Rubrik: News

29. September 2011

Der neue Sceye: Dokumentenkamera für den täglichen Gebrauch

Seit 2006 beschäftige ich mich mit der Dokumentenkamera “Sceye” von Silvercreations. Der erste Kontakt mit dem Gerät war dabei nicht gerade positiv: es wurde als etwas angepriesen, was es einfach nicht war und die ganze Lösung steckte noch sehr in den Kinderschuhen.

Das hat sich geändert – beides. Silvercreation hat mir erneut einen aktuellen Sceye zur Verfügung gestellt. Sceye ist mittlerweile in der 5. Generation angekommen und hat sich merklich verändert. Zuerst fällt auf, dass sich das Gerät gar nicht stark verändert hat. Die Funktionsweise ist nach wie vor gleich und äußerlich fällt nur die Beleuchtung und insbesondere die Laser-Markierung auf. Die meisten Veränderungen gab es bei den inneren Werten: der neue Sceyse hat eine bessere Auflösung und ist schneller.

Immer noch kein Dokumentenscanner…

Wenn es Akten zu digitalisieren gibt, kann ich nach wie vor nicht zum Sceye raten. Ein Einzugscanner macht da einen besseren Dienst. Jedoch ist der Sceye für alles abseits vom massenhaften Erfassen in Standardformaten einen Schritt voraus. Der beste Anwendungfall ist jetzt das Scannen von Kleinbelegen. Das geht so schnell und einfach von der Hand, dass man nie wieder das ganze kleine Beleggut in den normane Einzugscanner stopfen will.

YouTube Preview Image

Das ist jedoch nicht primär ein Verdienst der Hardware, als vielmehr der Software. Hier wurde wirklich mitgedacht und es macht Spaß auf die schnelle einen Beleg nach dem anderen zu digitalisieren. Haben Sie schonmal Belege für eine Reisekostenabrechnung gescannt? Mit Sceye geht das in einem Bruchteil der Zeit!

Scannen im Kontext ist unschlagbar

Silvercreations hat die Chance genutzt und die Möglichkeiten von Sceye logisch weiter gedacht. Dabei herausgekommen ist das Scannen im Kontext. Diese Idee ist wunderbar und wird durch die Funktionsweise von Sceye erst richtig sinnvoll: Dokumente werden genau dann gescannt, wenn man sie in einem logischen Prozess braucht.

Beispiel gefällig? Sie möchten ein Konto eröffnen und die Bank brauch dafür Ihren Personalausweis.

  • Der übliche Ablauf: Der Mitarbeiter kopiert den Ausweis und legt ihn in die Akte. Diese wird an die zentrale Erfassung versendet, dort gescannt und ist dann digital im System verfügbar.
  • Mit Sceye: Der Mitarbeiter hält den Ausweis bei der Einrichtung des Kontos unter die Kamera. Der Ausweis wird gescannt und direkt in Ihrer neuen Bankakte digital abgelegt. Das geht schneller, ist einfacher und spart Kosten.

Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Im täglichen Unternehmenseinsatz gibt es noch viele weitere Anwendungsfälle. Diese sind meist kein Standard und müssen individuell angepasst werden. Dafür bietet Silvercreations jedoch eine Sceye-API, die dies recht einfach ermöglicht.

Neid muss man sich verdienen

Das Silvercreations mit Sceye Erfolg hat und es genügend Anwendungsfälle gibt, zeigt sich nicht nur daran, dass die Firma noch am Markt ist – es gibt auch die ersten Nachahmer. Beim Blättern im Neuesten Pearl-Katalog fand ich ein sehr ähnliches Gerät der Marke “Sumikon”. Der Beschreibung nach liest es sich so, wie ein Sceye aus einer früheren Generation. Für 49,00 Euro ein echtes Schnäppchen – aber wohl nicht für den professionellen Einsatz geeignet, bei der die neueste Sceye-Generation glänzt.

20. August 2010

Interview mit Holger Zumpe (DocuPortal)

Wie bereits im Juni berichtet, hat sich bei DocuPortal einiges verändert. Gründer und bis dahin Geschäftsführer Jens Büscher hat sich zurück gezogen und den Staffelstab an Holger Zumpe übergeben.

