Rubrik: Hypes
8. September 2006
Preview auf Alfresco 1.4 ab sofort verfügbar.
Die Neuigkeiten im neuen Release sollen Folgende sein:
- Unterstützung komplexer Workflows durch JBoss jBPM Integration
- Records Management – Erweiterte Regelverwaltung, Retention- und Archivierungsregeln, Policies, DOD 5015.2 Definitionen, Aktenplanunterstützung
- Service Oriented Auditing – Prüfbarkeit jedes Serviceaufrufs mit vollständigem Abfrage-basierten Reporting
- “My Alfresco” Steuertafel mit Unterstützung von Workflow Tasks, Status and Repository Reporting
- Image Capture Integration mit Kofax-Integration
Das Preview kann ab sofort downloaded werden.
Meinung: Alfresco nimmt gerade richtig Fahrt auf, um zu einem erstzunehmenden “Gegner” für die kommerziellen Anbieter zu werden. Wollen Sie vielleicht Alfresco doch als Ernstzunehmend anerkennen, Kollege Zöller?
30. August 2006
Meine Glückwünsche
Stellent Universal Records Management wurde jüngst von “KMWorld” zum “Trend-Setting Produkt 2006″ gewählt. KMWorld würdigt Stellent Universal Records Management und andere zukunftsweisende Produkte in der September-Ausgabe seines Magazins.
“Die Zusammenstellung der Liste zukunftsweisender Produkte in 2006 basiert auf der gemeinschaftlichen Arbeit von Redaktionskollegen, Analysten und vor allem Anwendern,” erklärt Hugh McKellar, Chefredakteur bei KMWorld. “Wir haben ungefähr 1.500 Produkte von 300 Herstellern bewertet. Die Produkte auf unserer Trend-setting Liste zeichnen sich durch hervorragende Benutzerfreundlichkeit und Anwenderakzeptanz aus. Stellent Universal Records Management verdient diese Auszeichnung in 2006, da die Verwaltung von Records und Nicht-Records über mehrere und verteilte Content Repositories hinweg ein dringliches Thema ist, für das lange schon nach einer Lösung mit diesen Funktionalitäten gesucht wurde.”
Na, dann mal herzlichen Glückwunsch! Records Management ist derzeit – vorallem in Deutschland – noch nicht beim Kunden angekommen. Benutzbare und funktionale Produkte sind ein wichtiger Baustein dafür.
26. Juni 2006
Typo3 soll sich behaupten…
Sylvia Adamski schreibt ihre Diplomarbeit zu “Analyse des Auswahlprozesses von Content Management Systemenu nter besonderer Berücksichtigung von Open Source-Lösungen am Beispiel von Typo3″ und muss im September abgeben. Nachdem der Start in das Thema augenscheinlich etwas holperig war, will sie nun mit den Entscheidern sprechen, um zu sehen, wie man Typo3 helfen kann, in Pitches besser zu bestehen.
Aber schon findet sich das nächste Problem. Richtigerweise sucht Frau Adamski nach Projekten in der unteren Preisregion (8.000 bis 60.000 Euro). Aber, wie Herr Bildesheim im Documanager-Forum richtig bemerkt, ist es so, “dass bei einem solchen Lizenzvolumen i.d.R. keine umfangreichen (wenn dies auch durchaus sinnvoll und wirtschafllich sein könnte) Evaluationsprozesse durchgeführt werden”.
Also, was nun? Ich finde, man sollte realisieren, dass der Markt, in dem Typo3 agiert, einfach ein Markt ist, der nichts mit großen Auswahlprozessen, etc. zu tun hat.
Aber wer ein Entscheider ist, der ein Projekt betreut (hat), in dem es um WCMS in der o.g. Kampfklasse geht, soll bitte auf der Website von Frau Adamski vorbeigucken und sich bei Interesse mit ihr in Verbindung setzen.
