Kategorisierung von Workflows

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Workflows zu Kategorisieren. Eine davon ist die Unterteilung in: Ad hoc-, Administrative- und Produktionsworkflows. Hierbei sind die Unterscheidungskriterien die: der Wiederholungshäufigkeit, Vorhersagbarkeit des Ablaufs, Art der Initiierung und Kontrolle (Grad der Automatisierung) und Anforderungen an ein Workflow Management System.

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Ad hoc Workflows

Ad hoc Workflows bezeichnen Workflows, bei denen es keine genau festgelegten Abläufe gibt. Ein Beispiel wäre die Erstellung eines Angebots oder einer Produktdokumentation. Die Mitarbeiter entscheiden sich erst während der Laufzeit in einem kooperativen Prozess für den Weg der Entscheidungsfindung und den Kommunikationsfluss. WfMS müssen hierbei vor allem die menschliche Zusammenarbeit fördern.

Administrative Workflows

Administrative Workflows bezeichnen sich wiederholende und genau vorhersagbare Prozesse. Sie sind mit Regeln zur Koordinierung leicht zu automatisieren, so dass alle Beteiligten zur Erfüllung ihrer Aufgaben angestoßen werden.

Produktionsworkflows

Produktionsworkflows beziehen sich auch auf wiederkehrende Abläufe und sind ebenso leicht automatisierbar. Im Gegensatz zu den administrativen Workflows, sind hier meist mehrere Systeme involviert und eine insgesamt größere Komplexität gegeben.

Weitere Kategorisierungsmöglichkeit

Eine weitere Möglichkeit Workflows zu Kategorisierung, ist die Unterscheidung nach dem Grad der Mensch-Orientierung bzw. der System-Orientierung. Demzufolge muss ein WfMS sich daran anlehnen und entweder eher Groupware-Funktionen bieten oder eher Funktionen zur Datenrettung und Kontrolle der Ausführung nebenläufiger Aktivitäten übernehmen (Concurrency Control and Recovery).

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