Graphical User Interface (GUI), Usability, Bedienung

Mit dem GUI  (grafische Anwendungsoberfläche) des WCMS sollte allen Benutzergruppen eine effiziente Möglichkeit an die Hand geben, ihre Aufgaben zu erledigen. Redakteure, die nur über durchschnittliche PC/Windows Kenntnisse verfügen, sollten nach einer kurzen Schulung in der Lage sein, das System selbständig zu bedienen und sich auch Funktionalitäten und Module, die in der Schulung nicht erklärt wurden, intuitiv zu erschließen.


Anforderungen an die Benutzeroberfläche

Neben der einfachen Bedienung, sollte das System allerdings auch auf der Redakteursebene über Funktionen für professionelle Benutzer verfügen. Außerdem sollte das Design der GUI (sowohl das Aussehen als auch die Benutzerführung) ansprechend gestaltet sein. Beliebt sind auch Personalisierungsfunktionen, mit denen sich der Nutzer beispielsweise seine Einstiegsseite nach eigenen Wünschen anpassen kann (also beispielsweise die von ihm meistgenutzten Funktionen/Ordner direkt aufrufen kann).

Am interessantesten ist sicherlich eine kontextbezoge Hilfefunktion, aber auch verschiedene Handbücher und Anleitungen sollten zum Repertoire des Herstellers zählen. Sehr nützlich kann auch ein Entwicklerbereich z.B. Foren, Tutorials etc. auf der Seite des Herstellers sein.

Ein interessanter Punkt sind auch die Voraussetzungen auf der Clientseite. Gerade bei sehr großen Projekten mit einer hohen Nutzerzahl sollte sich der Installationsaufwand hier möglichst in Grenzen halten.

Templategestaltung und Templates – oder auch Vorlagen – sind das Herz eines jeden WCMS, sie ermöglichen es Inhalte und Design voneinander zu trennen und damit überhaupt ein Web Content Management im professionellen Rahmen zu betreiben. Die Möglichkeiten verschiedener Templatesysteme sind jedoch sehr unterschiedlich, können aber ein wichtiger Punkt bei der Entscheidung für ein WCMS sein.

Insbesondere ist interessant, ob neben der Trennung von Inhalt und Design auch Funktionalität sauber getrennt wird, oder ob diese „hart-verdrahtet“ in den Templates zu finden ist (Anzeige von einer gewissen Anzahl Einträge, Navigation, etc.). Zudem kann es ein Kriterium sein, auf Basis eines Design-Template mehrere verschiedene Vorlagen (Grafik + Funktionalität, wie z.B. bestimmte, definierte Contentbereiche) anlegen zu können.

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