19. Juni 2006
ECM ist tot – lang lebe ECM
Bei CMSWatch schreibt Alan Pelz-Sharpe, “Principal Strategist” bei Wipro Product Strategy & Architecture Consulting, seine Gedanken zu ECM und stellt die Behauptung auf, ECM – in der Definition der AIIM – ist tot. Jedoch sieht er Informationslebensadern, die überall und zu jeder Zeit Informationen zur Verfügung stellen, nicht begraben. Er stellt die Theorie auf, dass ECM in Zukunft viel pragmatischer umgesetzt wird, als bisher.
Hierbei ist er jedoch der Realität etwas hinterher. Zwar hat der wissenschaftliche Ansatz der AIIM nach wie vor Gültigkeit – die Realität in den Projekten ist jedoch schon immer von Pragmatismus geprägt. Aber ein wichtiger Satz steht fast am Beginn des Artikel “the technology may not matter that much anyway, since ECM is really about processes and standards.”
ECM ist keine Software, ECM ist Strategie!
23. Februar 2006
Recht hat er
Auf der Website der Computerwoche findet sich ein interessanter Beitrag rund um das Thema Enterprise-Content-Management auf der CeBIT. Provokativ fragt die Überschrift “Wo bleibt das papierlose Büro?” und zeigt damit bereits, wo die echten Herausforderungen liegen. Zwar wird auf die Thematik, dass es die Technologien und Techniken für das papierlose Büro schon lange gibt, nur die Konzepte fehlen, etwas stiefmütterlich betrachtet. Wohl weiß aber die CW, dass vorallem das Thema E-Mail Management hierzu (und auch wegen diversen rechtlichen Aspekten) im Mittelpunkt steht.
Etwas auffällig ist die doch recht häufige Darstellung des Kollegen Zöller. Jedoch sind seine Kommentare und Zitate sehr treffend und auf gar keinen Fall fehl am Platze. (Naja, Ausnahmen gibt es. Sowas wie “‘Wenn man weiß, was man will, reduziert sich die Zahl der in Frage kommenden Anbieter erheblich’, weiß Berater Zöller.” ohne weiter auf die Thematik einzugehen, hilft weder der Computerwoche, noch Bernhard Zöller – und dem Leser sowieso nicht.)
Ich freue mich schon darauf, mit Ihm über dieses und andere Themen auf der CeBIT zu diskutieren – schließlich sind wir beide als Partner des VOI vor Ort. Auch wenn weder wir, noch Zöller & Partner im Messeführer des Beitrag vorkommen, obwohl es ausdrücklich heißt: “So sind alle wichtigen ECM-Anbieter und viele Spezialisten vertreten.”. “Spezialisten” ist wohl aber nur auf Softwareanbieter bezogen.
26. Januar 2006
CeBIT Alarm
In 6 Wochen ist sie wieder, die größte Messe der Welt, das Chanuka der IT-Branche: Die CeBIT. Mit “höher, schneller, weiter” wird zwar erstmal nichts, aber die Konzentration auf die “Klasse” statt “Masse” ist ja schonmal eine Entwicklung in die richtige Richtung.
Die CeBIT hat sich auf für ECM etwas Neues einfallen lassen. Es wird jetzt alles, was irgendwie mit Inhalten zu tun hat, unter “Information Management” zusammengefaßt. Eigentlich eine gute Idee – wenn man sich nicht trotzdem an alten Gepflogenheiten festhält. Innerhalb von “Information Management” (das sich über Halle 1 und 3 erstreckt), wird nach wie vor zwischen “Content Management” (Halle 3) und “Dokumentenmanagement” (Halle 1) unterschieden.
Natürlich paßt das aber überhaupt nicht zu den Gedanken und Konzepten der Austeller! Das Ergebnis: In Halle 3 tummeln sich die reinen WCM-Anbieter (Ausnahmen: OpenText und Hummingbird) und den Rest findet man in Halle 1 – wobei den Anbietern, die sich nicht klar in die Dokumenteecke drängen lassen wollen, massiv gegen den Kopf gestoßen wurde.
Und hilft es den Besuchern? Ich habe da so meine Zweifel…


