seine Prozesse lückenlos dokumentieren kann, zu jedem Zeitpunkt über völlige Prozesstransparenz verfügt und die Geschäftsaktivitäten und -abläufe auf der Basis von strukturierten und unstrukturierten Inhalten aktiv steuert schaffen.
Zu den wichtigsten Neuerungen in Livelink ECM 10 sollen gehören:
- Enterprise Library Services: Livelink ECM 10 soll Funktionalitäten wie Archivierung, Metadaten-Management, unternehmensweites Records Management und Informationssuche nahtlos miteinander integrieren und diese als „Enterprise Library Services“ zur Nutzung bereitstellen. Mit Livelink ECM 10 lassen sich Inhalte aus Unternehmensanwendungen führender Hersteller wie Microsoft, SAP und Oracle sowie aus Microsoft SharePoint, E-Mail- und Dateisystemen und anderen Repositories über eine Metadatenschicht managen. Die Inhalte sollen sich automatisch und manuell klassifizieren lassen, definierte Aufbewahrungsregeln und -fristen soll zugeordnet werden können.
- Integration von geschäftsrelevanten Inhalten in Unternehmensanwendungen: Anwender sollen direkt aus einer Microsoft Outlook-Oberfläche heraus auf geschäftsrelevante Inhalte in ERP-Systemen wie zum Bespiel Kundeninformationen oder auftragsbezogene Dokumente zugreifen können. Diese einheitliche Sicht sowohl auf strukturierte als auch unstrukturierte Inhalte soll nicht nur zu signifikanten Produktivitätssteigerungen, sondern erhöht auch den Nutzen von Investitionen in Unternehmensanwendungen führen.
- Flexible Ergänzung vorhandener Content Management Systeme: Mit den Enterprise Library Services sollen Unternehmen die Flexibilität erhalten, Lösungen auf ihren Content Management Systemen, wie zum Beispiel Microsoft SharePoint, zu entwickeln und damit den Lebenszyklus von unternehmenskritischen Inhalten zu verwalten.
- Betonung auf der Anwendererfahrung: Zusätzlich zum Web-Interface will Open Text eine neue, umfangreiche Client Schnittstelle, mit der nahtlos auf Unternehmensinhalte aus Desktop-Anwendungen von Microsoft wie Microsoft Outlook, Microsoft Office und Microsoft Explorer zugegriffen werden kann anbieten.
- Neue Web Services-Schnittstellen: Livelink ECM 10 soll eine Web Services API für die Enterprise Library Services und Livelink Content Services zur Verfügung stellen. Dadurch sollen sich die Funktionalitäten leicht in Unternehmensanwendungen integrieren lassen. Zudem sollen Organisationen Content-zentrierte Anwendungen erstellen können, die das betriebswirtschaftliche Potenzial von Unternehmensdaten und -dokumenten ausschöpfen.
Weitere Informationen rund um die weltweite Anwenderkonferenz LiveLinkUp Phoenix 2006 stellt das Unternehmen untern http://livelinkup-phoenix.opentext.com zur Verfügung.
14. November 2006
Zusatztermin für das DMS-Seminar von Zöller&Partner
Wegen großer Nachfrage hat Bernhard Zöller noch einen weiteren Termin seiner Seminarreihe in 2006 angekündigt. Das Zusatzseminar findet am 13. und 14. Dezember findet in Frankfurt/Main und kostet 1.200,00 Euro (zzgl. UmSt.) Teilnahmegebühr.
“Es ist für Interessenten in diesem Jahr die letzte Gelegenheit, sich eine fundierte Wissensbasis zum gesamten Themenbogen „Elektronische Archivierung und Dokumenten Management“ anzueignen.”, heißt es von Zöller & Partner. Die Themen decken den bereich “Enterprise Content Management (ECM), Mail-Management/-Archivierung, Collaboration, Postkorb/Workflow und andere Kernfunktionen.” ab und “Dazu gehört auch die Beschreibung bewährter Vorgehensweisen und der dafür notwendigen Werkzeuge.”
7. November 2006
Ergebnisse bei Open Text – Leicht gesteigerte Lizenzerlöse
Die aktuellen Quartalsergebnisse von Open Text wurden jüngst bekannt gegeben. Das Unternehmen erwirtschaftete im 1. Quartal des Fiskaljahres 2007 einen Gewinn von 12,2 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 101,2 Millionen US-Dollar im Vergleich zu einem Gewinn von 6,3 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 92,6 Millionen US-Dollar im Vergleichsquartal des Vorjahres.
Die Lizenzeinnahmen stiegen im gleichen Vergleich um ca. 15% auf nun 28,8 Millionen US-Dollar und machen damit nun ca. 28% des Gesamtumsatzes aus.