Ich habe Holger Zumpe einige Fragen gestellt – hier seine Antworten:

ECM Blog: Jens Büscher verlässt DocuPortal. Damit geht der Gründer und Visionär hinter dem Produkt. Wie wichtig war Jens Büscher für die Vergangenheit?

Holger Zumpe: Zur Firmengründung im Jahre 2003 hatte Herr Büscher die Idee, was der Software-Markt brauchen könnte und welche Anforderungen an ein DMS bestehen. Damals noch fast kindlich-naiv, wenn man betrachtet, wohin sich die Anforderungen heute hin entwickelt haben. Ich bin damals als freiberuflicher Entwickler unterwegs gewesen, hatte aber selber keine Idee für ein Business Produkt, obwohl ich viele Jahre in diesem Bereich gearbeitet habe. Heute ist es so, dass sich der jetzige Rest der Firma vor Kreativität und Ideen kaum retten kann, zumindest was den ECM Bereich angeht. Es wäre ein Traum, wenn wir das alles noch viel leichter umsetzen könnten. Insofern ist Jens Büscher für die weitere Entwicklung der Firma nicht mehr so von Bedeutung, auch wenn ich seine Anregungen manchmal vermisse.

ECM Blog: Gibt es nun Dinge die sich bei DocuPortal stark ändern werden?

Holger Zumpe: Wenn Jens Büscher in all den Jahren eine Sache hervorragend geschafft hat, dann, den Namen DocuPortal im deutschsprachigen Markt einzuführen und bekanntzumachen. Ich werde selbstverständlich versuchen, den Bekanntheitsgrad zu erhalten. Noch wichtiger ist mir aber jetzt, die DocuPortal Kompetenz im Markt zu erhöhen. Ich finde es am wichtigsten, dass so viele Leute wie möglich das Produkt kennen und damit arbeiten können, zumal sie dann auch sehr schnell Abstand nehmen werden von anderen komplizierteren Produkten. Diese Kompetenz ist auch deshalb wichtig, damit viele wissen: Auch diese Herausforderung kannst Du mit DocuPortal lösen.

Was die Technik angeht, wird der Weg, den ich schon vor über einen Jahr in der Entwicklung eingeschlagen habe, stärker zum Tragen kommen. Diese Entwicklung basiert auf inzwischen 7 Jahren Erfahrung mit ECM Systemen und Kundenanforderungen und hat mit dem ursprünglichen DocuPortal nicht mehr viel zu tun. Die Vision, die in meinem Kopf und hoffentlich auch schon in den Köpfen unserer Mitarbeiter steckt, muss noch besser beschrieben werden, so dass ich mich an dieser Stelle damit noch bedeckt halte. Lassen Sie sich überraschen.

Dann gibt es noch ein paar weitere relevante Änderungen: Die ehemalige DocuPortal GbR geht in die DocuPortal GmbH über. Des Weiteren suchen wir Personal in den Bereichen Entwicklung, Vertrieb und System-Administration. Gegen Ende des Jahres werden wir in ein größeres Office ziehen.

ECM Blog: Wer verantwortet zukünftig die Strategie von DocuPortal?

Holger Zumpe: Ich, selbstverständlich. Dass ich die strategische Verantwortung „meiner“ Firma abgebe, ist eher unwahrscheinlich.

ECM Blog: In welchen Bereichen wird die DocuPortal-Strategie unverändert weiter geführt?

Holger Zumpe: Unser Slogan ‚Alles Einfach Schnell Finden!‘ wird noch lange Bestand haben, da es für uns einfach die Kernanforderung an ein ECM System ist. Wir arbeiten seit einiger Zeit an Automatisierungen, die Benutzern sehr viel Arbeit abnehmen können und die Regeln bestimmen, was mit Daten geschehen soll. Dabei zeigt sich, dass die vorherige Strategie, die Möglichkeit zur manuellen Arbeit mit Workflow-Unterstützung, nicht reduziert werden darf, d.h. dass die benutzerfreundliche Oberfläche, auf die wir immer sehr viel wert gelegt haben, noch stärker und weiter ausgebaut wird als das Prinzip der Automatisierung.

