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Berke GmbH bei Dipl. Ing. K. Dietzel GmbH
Workflow bei Dietzel Hydraulik mit DMS-System d.3 automatisiert
Vorgänge verknüpfen, Produktivität
steigern, Kosten sparen
Durch den Einsatz des
Dokumenten-Management-Systems d.3 mit integriertem Workflow stieg bei der Dipl.
Ing. K. Dietzel GmbH die Kosteneffizienz merklich. Die Steigerung wurde dabei
in erster Linie durch Prozessoptimierung bei den Transaktionen mit Lieferanten
und Kunden erreicht, bereits nach einer Laufzeit von nur einem Jahr konnten sowohl
die Durchlaufzeiten der Belege als auch der Arbeitsaufwand beim Rechnungsein-
und -ausgang um über 30% gesenkt werden. Positiver Nebeneffekt: "Seit
Einführung von d.3 wird in den Büros weniger Ablagezeit benötigt, die nun für
nutzbringendere Aktivitäten verwendet werden kann. Auch die Vorstellung über
den Platzgewinn durch abgebaute Archivregale ist bemerkenswert", berichtet
Annemone Dietzel-Wößner, Leiterin EDV/IT Department der Dietzel Hydraulik aus
dem thüringischen Beerwalde.
Papierloses
Büro - eine Vision?
Zunächst
standen bei der thüringischen Dipl. Ing. K. Dietzel GmbH die Reduzierung des
Papieraufkommens oder gar das papierlose Büro nicht im Mittelpunkt der
Überlegungen, zeitgleich mit der Einführung eines neuen ERP/PPS-Programmes auch
das Dokumentenmanagement auf ein elektronisches System zu übernehmen. Aufgrund
des gestiegenen Auftragseinganges hatte die Suche nach einer automatischen Speicherung
und Archivierung der Dokumente Priorität, was den Einsatz eines Dokumenten-Management-Systemes
(DMS) notwendig machte. Darüber hinaus war das schnelle Wiederauffinden der
Belege durch die Mitarbeiter der über die Bundesrepublik, Österreich und China verteilten
Standorte eines der wesentlichen Ziele. Obwohl im früheren PPS-System bereits gemeinsame
Ablagestrukturen eingerichtet waren, wurden Dokumente redundant gespeichert und
vor allem deren Inhalte an den unterschiedlichen Speicherorten verändert - jeder
Mitarbeiter in der Konstruktion, im Vertrieb oder im Finanzwesen war zugleich sein
eigener Archivar. Es gab keine durchgängige Versionierung der Konstruktionsunterlagen
- so konnte nicht sichergestellt werden, dass wirklich nur in der aktuellsten
Fassung gearbeitet wurde. Der dritte wichtige Punkt war die Frage nach einer Prozessoptimierung
des betrieblichen Workflows. Annemone Dietzel-Wößner, Leiterin EDV/IT
Department der Dietzel Hydraulik, erläutert: "Wir haben eine große
Produktionstiefe, unsere Erzeugnisse werden zum überwiegenden Teil in
Eigenfertigung hergestellt. Zur Dokumentationskette gehören selbstverständlich auch
Zeichnungen, die als Anlage zu Produktionsaufträgen, Lieferscheinen oder
Garantieleistungen herangezogen werden. Jede Abteilung sollte Zugriff auf dieselben
Informationen, sprich die aktuellsten Dokumente, erhalten." Durch die
Einrichtung regelbasierter Workflows und deren Anbindung an das ERP/PPS-System Infor
ERP COM 7.1 versprach sich die Unternehmensleitung eine Optimierung der
Geschäftsprozesse, verbesserte Transparenz und eine Steigerung der Effizienz.
