Special: Enterprise 2.0

Statische vs. Dynamische Inhalte

Beim klassischen Informationsmanagement werden die Inhalte in der Regel vorher aufbereitet und den Mitarbeitern dann fertig zur Verfügung gestellt. Dabei ist die Publikation in den meisten Fällen statisch und daher nicht mehr änderbar. Die Handbücher, Whitepaper und Best Practise Beschreibungen sind beim Enterprise 1.0 das Ende der Navigationskette. 


Beim Enterprise 2.0 lassen sich diese Informationen eher als Knoten beschreiben. Dieser definiert ein bestimmtes Thema welches dann von den Mitarbeitern durch Interaktion (Ergänzungen, Kommentare, Verlinkungen, Trashbacks, Tags, etc.) ständig bereichert und mit zunehmenden Navigationsmöglichkeiten ausgestattet wird.

Herstellerbasierte vs. Teilnehmerbasierte Informationen

Bisher wurden Inhalte in der Regel als offizielle Dokumentation durch den Anbieter oder den Hersteller eines Produktes zur Verfügung gestellt. Durch das Sammeln von Informationen beim Endverbraucher mittels Bewertungen, Kommentaren und Erfahrungsberichten und die direkte Verknüpfung mit den primären Herstellerinformationen, entsteht eine weit größere, vielfältigere und eben auch repräsentativere Beschreibung bestimmter Konzepte und Produkte. Man verlässt sich also nicht mehr auf die Angaben und Aussagen eines Einzelnen, sondern kann seine Entscheidungsfindung auf die Erfahrungen und Bewertungen zahlreicher Nutzer stützen.

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