DocuPortal war schon immer ein Produkt für den KMU Markt. Wir werden den Fokus noch stärker auf diesen Markt legen, da sich immer wieder zeigt, dass große ECM Firmen diesen Markt nicht zufriedenstellend bedienen können. Eine kleine Firma mit 5 Personen kann eben keine 30.000€ auf den Tisch legen, um ihre interne Arbeitsorganisation zu strukturieren oder sogar gesetzliche Anforderungen zu erfüllen.

ECM Blog: Was sind die nächsten Innovationen, die wir von DocuPortal sehen werden?

Holger Zumpe: Gegen Ende des 3. Quartals werden wir DocuPortal 9 auf den Markt bringen. Wesentliche Neuerung dabei ist die Möglichkeit zur Einbindung der Automation Services. Unsere neue Komponente Automation Server ist ein modulbasierendes System bestehend aus Schnittstellenmodulen zu beliebigen externen Systemen und einem Schnittstellenmodul zum DocuPortal 9 Server. Innen befindet sich eine neue generische Workflow Komponente, die die Verarbeitungsregeln der ein- und ausgehenden Daten bestimmt. Die Workflow Komponente wird sich zum vollständigen Business Process Management entwickeln. Die zunächst veröffentlichten Module sind eine Anbindung an Email Server und eine Dateisystem Anbindung (z. B. für automatische Bearbeitung von Scanvorgängen). Die Modulkonzeption ist relativ einfach gehalten, so dass Module für alle denkbaren (schnittstellentauglichen) Anwendungen schnell erstellt werden können, auch von Kunden selber.

ECM Blog: Vielen Dank für das Gespräch!

3. Juni 2010

Jens Büscher verlässt DocuPortal

Mit Wirkung zum 31.05.2010 hat Jens Büscher DocuPortal verlassen. Er hatte das Unternehmen 2003 gegründet und in den letzten sieben Jahren eine sehr erfolgreiche ECM-Lösung für kleine und mittlere Unternehmen geschaffen. Das Unternehmen wird nun von Holger Zumpe geführt, der schon vorher als Partner bei DocuPortal eingestiegen war.

ECM Blog hat mit Jens Büscher gesprochen, um ein bißchen über seine Beweggründe zu erfahren:

ECM Blog: Warum haben Sie Ihr Engagement für DocuPortal beendet?

Jens Büscher: Ich habe in den letzten Jahren nun zwei Firmen (Anm. der Redaktion: Gemeint sind RedDot und Docuportal) mit meinem umfassenden Wissen und innovativen, praxisnahen Softwarekonzepten zu einem erfolgreichen Wachstum verholfen. Für mich war es jetzt an der Zeit, auch meinem Körper & Kopf mal eine kleine Auszeit zu erlauben. Als CEO eines wachsenden Unternehmens mit Personalverantwortung in einem hochanspruchsvollen Markt (ECM) ist dies nur möglich, in dem man die Verantwortung abgibt – was ich getan habe. Mein bisheriger Geschäftspartner, Holger Zumpe, übernimmt das Unternehmen vollständig und hat dadurch auch die Chance, seine eigenen Ideen im Kontext von DocuPortal umzusetzen. Ich habe DocuPortal an seinem bislang wirtschaftlich erfolgreichsten Punkt übergeben, was für mich und meinen Nachfolger, sowie natürlich unsere Kunden und Partner, einen perfekten Übergang bietet.

ECM Blog: Was war Ihr größter Erfolg für DocuPortal?

Jens Büscher: DocuPortal insgesamt war ein voller Erfolg. Man muss bedenken, dass DocuPortal ohne jegliches Kapital in meinem Wohnzimmer in Bremen gegründet wurde und innerhalb von wenigen Jahren zu einer bekannten Marke, mit über jetzt 230 Kunden, geworden ist und auch von den Analystem im Markt auf Augenhöhe mit den bislang bekannten Marken bewertet wird. DocuPortal konnte ohne Start-Kapital, ohne Fremdkapital oder andere Finanzierungshilfen nach wenigen Jahren mit einen Gesamtumsatz im siebenstelligen Bereich aufwarten. Das ist ein grandioser Erfolg für ein Startup.

ECM Blog: Was hätte besser laufen können?