Praxiserprobte Schnittstelle
zum ERP/PPS-System war Voraussetzung
Für das neue DMS suchte Dietzel Hydraulik eine Software, die nicht nur einfach
zu bedienen und kostengünstig zu betreiben ist, sondern vor allem auch über
eine bereits praxiserprobte Schnittstelle mit dem Infor ERP COM kommunizieren
konnte. Nach einer eingehenden Marktuntersuchung, bei der die Programme mehrerer
Anbieter analysiert wurden, fiel die Wahl auf d.3 der d.velop AG. Die
IT-Leiterin weiter: "Die praxiserprobte Schnittstelle hat die Entscheidung für
d.3 maßgeblich beeinflusst, da wir damit auf bestehende Aktenpläne im
ERP/PPS-System zurückgreifen können." Auf Empfehlung von Infor wurde die
technische und organisatorische Einführung - 120 User und 25 Lizenzen - komplett
in die Hände der Münchener Berke GmbH, einem anerkannten Spezialisten für die
Konzeption und Einführung von DMS-Lösungen und deren Kopplung mit dem
ERP/PPS-System Infor ERP COM, gelegt.
"Kurz und unspektakulär"
Der Weg zwischen Entscheidung und Produktivbetrieb zur Archivierung von Standardbelegen war nach Aussage von Annemone Dietzel-Wößner kurz und unspektakulär. Wobei unspektakulär im positiven Sinne zum Ausdruck bringen soll, wie wenig zeitliche Ressourcen benötigt wurden und dass es keine Probleme zu bewältigen gab, obwohl wir zwei Projekte parallel zu stemmen hatten. Es war das Besondere an diesem DMS-Projekt, dass es reibungslos neben der ERP/PPS-Migration ablief." Die Zeichnungsarchivierung ist mittlerweile vollständig automatisiert: Aus der Konstruktion werden die Daten an d.3 übergeben. Es besteht die Möglichkeit, im CAD-Programm Zeichnungen zu sperren - diese Sperrung wird anschließend auch im d.3 nachgezogen, so dass man sofort über den aktuellen Status informiert ist. Der einzige Zugang für die Produktion ist d.3.
Der erste Schritt: Prozessoptimierung bei Eingangsrechnungen
Heute werden die Eingangsrechnungen zuerst gescannt - durch
leistungsstarke fehlertolerante Scanverfahren werden die eingehenden mit
Barcode versehenen Schriftstücke praktisch ohne Aufarbeitung unabhängig vom
Papierformat erkannt und erfasst. Durch diesen Scan wird der Beleg als
elektronisches Dokument im DMS angelegt und der Workflow startet. Mit der
Validierung der Eingaben gegen die Daten aus dem ERP/PPS-System werden früher
mögliche Fehlerquellen eliminiert. Der zuständige Sachbearbeiter in der Rechnungskontrolle
bekommt die digitale Rechnung auf seinem Bildschirm angezeigt und kann nach
Abgleich mit den Bestell- und Wareneingangsdaten entscheiden, ob diese gleich
gebucht oder den Fachabteilungen zur Prüfung vorgelegt wird. So lassen sich
Eingangsrechnungen in Sekundenschnelle bearbeiten, Skontofristen werden
gewahrt, Verzugszinsen vermieden.
d.3 in allen Standorten
eingesetzt
Die Integration in die Finanzbuchhaltung war schnell realisiert, da auf bestehenden Standards aufgesetzt werden konnte. Das galt ebenso für die Anbindung des neuen ERP/PPS-Systems. Im Zuge dessen wurde das Dokumenten-Management-System d.3 über alle Standorte ausgerollt und unternehmensweit in allen Fachbereichen zum Einsatz gebracht. Alle eingehenden Rechnungen werden nun dezentral durch den Anwender gesannt und durch einen standortübergreifenden Rechnungseingangsworkflow verarbeitet. Dabei werden die Eingangsrechnungen den dazugehörigen kaufmännischen Vorgängen automatisch über Barcodes, die auf den Dokumenten angebracht werden, zugeordnet. Das sorgt für eine reibungslose Erfassung der Belege und erfordert kaum Eingriffe durch den Mitarbeiter am Scanner. Alle Rechnungen werden zum Abschluss automatisch in der Rechnungskontrolle gebucht. Für das Unternehmen verkürzt sich die Durchlaufzeit der Rechnungen von Eingang bis Buchung deutlich, da Transport- und Liegezeiten entfallen. Auch die Dokumente aus der Warenwirtschaft des ERP/PPS-Systems werden automatisch im d.3-System abgelegt. Der direkte Zugriff aus der ERP-Umgebung auf archivierte Dokumente ist nun einfach und schnell möglich. "Unsere Mitarbeiter sind heute in der Lage, mit weitestgehend vollständigen digitalen Akten zu arbeiten. Medienbrüche können so vermieden werden. Nicht nur der Sachbearbeiter kann komplette digitale Kundenakten oder einzelne Dokumente zur Anzeige bringen", so die IT-Leiterin. "Das spart Zeit im Tagesgeschäft und lässt den Mitarbeitern bis hin zur Geschäftsführung mehr Freiraum für das Wesentliche."
