Content Lifecycle

Content-Lifecycle bzw. Inhalts-Lebenszyklus beschreibt alle Lebensphasen von Informationen (Inhalte von Dokumenten), die in einem Unternehmen vorliegen.  

Dieser Artikel umfasst folgende Seiten:


Phasen des Content Lifecycle Modells

  1. Erstellung von Objekten bzw. Inhalten
  2. Kontrolle und Freigabe
  3. Publikation
  4. Archivierung

1. Erstellung von Objekten bzw. Inhalten

In der ersten Phase erstellen Autoren Objekte aus denen die Seite bestehen soll, beispielsweise Text, Bilder, Videos, Musik und andere Formate, welche man in der Gesamtheit als Content bezeichnet. Diesen Begriff verwendet man im deutschen Sprachgebrauch übrigens schon seit Mitte der 90er Jahre für sämtliche medialen Inhalte im Internet oder in anderen elektronischen Informationssystemen. Bei der Erstellung dieses Contents bedient man sich klassischer Recherchearbeiten oder der Content-Syndication, welche aber die Gefahr des "Double-Contents" (DC) und damit die Abwertung bei Suchmaschinen mit sich führt.

2. Kontrolle und Freigabe

Nach der Kreierung der Inhalte werden diese kontrolliert und bei „Richtigkeit“ freigegeben. In größeren Redaktionen übernehmen diese Aufgaben andere Mitarbeiter, um die Fehlerquelle bei eigener Durchsicht zu minimieren.

3. Publikation

Nach der Freigabe werden nun die Inhalte publiziert. Dabei kann man verschiedene Ausgabeformate wählen, in denen der Content veröffentlicht werden soll. Bei Internetseiten muss der Content entsprechend verlinkt und Medienformate referenziert werden. Außerdem ermöglichen Management-Systeme das Setzen von Zugriffsrechten, entweder für alle oder bestimmte Benutzergruppen.

4. Archivierung

Die letzte Phase des Content Lifecycle Modells ist die Archivierung. Inhalte veralten und sollten dementsprechend bei mangelnder Aktualität entsprechend automatisch in Archive verschoben werden. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, den Inhalt aufzuarbeiten und dem neuen Stand anzupassen, so dass in diesem Fall keine Archivierung notwendig ist. Wichtig ist, dass die Inhalte jedoch jederzeit verfügbar bleiben. Auch hier sollte man festlegen, für wen das der Fall sein soll (Leser, Autor oder Redaktion). So ergibt sich die Möglichkeit, für neue Inhalte in alten zu recherchieren.

Eine Fehlerquelle stellt bei der Archivierung das Vorhandensein redundanter Referenzen dar. So muss man nämlich alle Referenzen entsprechend verändern, was Management-Systeme standardmäßig aber beherrschen. In kleineren Institutionen verzichtet man häufig auf die ressourcenaufwendige Archivierung und löscht Inhalte. In der Vergangenheit geschah das auch auf statischen Seiten, wodurch jedoch Wissen verloren ging. Vor allem für wissenschaftliche Publikationen wird daher die Methode der Archivierung verwendet.

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