Jens Büscher: Das fehlende Startkapital hatte stets Auswirkungen auf das Marketing und damit den Vertrieb. DocuPortal kann seine eindrucksvollen Eigenschaften und Möglichkeiten – ein vollständiges ECM für den Mittelstand – nicht in der Bekanntheit an die potentiellen Interessenten transportieren, als etablierte Anbieter mit hohen Marketingausgaben dies schaffen. Auf der einen Seite ist man Stolz, ohne fremde Hilfe ein solches Unternehmen aufzubauen, auf der anderen Seite würde mich interessieren, wo DocuPortal heute mit entsprechendem Startkapital stehen könnte. Hier kritisiere ich massiv die fehlende Investitions- und Risikobereitschaft von Banken für neue Softwareunternehmen und die Ängstlichkeit privater Kapitalgeber und Venture Capitalist Anbietern.

ECM Blog: Wie geht es jetzt weiter? Bleiben Sie in der Branche?

Jens Büscher: Salopp gesagt: “Ich kann ja nichts anderes” :) . ich habe besondere Fähigkeiten in Unternehmens- und Personalführung, umfassende Kenntnisse in Produktdesign, Marketing, Vertrieb und vielem mehr. Diese Fähigkeiten, sowie auch das Know How im Bereich DMS/ECM möchte ich jetzt die nächste Zeit in meinem neuen Unternehmen interessierten Firmen gerne beratend weitergeben. Es reichen in der Regel einige wenige, aber wesentliche, “Schalter” aus, um den Umsatz oder Kundenkontakte, von beispielsweise Softwareunternehmen, zu verdoppeln. Ebenso würde ich gerne meine Erfahrungen im ECM Markt mit Produkten aber auch den Defiziten bei den Kunden und derer Evaluierungen in Berichten und Vorträgen weitergeben.

Zusätzlich sehe ich mit den aktuellen Technologien, wie Cloud Computing und der Akzeptanz von Social Networking, neue Ansätze, bessere, schlankere und noch verständlichere ECM/DMS Lösungen zu entwickeln; würde dies primär aber nur mit Investoren umsetzen wollen. Der ECM/DMS Markt ist, insbesondere im unteren Mittelstand, immer noch ein Entwicklungsland mit sehr hohem Umsatzpotential. Hier fehlt es speziell an Produktkonzepten, welche die Unternehmen wirklich schnell verstehen und einsetzen können

ECM Blog: Vielen Dank für das interessante Gespräch.

Auch Holger Zumpe wurde eingeladen, einige Fragen zu beantworten. Da er derzeit verständlicher Weise sehr damit beschäftigt ist, sich selbst bei den Kunden und Partnern von DocuPortal vorzustellen und die Führung des Unternehmens zu übernehmen, wird es noch ein paar Tage dauern, bis dieses Interview im ECM Blog veröffentlicht wird.

11. März 2008

SAP macht in ECM

Es ist nicht neu, dass SAP vom “Enterprise Content Management Kuchen” auch sein Stück haben möchte. Nicht nur im ECM-Blog wurde vor einiger Zeit gemunkelt, dass man sich am Markt nach Übernahmekandidaten informiere und OpenText ein interessantes Ziel sei. Letztendlich hat SAP bisher jedoch keine ernst zu nehmende Lösung abseits der Kernkompetenzen des Unternehmens im Angebot. Das heißt: Für die Archivierung von Dokumenten, die für die finanzielle Unternehmenssteuerung notwendig sind, gibt es Anbindungen und Lösungen. Für alles darüber hinaus gibt es maximal schwache Integrationen, aber keine eigenen Produkte. Der Applikationsserver Netweaver ist zwar eine Grundlage für solche Lösungen, bringt selbst aber keine Funktionen mit sich.

Das soll sich nun aber ändern, wie man aus gut informierten Kreisen hört. Dabei will SAP das Rad nicht neu erfinden, sondern einen wirklich intelligenten Schritt gehen: Eine mehr oder weniger intelligente Abstraktionsschicht soll ERP- und ECM-Welt eng miteinander verbinden und zu einer schlagkräftigen Einheit machen, die sämtliche (also strukturierte wie unstrukturierte) Unternehmensdaten vereint.

