Damit geheimes geheim bleibt

Information Rights Management (IRM)

Vertraulich zu behandelnde Informationen werden heutzutage meist geschützt, indem auf bestimmte Ordner, Computer und Laufwerke restriktivere Rechteeinstellungen vorgenommen werden. Wenn Nutzer allerdings schon im Besitz von Dokumenten sind, können Rechte bei diesen Schutzmechanismen nicht mehr nachträglich verändert werden.

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Dokumente, die auf sicheren Fileservern oder in Dokumentenmanagement Systemen (DMS), in E-Mail-Posteingängen oder Repositories von Content Management Systemen (CMS) lagern, werden zwangsläufig, auch außerhalb dieser, auf den Desktops von unzähligen Notebooks oder Smartphones gespeichert. Somit könnten Dokumente dann unbemerkt geöffnet, weitergeleitet und unerlaubt modifiziert werden. Dadurch gelangen unauthorisierte Personen innerhalb und außerhalb der Unternehmensfirewall in Besitz vertraulicher Informationen.

Ähnlich dem Begriff Digital Rights Management (DRM), welcher beim personalisierten Zugriffsschutz in Zusammenhang mit Multimediadaten genutzt wird, steckt hinter Information Rights Management die gleiche Sicherheitsidee – der Schutz vertraulicher Unternehmensdaten innerhalb elektronischer Dokumente und die Einschränkung der Nutzbarkeit der Information auch, wenn diese das Unternehmen bereits verlassen hat.

Da alle Unternehmen und Organisationen Informationen mit externen Partnern, Lieferanten und Kunden teilen müssen, kann mit IRM-Systemen auch außerhalb der eigenen Firewall und gesicherten Softwaresysteme die Vergabe und konsequente Einhaltung von bestimmten Rechten an Personen sichergestellt werden. Nachträgliche Änderungen dieser Rechte sind jederzeit möglich - egal, wo sich die digitale Information mittlerweile befindet.

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