Special: Enterprise 2.0

Social Networks

Von verschiedenen Anbietern wurden immer wieder Lösungsansätze geschaffen, um soziale Netzwerke zwischen den Mitarbeitern eines Unternehmens zu einem wichtigen Erfolgsfaktor für das Wissensmanagement zu machen. Inzwischen wurden diese jedoch immer wieder von Internetanwendung, wie Xing oder Facebook, in ihrer Wirksamkeit übertroffen, so dass auf diesem Gebiet ein großer Entwicklungsbedarf herrscht. Denn es steht außer Frage, dass die interne Vernetzung von Mitarbeitern und Experten für ein Unternehmen signifikante Vorteile mit sich bringen kann.


Tags & Social Bookmarking

Bisher wurden Inhalte in der Regel in komplexen Taxonimien geordnet, eine Recherche innerhalb statischer Verzeichnisstrukturen macht die effiziente Nutzung der Wissensressourcen jedoch kaum möglich. Daher müssen gerade im Bereich des Wissensmanagements die Konzepte überdacht und an die immer größeren Anforderungen angepasst werden. Das Linkmangement mittels Social Bookmarking und das Verschlagworten von Dokumenten kann eine große Hilfe sein, das Wissen innerhalb eines Unternehmens effektiv zu verwalten und jedem Mitarbeiter nutzbar zu machen.

Office 2.0

Im Officebereich wird sicher auch in den nächsten Jahren der Microsoft-Konzern die Vorherrschaft behalten. Es zeichnet sich jedoch, gerade im Bereich der Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, eine interessante Tendenz ab, die inzwischen häufiger unter dem Schlagwort Office 2.0 zu finden ist. Firmen, wie Google oder Socialtext, bieten immer häufiger Office-Anwendungen mit Web 2.0-Charakter an.

Das bedeutet, dass nicht mehr nur ein Mitarbeiter ein Dokument bearbeitet und dieses dann zur Weiterverarbeitung via Email durch das Unternehmen schicken muss, sondern dass mehrere Mitarbeiter gleichzeitig an einem Spreadsheet oder einem Textdokument arbeiten, korrigieren und optimieren können. Auch wenn sich diese Anwendung, in Hinblick auf die Nutzbarkeit in Unternehmen, noch in den Anfängen befindet, so bergen sie doch ein großes Potenzial für eine Verkürzung der Arbeitsprozesse in sich.

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