8. September 2006

Zehn Dinge an denen Sie erkennen, dass Sie das falsche WCMS benutzen.

10.) Ihre Sekretärin kann jetzt zwar endlich die Pressemitteilungen selbst in die Website einpflegen, durch die Kosten für das WCMS erreichen Sie den ROI jedoch erst in 10 Jahren – und das auch nur bei zwei Pressemeldungen täglich.
9.) Ihre Konkurrenten werden bei Google immer ganz oben angezeigt, Sie findet man aber nur, wenn man nach “wcms.php?seite=123&id=21″ sucht.
8.) Sie haben zwar jetzt ein WCMS, Änderungen kann aber weiterhin nur Ihre Agentur vornehmen – mit 50% WCMS-Aufschlag natürlich.
7.) Ihre Website sieht genauso aus, wie die der anderen Kunden des Herstellers – wenigstens konnte aber Ihr Logo eingebaut werden.
6.) Egal wie schön und aufwendig Sie Inhalte einstellen. Nach dem Speichern fügt das WCMS Tabellen hinzu und ändert die Formatierungen möglichst proprietär ab.
5.) Sie haben neuerdings einen Hasen mit ziemlich großem Geschlechtsteil auf Ihrer Startseite.
4.) Während Ihre Startseite läd, kann man sich getrost frischen Bohnenkaffee holen, …
3.) …ihn rösten, mahlen und zu einem Latte Macchiato verfeinern.
2.) Sie duzen die Consultingmannschaft des Herstellers.

Und das deutlichste Kennzeichen, an dem Sie erkennen, dass Sie das falsche WCMS benutzen:

Es heißt Typo3. :-)

Mit jedem Update ändert sich nicht nur die Version Ihrer Software, auch der Hersteller und der Name des Produkts sind immer neu.

Ähnliche Beiträge im ECM-Blog

3 Reaktionen zu “Zehn Dinge an denen Sie erkennen, dass Sie das falsche WCMS benutzen.”

  1. Content Management Weblog

    [...] Schöner Beitrag vom ECM-Blog [...]

  2. Konstanze

    Zehn Forderungen an ein gutes Content-Management-System…endlich gibt es eine Initiative für glückliche Online-Redakteure und auch diese fordert:

    - Mehr Zeit für Redakteure
    Das Anlegen eines Artikels darf nicht länger als 2 Minuten dauern, damit die Online Redakteure mehr Zeit haben die Zeitungen zu recherchieren.

    - Optimierte Arbeitsabläufe
    Die Arbeitsabläufe zwischen den Online-Redakteuren müssen besser aufeinander abgestimmt sein, damit es keine Streitereien mehr zwischen den Kollegen gibt.

    - Copy & Paste für alle
    Schluss mit dem Tippen ewig langer Texte. Mit Copy & Paste wird den Sehnenscheidentzündungen ein Ende gesetzt.

    - Keine Lizenzgebühren mehr
    Die Lizenzen dürfen keine Kosten verursachen, damit die Frauen der Online Redakteure auch glücklich sind und das gesparte Geld anderweitig ausgeben können.

    - Schluss mit langen Schulungen
    Eine Schulung soll nicht länger als 2 Stunden dauern, damit die Online Redakteure mehr Zeit für ihre Kinder haben.

    - Bessere Benutzerführung
    Die Benutzeroberfläche muss intuitiv sein, weil das Leben der Online Redakteure schon kompliziert genug ist.

    - Verständlichere Handbücher
    Die Benutzerhandbücher müssen verständlich geschrieben sein, damit sich die Online Redakteure das Geld für den Dolmetscher sparen können.

    - Bilder online bearbeiten
    Bilder müssen online bearbeitet werden können, so dass sich die Online Redakteure nicht mit komplizierten Bildbearbeitungsprogrammen herumärgern müssen und ihrer Kreativität freien lauf lassen können.

    - Finden statt Suchen
    Informationen finden statt nur danach zu suchen, so wird Zeit gewonnen und die Online Redakteure ersparen sich lästige Überstunden.

    - Immer up to date
    Das Content-Management-System muss immer automatisch auf dem neusten Stand sein, Versionen von gestern sind out.

    http://www.initiative-fuer-glueckliche-online-redakteure.de

  3. Typo3 Templates

    Schöner und motivierender Beitrag. Danke

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Der Autor

ECM-Experte Jörg Dennis Krüger

Jörg Dennis Krüger ist unabhängiger ECM-Spezialist und seit vielen Jahren Beobachter und Meinungsgeber der Branche. Zudem gilt er als Spezialist für Online-Performance-Marketing mit Schwerpunkt auf Conversion Optimierung.

In seinem ECM-Blog lesen Sie seine Meinung zu aktuellen Themen der Branche, Technologietipps und Erfahrungen zum praktischen Einsatz von Enterprise Content Management im Unternehmen.

Von 2008 - 2010 war er Vice President des weltweiten Verbandes von Content Management Praktikern "Content Management Professionals". Er ist als Senior Manager für Aufbau und Leitung des Geschäftsbereiches Conversion-Optimierung bei QUISMA verantwortlich.

Mehr Informationen und Kontakt bei Xing.

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