Content-Plattformen in der Web 2.0-Welt

Kollaborativ generierte Inhalte managen

Modernes Content Management sieht sich vor neuen Herausforderungen. Mit den Veränderungen in den Nutzungsgewohnheiten des Internets sind auch die Anforderungen an Content Management Systeme gewachsen. Klassische Content Management Systeme durften sich noch damit begnügen, für eine unilaterale Kommunikation ausgelegt zu sein: Der Web-Redakteur erhält Inhalte aus einer einzigen Quelle – im Falle von Print-Medien aus der Print-Redaktion – und stellt sie per CMS in das Online-Portal.


Solch eine klassische Content Delivery-Methodik kennt nur eine Richtung und nur einen Kanal. Die heutigen Nutzungsformen des Internet haben Kommunikationsprozesse aber sehr viel komplexer werden lassen. Komplex wird das moderne Web 2.0, weil Kommunikationsprozesse heute nicht mehr eindimensional, sondern vernetzt sind und die Zahl der Beteiligten damit rapide steigt – nicht zuletzt durch den Boom der Social Media. Content stammt heute aus unterschiedlichsten Quellen und muss über geeignete Content-Plattformen in verschiedenste Kanäle und für verschiedenste, oft mobile Endgeräte bereitgestellt werden. Gleichzeitig wird der Prozess der Content-Kreation sehr viel kollaborativer. Das reicht von der Notwendigkeit, unterschiedlichste interne Content-Lieferanten und Quellen einzubeziehen bis hin zum user-generated Content direkt auf dem eigenen Portal eines Unternehmens. Klassische Web Content Management- und auch Enterprise Content Management-Systeme haben vor dem Hintergrund dieser Anforderungen ausgedient. Für die Kommunikationsformen im Web 2.0 braucht es content-zentrierte Technologien in Gestalt interaktiver Content-Plattformen.
 

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