Dies bringt für SAP gleich mehrere Vorteile. Zum einen ist man damit in jedem ECM-Projekt auf einmal nicht nur ein Randthema, sondern mitten drin. Zum Anderen legt man sich nicht auf einen Lösungsweg fest, sondern ist weiterhin offen für die ganze ECM-Lösungslandschaft.

Als einer der ersten soll Alfresco die neue SAP-Anbindung ausnutzen – munkelt man.

7. November 2007

DOKmagazin – still alive

Auch wenn die vollkommen veraltete Website des DOKmagazin Schlimmes vermuten lässt und auch die letzte Ausgabe trotzt Abonnement nicht auf meinem Schreibtisch gelandet ist, hat mir der Herausgeber Uew Hentschel glaubhaft versichert, dass das Magazin noch weitergeführt wird.

Es soll sogar noch größer weiter gehen! Nächstes Jahr sind statt der vier Ausgaben von diesem Jahr sogar sechs Ausgaben geplant. Auch online hat man große Pläne, wenn auch eher im Bereich der Veranstaltungen als der redaktionellen Inhalte.

Sowie die Ausgabe 3/07 nachgeliefert wurde, gibt es hierzu ein kurzes Review im ECM-Blog!

25. Oktober 2007

Tarnen und Täuschen

Was leider beim Vertrieb von Software schon gar nicht mehr anders gekannt wird, findet auch immer mehr Einzug in Kaufhäuser: Getarnte Promoter, die als angeblich unabhängige Verkäufer eigene Produkte anpreisen und den Mitbewerb gar nicht erwähnen oder gar schlecht machen.

Spiegel Online berichtet über diese Unsitte und wirft direkt die Frage auf, ob es sich um Wettbewerbsverstoß handelt. Hier muss sich auch die ECM-Branche warm anziehen, denn was viele derzeit als “Kavaliersdelikt” sehen, ist schlicht illegal.

Entweder jemand weißt offen darauf hin, dass er abhängig berät und durch Provisionen oder feste Zahlungen von der Beratung für ein bestimmten Produkt profitiert – oder er muss vollkommen unabhängig beraten.

Bankberater haben dies schon ausführlich gerichtlich erklärt bekommen.

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Cara Europe Limited und Jörg Dennis Krüger beraten garantiert hersteller- und produktunabhängig. Wir erhalten keine Provisionen, haben keine Partnerverträge und auch sonst keine Vorteile durch die Empfehlung eines bestimmten Produkts oder Anbieters.

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13. Juni 2007

ECM-World: Keine Dinner, weniger Workshops…

Wie mir soeben mitgeteilt wurde, finden im Rahmen der ECM-World zunächst weder die angekündigten “ECM-Dinner”, noch der Workshop “Enterprise Search” statt. Wie es mit den anderen Veranstaltungen aussieht, ist nicht bekannt – ob der immer noch sehr löchrigen Webpage und dem nicht richtig gestarteten Vertrieb, wird da wohl aber einiges auf der Strecke bleiben.

1. April 2007

Studie belegt: Content Management gefährlich

Eine überraschende und bedrückende Nachricht geht durch die Branche. Der Royal Research Fund Of Modern Technologies in Yorkshire, Großbritannien hat in einer repräsentativen Studie – die dem ECM-Blog in einer Vorabversion vorliegt – unter 10.000 europäischen Unternehmen im Auftrag der Europäischen Union herausgefunden, dass die digitale Speicherung und Verarbeitung von Dokumenten und anderen Inhalten keinerlei Vorteile für Unternehmen bringt. Im Gegenteil: Es wurde herausgefunden, dass durch die digitalen Arbeitsmethoden die Effektivität der Unternehmen im Vergleich zum Jahr 1980 um nahezu 20% abgenommen hat.

“Europa könnte wirtschaftlich erheblich besser stehen, hätten wir die Zeichen der Zeit früher erkannt. Man muss deutlich vom Einsatz von Content Management, Dokumentenmanagement und insbesondere vom Einsatz integrativer Konzepte wie Enterprise Content Management abraten!” warnt Prof. Paul G. House, Leiter des Instituts für elektronische Wirtschaftsgefahren.

Die Wissenschaftler haben festgestellt, dass Tausende von Unternehmensinsolvenzen und Zusammenbrüchen in ganz Europa insbesondere bei Großunternehmen und Konzernen durch den Einsatz solcher Technologien beschleunigt, wenn nicht gar verursacht wurden.

