20. Oktober 2006

Es gibt neue Hoffnung bei Typo3!

Typo3 ist trotz all seiner Unzulänglichkeiten ein sehr weit verbreitetes WCM-System. Ob der Grund der selbe ist, warum auch erfolgreiche Filmstars sich in Sekten stürzen, obwohl es viel bessere Wege der Lebensbewältigung gibt, ist unbekannt. Seit kurzem nicht mehr unbekannt ist die Strategie von Typo3 für die nächsten Versionen. Hierzu haben auf dem T3CON die Kernentwickler Robert Lemke und Karsten Dambekalns einen Ausblick hinsichtlich der Versionen TYPO3 4.5 und 5.0 gegeben. Erhöhte Benutzerfreundlichkeit, ein neu entwickelter Kern, sowie weitere umfangreiche Verbesserungen sollen in diesen Versionen die Hauptrolle spielen.

Ausführliche Informationen, sowie ein Video des lockeren Vortrags findet sich auf der Website von Typo3.

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7 Reaktionen zu “Es gibt neue Hoffnung bei Typo3!”

  1. Andreas Meyer

    Mich würden die Unzulänglichkeiten mal genau interessieren, die Sie meinen…

  2. Jörg Dennis Krüger

    Herr Meyer… das wurde woanders schon ausführlich diskutiert und selbst die Typo3-Community weiß da Einiges zu nennen.

    Typo3 ist einfach eine Entwicklungsumgebung für Webprojekte und kein WCMS. Das fängt bei viel fehlender Standardfunktionalität an, führt über die mangelhafte Usability hin zu technologischen Fragen.

    Aber allein das Argument, dass man weder Redakteure mit dem System arbeiten lassen noch Redaktionsprozesse ordentlich abbilden kann, reicht idR. als Argumentationsbasis.

    Natürlich kann man das alles durch Anpassungen, etc. erreichen, aber dazu s.o. (Und: Wo geht das nicht?)

  3. Andreas Meyer

    Ich frage ja nicht ohne Hintergedanken…

    Haben Sie irgendwelche Quellen bezüglich dieser Diskussion? Die würden mir aktuell sehr weiterhelfen.

  4. Jörg Dennis Krüger

    Huh. Da muss man wohl etwas suchen. Generell ist es keine einheitliche Diskussion. Die Typo3-Community ist ja leider sehr “enthusiastisch” und kommt immer erst sehr langsam zu Selbsterkenntnissen. Wenn man aber etwas sucht, findet man etwas. Wichtig ist, dass diejenigen, die Typo3 überall herausstellen meist nahezu sektenhaft die Nachteile nicht sehen wollen – man muss also nach den “Realos” suchen.

    Was brauchen Sie denn konkret und für was? Vielleicht ergibt sich hier die Möglichkeit einer Zusammenarbeit?

  5. Andreas Meyer

    Erst einmal ein Hinweis: die Mailbenachrichtigung bei neuen Kommentaren klappt nicht.

    Was brauch ich genau? Gute Frage, denn das weiß ich selber nicht so genau. Aber mir wäre, wie gesagt, schon damit geholfen, wenn ich irgendwo mal Inhalte finden könnte, die sich kritisch, sachlich mit Typo3 auseinandersetzen. Pros und Cons, die für oder gegen einen T3-Einsatz in bestimmten Szenarien sprechen. Wobei ich die “bestimmten Szenarien” nicht mal spezifizieren kann.

    Ich suche einfach nur “Material”, das mir die Argumentation im jeweiligen Fall erleichtert.

    Wie Sie sehen, ist das alles nicht ganz einfach, da sehr abstrakt. Da ich mich jahrelang fast “nur” mit kommerziellen Systemen auseinander gesetzt habe, muss und will ich mir jetzt einfach eine gewisse Knowledge Base aufbauen ohne mir selber stundenlang T3 anschauen und evaluieren zu müssen.

  6. Peter Niederlag

    Hallo,
    die TYPO3-Community ist durchaus selbstkritisch und fähig Schwächen zu erkennen. Wie Herr Krüger schon schreibt, das abbilden von Prozessen können andere Systeme teilweise(!) sicherlich derzeit (noch!) besser.

    Mein Vorschlag an Herrn Krüger:
    Sie nennen mir fünf closed Source / kommerzielle Systeme, ich Ihnen fünf FOSS-Systeme und wir aktualisieren den Eintrag einmal jährlich. Dann schauen wir mal. ;)

  7. Jörg Dennis Krüger

    Herr Niederlag, ich liebe Open Source Software! Aber auch OSS muss ordentlich evaluiert werden.

    Welchen Sinn verfolgt eine Liste wie von Ihnen vorgeschlagen?

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Der Autor

ECM-Experte Jörg Dennis Krüger

Jörg Dennis Krüger ist unabhängiger ECM-Spezialist und seit vielen Jahren Beobachter und Meinungsgeber der Branche. Zudem gilt er als Spezialist für Online-Performance-Marketing mit Schwerpunkt auf Conversion Optimierung.

In seinem ECM-Blog lesen Sie seine Meinung zu aktuellen Themen der Branche, Technologietipps und Erfahrungen zum praktischen Einsatz von Enterprise Content Management im Unternehmen.

Von 2008 - 2010 war er Vice President des weltweiten Verbandes von Content Management Praktikern "Content Management Professionals". Er ist als Senior Manager für Aufbau und Leitung des Geschäftsbereiches Conversion-Optimierung bei QUISMA verantwortlich.

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