Special: Enterprise 2.0

Push vs. Pull Strategien

Bisherige Strategien legten dem Nutzer in der Regel die fertigen Informationen vor und durch die zunehmende Menge der Daten wurde deren Effektivität und Rezeption immer geringer. Innerhalb des Enterprise 2.0 kann durch eine Änderung in eine sogenannte Pull-Strategie der Nutzer aufgerufen werden, sich die nötigen Informationen aktiv selber zu holen und damit werden Daten zielgruppenorientierter und effizienter verbreitet, die Gefahr eines Informationsüberflusses verringert sich.


Top-Down vs. Bottom-Up Strategien

Klassischen Informationsstrategien liegt eine zentrale Verbreitung von einer Spitzenstelle zugrunde. Publikationen werden von zentraler Stelle aus im Unternehmen verbreitet. Durch eine Umkehrung dieses Prozesses und damit durch die Bereitstellung der Informationen durch die Basis, verbreiten sich die Daten mit der größten Qualität und den interessantesten schneller und zielgruppengerechter. Die Nachfrage wird dort gestillt wo sie entsteht, nämlich an der Basis.

Zentrale Kontrolle vs. Nutzerkontrolle

Die von Informationen die innerhalb eines Unternehmens veröffentlicht werden bedürfen einer hohen Qualität und wurden daher bisher zentral und erst nach dem Durchlaufen zum Teil aufwendiger Redaktions- Freigabeprozesse veröffentlicht. Innerhalb einer Enterprise 2.0-Anwendung können durch das Abschaffen dieser Prozesse und die Befähigung des Nutzers, eigene Inhalte ohne Freigabebarrieren zu publizieren, Ungenauigkeiten und Fehlern entstehen. Diese können jedoch durch Bewertungs- und Kommentarsysteme innerhalb der Community kontrolliert, bewertet und berichtigt werden. Der Informationsfluss läuft schneller und unkomplizierter.

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