Kollaborativ generierte Inhalte managen

Mehr Glaubwürdigkeit dank Web 2.0

Nicht alle Unternehmen zeigen sich über die Möglichkeiten – und die Anforderungen – der Web 2.0-Welt spontan begeistert. Nicht selten sind es Mittelständler, die sich vor der neuen Autonomie ihre Kunden sogar ein wenig fürchten. Es ist sicher richtig: je stärker das Internet sich vom anbieterzentrischen Push-Medium zum nutzerzentrischen Pull-Medium wandelt und sein Entstehungsversprechen einlöst, eine echte Kommunikationsplattform zu sein, desto mehr geben Unternehmen die Lufthoheit über ihre Selbstdarstellung auf.


Wenn Nutzer Produkte, Angebote, Dienstleistungen oder redaktionelle Inhalte leicht kommentieren können und dies gegebenenfalls in direkter Nachbarschaft zu dem eigenerstellten Content des Unternehmens tun dürfen, verlieren Unternehmen ein wenig von der absoluten Kontrolle über ihre Marketing-Kommunikation. Die positive Kehrseite dieser dialogischen Kommunikations- und Diskussionsformen des Web 2.0 ist natürlich eine immens gesteigerte Glaubwürdigkeit. Eine erfolgreiche Web 2.0-Strategie bringt Unternehmen mehr Kundenbindung, mehr Kundenresonanz, mehr Umsatz durch positive Empfehlungen, mehr E-Commerce-Erfolg. Web 2.0 bedeutet, dass Unternehmen sich von der statischen, eindimensionalen Präsentation des alten Web lösen und Interaktion, verteilte Anwendungen, Dynamik, nutzerspezifische Darstellung zulassen. Für Unternehmen liegt darin ein enormes Potenzial, weil aktive Benutzer auch aktivere Kunden sind, die über verstärkte Interaktion auch mehr kaufen. Außerdem zeigen aktive Benutzer typischerweise eine hohe positive Identifikation mit dem Unternehmen. Die Konsequenz der gesteigerten Glaubwürdigkeit: mehr Kundenbindung.

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