Als Reaktion auf diese empirischen Ergebnisse sackten die Kurse aller großen Anbieter von Softwarelösungen aus diesem Bereich deutlich ab. Es wurden bereits Entlassungen von bis zu 60% der Belegschaft angekündigt. Bereits mehrere Konzerne haben in kurzfristigen Aufsichtsratssitzungen de Abschaffung der internen Dokumentenmanagementsysteme beschlossen.

“Durch die Einstellung der Projekte sparen wir Milliarden in den Bereichen Betrieb, Schulung und Lizenzen. Wir werden das Geld nutzen, um unsere Mitarbeiter zu qualifizieren und massiv Arbeitsplätze schaffen.” gibt der Vorstandsvorsitzende eines DAX-Unternehmen an, der zunächst anonym bleiben möchte.

18. Februar 2007

Veranstaltungstipp: iico-Kongress 2007 in Berlin

Vom 10. bis 11. Mai 2007 finden in Berlin der dritte iico-Kongress statt. Inzwischen hat der Kongress einen festen Platz in den Terminkalendern der Marketing-Entscheider, Web-Spezialisten und IT-Fachleute gefunden. Wer die Trends im Internet erfahren und sie schnell in die Praxis umsetzen möchte, findet hier Angeregungen. In mehr als 25 Vorträgen und Workshops, erfahren die Teilnehmer welche wichtigen Business-Trends anstehen und welche Web-Technologien aktuell im Kommen sind. Das detaillierte Programm mit Vorträgen, Referenten und dem Anmeldeformular ist unter www.iico.de abrufbar.

Der iico.de-Kongress war in den vergangenen Jahren oft der aktuellen Entwicklung voraus: Blogs und Wikis wurden beispielsweise 2005 vorgestellt, als vom Web 2.0 noch kaum jemand sprach. Die mehr als 200 Teilnehmer bewerteten nach Angaben des Veranstalters die Veranstaltung 2006 exzellent und vergaben eine Schulnote von 1,6 auf einer Skala von 1-5.

Ein angenehmes und exklusives Rahmenprogramm mit Gala-Dinner, Unterhaltung und Schiffsrundfahrt rundet Ihren Kongressbesuch in Berlin ab. Teilnehmerplätze lassen sich noch zum Frühbucherpreis von 621,18 Euro (inkl. MwSt.) buchen.

15. Februar 2007

WCM-Lösung für Windows Media Center in Windows Vista (Update)

Axinom, Anbieter von ECM-Lösung auf Basis von Dot.NET-Technologie, will zur CeBIT 2007 die neueste Version seines kostenfreien WCMS AxCMS.net vorstellen. Die Version 7.0 soll unter anderem die Publikation von Inhalten in Windows Vista ermöglichen, wodurch beispielweise Mediendaten in das Windows Media Center in Windows Vista eingebunden werden können.

Basierend auf dem neuen Microsoft .NET 3.0 Framework soll sich das System durch geringen Implementierungsaufwand und einfache Erweiterbarkeit aus. Das AxCMS.net wird nach Angaben des Herstellers von Unternehmen wie Microsoft, Siemens oder der Scout24-Gruppe weltweit in mehr als 3.500 Installationen eingesetzt.

Update:

Axinom findet sich in Halle 3 auf Stand E03.

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Der Autor

ECM-Experte Jörg Dennis Krüger

Jörg Dennis Krüger ist unabhängiger ECM-Spezialist und seit vielen Jahren Beobachter und Meinungsgeber der Branche. Zudem gilt er als Spezialist für Online-Performance-Marketing mit Schwerpunkt auf Conversion Optimierung.

In seinem ECM-Blog lesen Sie seine Meinung zu aktuellen Themen der Branche, Technologietipps und Erfahrungen zum praktischen Einsatz von Enterprise Content Management im Unternehmen.

Von 2008 - 2010 war er Vice President des weltweiten Verbandes von Content Management Praktikern "Content Management Professionals". Er ist als Senior Manager für Aufbau und Leitung des Geschäftsbereiches Conversion-Optimierung bei QUISMA verantwortlich.

Mehr Informationen und Kontakt bei Xing.

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