21. Februar 2008
- Microsoft verfolgt eine klare Produktstrategie
- Die vielen Zusatzpodukte, die praktisch jeder mögliche und unmögliche Softwareanbieter anbietet, sind rein optionale Komponenten, Sharepoint ist auch so wunderbar zu nutzen.
- “Wir haben das ganz schnell installiert bekommen, da wird es auch kein großer Aufwand mehr sein, die Lösung im Unternehmen auszurollen.”
- Portal, WCMS, Workflow, Dokumentenmanagement – Alles in einem, alles out-of-the-box.
- “Wir haben es ja schon im Unternehmen, darum sollten wir es auch nutzen.”
(Reihenfolge rein zufällig, Fortsetzung folgt)
Kategorie Know-how, Technik | 8 Kommentare »
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Der Autor

Jörg Dennis Krüger ist unabhängiger ECM-Spezialist und seit vielen Jahren Beobachter und Meinungsgeber der Branche. Zudem gilt er als Spezialist für Online-Performance-Marketing mit Schwerpunkt auf Conversion Optimierung.
In seinem ECM-Blog lesen Sie seine Meinung zu aktuellen Themen der Branche, Technologietipps und Erfahrungen zum praktischen Einsatz von Enterprise Content Management im Unternehmen.
Von 2008 - 2010 war er Vice President des weltweiten Verbandes von Content Management Praktikern "Content Management Professionals". Er ist als Senior Manager für Aufbau und Leitung des Geschäftsbereiches Conversion-Optimierung bei QUISMA verantwortlich.
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Am 22. Februar 2008 um 17:16 Uhr
also beim ersten punkt würde ich nicht zustimmen wollen. microsoft weiß besser als jeder andere hersteller wohin er will und vermarktet das auch dementsprechend gut. nicht ohne grund ist ms bei gartner im magic quadrant für ecm ganz weit vorne dabei. dazu passend auch eine studie von forrester: http://www.microsoft.com/presspass/itanalyst/docs/01-03-080912711607800.pdf
Am 22. Februar 2008 um 17:43 Uhr
@1: An der Historie und der vollkommen unklaren Positionierung des Produkts, sieht man sehr gut, dass Microsoft hier nicht klar sieht. Ich beziehe dies insbesondere auf Europa.
Die von Ihnen verlinkte Studie unterstreicht das sogar sehr schön. In ihr ist nichts weiter beschrieben, als genau die Problemstellung, die ich in diesem Blogeintrag angerissen habe, noch weiter ausführen werde und die auch die Kollegen von CMSWatch.com (besonders in den USA) zunehmend wahrnehmen.
Am 28. Februar 2008 um 00:30 Uhr
[...] Hier ein netter Beitrag dazu. [...]
Am 28. Februar 2008 um 00:32 Uhr
Meinen Sie man könnte SharePoint als ECM oder als DMS bezeichnen?
Eigentlich ist es doch ein reines Collaboration-Tool, oder?
Viele Grüße,
Ron Fischlag
Am 28. Februar 2008 um 08:25 Uhr
Sharepoint ist so etwas wie die “Eierlegende Wollmilchsau” des ECM – jedoch mit den Problemen, dass die Eier sehr klein, die Milch eher Wasser und der Schinken eher Schwarte ist.
Am 28. Februar 2008 um 08:29 Uhr
… jetzt würd ich mir nur noch erwarten, dass diese aussage schlüssig belegt wird.
Am 28. Februar 2008 um 08:37 Uhr
Herr Hipfinger. Es ist überhaupt nicht notwendig, solche Meinungen bis zum letzten Punkt schlüssig zu belegen. Insbesondere wird man es nie so schlüssig und vollkommen darlegen können, dass es vollkommen unangreifbar ist.
Wir sprechen hier über Softwareprodukte, die sehr komplex sind und in jedem Projekt unterschiedlich eingesetzt werden. Zudem ist es am Ende nicht nur von der Software an sich, sondern auch von dem bei den Integrationspartnern verfügbarem Know-how abhängig.
Ich werde genauso wenig wie die großen Analystenhäuser im Rahmen von allgemeinen Publikationen ins Detail gehen – dies ist (bezahlten) Beratungsprojekten mit einem spezifischen Auftrag vorbehalten.
Und was besonders toll ist: Wenn man ein Produkt lobt, kommt keiner um die Ecke und fordert “Jetzt belegen Sie Ihr Lob mal schlüssig”. Wie wäre es denn, wenn Microsoft die Funktionalität breit, detailiert und schlüssig belegt – nicht nur aus Marketingsicht, sondern vollständig!
Meine Leser können meine (Kurz-)Meinungen glauben oder halt nicht. In jedem Fall sorgen sie dafür, dass die Leser in den spezifischen Projekten doppelt hinsehen und sich nicht von Marketingaussagen blenden lassen. Es gibt auch Projekte, wo Sharepoint passt! Aber man sollte sehr vorsichtig sein, wie man sein IT-Budget
verbrenntausgibt.Am 10. April 2008 um 22:08 Uhr
Ich sehe MOSS 2007 als ein Framework, welches mit einer schicken Referenzimplementierung daher kommt. Man kommt schnell zu schönen Ergebnisssen, darf sich aber davon nicht täuschen lassen.
Wenns erst wird, müssen Profis Hand anlegen um das System wirklich produktiv nutzen zu können.
ABER ist das nicht bei allen Systemen dieser Größenordnung so?
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