10. März 2008
- Ein Grafikdesigner ist immer auch ein (guter) Webdesigner
- Typo3 ist das beste und günstigste WCMS
- Suchmaschinenoptimierung macht man erst hinterher
- Usabilitytests kosten nur Geld
- Mit einem groben Konzept ist die Arbeit des Unternehmens erledigt – den Rest machen die Dienstleister.
- Die Website bleibt für mindestens zwei Jahre
Kategorie Know-how | 4 Kommentare »
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Der Autor

Jörg Dennis Krüger ist unabhängiger ECM-Spezialist und seit vielen Jahren Beobachter und Meinungsgeber der Branche. Zudem gilt er als Spezialist für Online-Performance-Marketing mit Schwerpunkt auf Conversion Optimierung.
In seinem ECM-Blog lesen Sie seine Meinung zu aktuellen Themen der Branche, Technologietipps und Erfahrungen zum praktischen Einsatz von Enterprise Content Management im Unternehmen.
Von 2008 - 2010 war er Vice President des weltweiten Verbandes von Content Management Praktikern "Content Management Professionals". Er ist als Senior Manager für Aufbau und Leitung des Geschäftsbereiches Conversion-Optimierung bei QUISMA verantwortlich.
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Am 12. März 2008 um 14:38 Uhr
Bei all diesen Punkten pflichte ich definitiv bei. Den zweiten Punkt würde ich gerne etwas genauer erläutert wissen. Ich denke, dass man diese Aussage auf jedes CMS zuschneidern kann, sei es RedDot, openCMS, Six, phpwcms, typolight oder Sonstige.
Eine sehr provokante Aussage also, die nicht wirklich viel Gewicht besitzt. Ein CMS ist immer nur so gut wie der Dienstleister dahinter. Und ein Dienstleister ist nur so gut wie das Konzept, was er zusammen mit seinem Kunden erarbeiten kann.
In diesem Zusammenhang finde ich den Artikel http://www.jdk.de/de/ecmblog/2007/12/04/der-web-content-management-markt/ etwas objektiver was dieses Thema angeht.
Am 12. März 2008 um 14:47 Uhr
Haben Sie den Artikel inkl. Überschrift vollständig gelesen? Es ist ein häufiger Irrtum, dass angenommen wird “Typo3 sei das beste WCMS”. Mit anderen Systemen kommt dieser Irrtum erheblich seltener vor. Vor diesem Hintergrund ist mir Ihr Kommentar vollkommen unverständlich? Oder soll ich auch noch sagen, dass RedDot nicht das beste WCMS ist? Und Contens? Und Imperia? Und Interred? Ja, natürlich ist das so! Bei Typo3 wissen das aber viele Anwender nicht – bei den anderen genannten Systemen meistens schon.
Die Aussage ein WCMS ist nur so gut wie der Dienstleister halte ich für gefährlich. Natürlich ist ein guter Dienstleister wichtig – ein guter Dienstleister mit einem schlechten System bringt jedoch auch keine besseren Ergebnisse. Das ist so wie ein Spitzenkoch mit einem Stück Fleisch vom Discounter: man kann zwar etwas mit tollen Saucen übertünchen – aber schlechtes Fleisch bleibt nunmal schlechtes Fleisch.
Am 12. März 2008 um 15:30 Uhr
Ok, also trifft die Aussage “Ein WCMS ist nur so gut wie das System selbst plus die Funktionen, die ein Dienstleister damit realisieren kann auf Basis der Konzeption, die er mit dem Kunden erstellt hat.”
Ein mittelmäßiger 3-Sterne Koch der unter der Woche bei diversen Fastfood-Ketten sein Taschengeld aufbessert kann also mit einem Premiumhüftsteak auch nicht viel anfangen. Da stimme ich zu.
Also wünsche ich mir als Punkt zwei die Aussage “Es ist ein Irrtum, dass (setzen Sie hier ein WCMS Ihrer Wahl ein) das beste und günstigste ist.
Was meine verqueren Gedanken zu dieser Aussage bringt? Die Frage, die sich jeder Leser stellt und die ja auch Ihre Funktion als Berater rechtfertigt: “Welches ist denn das günstigste und beste WCMS für mich/mein Unternehmen?”
Darauf kann man leider nie eine konkrete Antwort geben, daher der oben formulierte Satz.
Nebenbei sei angenmerkt, dass ich diesen Blog gerne und aufmerksam lese und Sie nicht anfeinden möchte
Am 12. März 2008 um 17:28 Uhr
Das es ein Irrtum ist, ergibt sich aus der Überschrift. Schließlich liste ich “Irrtümer” auf…
Ich kenne übrigens keinen “Drei-Sterne-Koch”, den man ungestraft als “mittelmäßig” betiteln darf – jedoch gibt es davon in Deutschland glaube ich auch nur einen. Es gibt keine größere Auszeichnung für einen Koch, als drei Sterne zu erhalten…
Das “günstigste WCMS” gibt es auch nicht – hier muss auf Projektebene und darüber hinaus (TCO) gedacht werden. Da ist Open Source zumeist nicht günstiger.