29. September 2007
Wie jedes Jahr, so veröffentlicht auch dieses Jahr die Computerwoche ihr beliebtes “Top 100″-Heft. Ich freue mich sehr, dieses Jahr auch einen Artikel dazu beisteuern zu dürfen – natürlich zu Enterprise Content Management.
In dem Beitrag untersuche ich die Entwicklung des Marktes, zeige auf, dass ECM nur sekundär Software, sondern primär Konzept ist und welche Optionen sich für Unternehmen bieten.
Der Fachartikel ist kostenfrei auf www.computerwoche.de verfügbar.
Kategorie Internes | 7 Kommentare »
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Der Autor

Jörg Dennis Krüger ist unabhängiger ECM-Spezialist und seit vielen Jahren Beobachter und Meinungsgeber der Branche. Zudem gilt er als Spezialist für Online-Performance-Marketing mit Schwerpunkt auf Conversion Optimierung.
In seinem ECM-Blog lesen Sie seine Meinung zu aktuellen Themen der Branche, Technologietipps und Erfahrungen zum praktischen Einsatz von Enterprise Content Management im Unternehmen.
Von 2008 - 2010 war er Vice President des weltweiten Verbandes von Content Management Praktikern "Content Management Professionals". Er ist als Senior Manager für Aufbau und Leitung des Geschäftsbereiches Conversion-Optimierung bei QUISMA verantwortlich.
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Am 29. September 2007 um 15:03 Uhr
Falsche JSR-Referenz im Artikel?
JSR168 ist der “Portlet-Standard” und regelt nicht “den einheitlichen Zugriff auf Daten”. Das ist wohl eher JSR170: Content Repository for Java technology API.
Am 29. September 2007 um 16:56 Uhr
Der erste Gewinner! Es gibt noch mindestens zwei Fehler, die leider weder mein, noch das Computerwoche Lektorat gefunden hat. Und ich gebe es ehrlich zu: JSR-168 und JSR-170 verwechsel ich laufend. Das wissen alle, mit denen ich mich schon einmal dazu unterhalten habe.
Sorry! Ich werde ein Errata zum Artikel anfertigen (lassen).
Am 5. Oktober 2007 um 13:16 Uhr
Der Artikel ist interessant – wenn er auch eigentlich nicht wirklich viel neue Informationen enthält bringen Sie die Tatsachen gut und Schnörkellos auf den Punkt.
Interessant finde ich allerdings die Begriffsverwendung “ECM-Light” im Zusammenhang mit Enterprise Search.
So findet doch eine Suche eigentlich nur Content aus verschiedenen Quellen – managed diesen aber nicht.
Und ein Leichtgewicht ist eine Enterprise Search doch nun wahrlich auch nicht.
Am 5. Oktober 2007 um 13:59 Uhr
@3: 8.000 Zeichen zum ECM-Markt im Allgemeinen sind nicht viel.
Enterprise Search ist für viele Unternehmen jedoch tatsächlich ein “ECM-Light”. Obwohl man (noch) nicht (alle) Systeme vereinheitlichen muss, haben die Mitarbeiter alle Informationen zentral im Zugriff.
Und der Aufbau einer einfachen Enterprise Search Umgebung ist auch erheblich (!!) einfacher und schneller gemacht, als eine ECM-Einführung.
Doch natürlich ist “ECM-Light” kein echtes ECM – jedoch ein erster Schritt zu einer unternehmensweiten Informationslebensader und ein kurzfristiges, aber wirksames Schmerzmittel.
Und: Eine übergreifende Suche runde am Ende auch eine echte ECM-Strategie ab – denn es wird immer einzelne (kleine) Bereihe geben, die man nicht im ECM-Konzept einfangen kann bzw. will.
Am 5. Oktober 2007 um 23:29 Uhr
@4
Ich gebe Ihnen Recht, dass eine systemübergreifende Suche die einzige Navigationsmöglichkeit bietet alle Unternehmensinformationen dediziert zugänglich zu machen. Das Managementment dieser Informationen findet aber weiter in den durch die Suche gebündelten Inseln statt.
Schreibt man ECM mal aus: “Enterprise Content Management”, dann kann eine Suche immer nur ein Aspekt des Managements sein (meiner Meinung nach) ihn aber nicht ersetzen.
Vielleicht verstehe ich den Begriff ECM oder Management nur falsch. Für mich heißt managen “verwalten”. Suche verwaltet aber nicht, suche filtert nur.
ECM-Light bedeutet für mich: Nur die Verwaltungstools in einer Oberfläche zu etablieren, die der jeweilige Benutzer für exakt die Arbeit benötigt, die er gerade ausführen will, muss oder darf.
Suche ist immer nur ein Teil davon und imho managed sie nicht – auch nicht light.
Wie gesagt – meiner Meinung nach.
Am 6. Oktober 2007 um 15:14 Uhr
@5: Wie ich schon mal schrieb: Man kann alles so kompliziert sehen, um etwas anderes zu begründen. Fakt ist aber: Durch Enterprise Search können Unternehmen einige Ziele von ECM erreichen, nämlich eine einheitliche Informationsplattform.
Zur Definition des Begriffs “ECM” finden Sie mehr hier auf jdk.de und bei der AIIM – da sehen Sie auch, dass “Management” etwas mehr beinhaltet, als das reine verwalten. Und für einige Aspekte davon – insbesondere zur schnellen Schmerzlinderung, ggf. als Vorstufe für ein einheitliches ECM-Konzept – kann man mit Enterprise Search sehr gut erreichen.
Wenn Sie praktisch ein “Portal” als einfachen Einstieg in ECM darstellen wollen, ist dies bestimmt auch ein Weg – der jedoch meistens nicht so pragmatisch und auch nicht so effektiv ist, wie eine gute unternehmensweite Suche.
Am 6. Oktober 2007 um 15:16 Uhr
Hier sollten übrigens Kommentare stehen – Diskussionen können wir gerne dort führen: http://www.jdk.de/de/forum