Mit d.3: Effizienter
Workflow
Alle Abteilungen profitieren inzwischen von d.3, wobei dessen Einsatz in
jeder Abteilung ein wenig anders gelagert ist. Der Sales-Bereich archiviert mit
der Software automatisch aus Infor heraus einen Großteil der Angebote.
Kundenanfragen und Ausschreibungen werden manuell eingescannt und direkt
digital gespeichert. Im Order Processing werden Kundenaufträge damit
regelbasiert gesteuert und zudem Ausgangsrechnungen, Lieferscheine und andere ERP-Dokumente
automatisch archiviert. Die Buchhaltung nutzt d.3 für das Batchscanning, die
regelbasierte Steuerung von Eingangsrechnungen, die automatische Archivierung
von Gutschriften. Auch in der Qualitätssicherung wurden Abläufe vereinfacht und
damit Kosten reduziert: Fast alle Kunden benötigen für die Produkte Werkszeugnisse.
Früher wurden diese fotokopiert und auf Kundenwunsch der Lieferung beigelegt.
Ein umständliches und arbeitsintensives Procedere. Inzwischen wurde dieser
Ablauf automatisiert: Werkszeugnisse werden eingescannt, der Artikelnummer
zugeordnet und in elektronischer Form zugestellt. "Auch wenn der einzelne
Vorgang nur wenige Minuten dauert, summiert sich dies bei vielen tausend
Belegen pro Jahr", betont die IT-Leiterin.
Ein Großteil der Informationen zu einem Prozess, einem Artikel, einem
Kunden oder Lieferanten befindet sich heute einheitlich an einem Ort,
unabhängig von ihrem Ursprung. Und anders als bei Aktenordern kann der Kreis
der Berechtigten - wenn nötig zeitgleich - auf dasselbe Dokument zugreifen,
ohne z.B. die Finanzbuchhaltung mit der Recherche zu beauftragen und unabhängig
von irgendwelchen Ablageregeln. Hinzu kommt der Platzgewinn: Allein in der
Verkaufsabteilung füllten früher 25 laufende Meter große Aktenschränke mit
Papierbelegen einen großen Teil der Büroräume. Was in unzähligen Ordnern
verstaut war, liegt nun transparent und sofort verfügbar auf dem Server: 310.000
Dokumente waren es allein im Jahr 2008.
Eingespart: 65% Ablagezeit,
80% Ablageplatz, 30% Durchlaufzeit
Gute Ware verkauft sich heute nicht mehr wie von
selbst. Einerseits gilt es, ohne Qualitätsverlust kostengünstig zu produzieren,
andererseits müssen in den Kunden-Lieferantenbeziehungen immer schärfer
werdende Spielregeln eingehalten werden. Bei der Suche nach einzelnen
Eingangsrechnungen z.B. muss nur noch die Lieferantennummer eingegeben werden
und schon befindet sich das gewünschte Schriftstück auf dem Bildschirm. Viel
Zeit spart auch der automatisierte Druck und Online-Versand der Lieferpapiere
an die in der Nähe im Löbichauer Industriegebiet Beerwalde angesiedelten
Paketdienstleister, so dass auch noch bis 20.00 Uhr ausgeliefert und über Nacht
zugestellt werden kann.
Die konkreten Ergebnisse des bisherigen Einsatzes von d.3 sind beeindruckend: "65% weniger Ablagezeit, 80% weniger Ablageplatz und ein um über 30%
schnellerer Durchlauf der Belege verbessern Produktivität und Effizienz unserer
Mitarbeiter erheblich, wobei wir berücksichtigen müssen, dass wir noch immer an
den Abläufen feilen und dadurch versuchen, das Ziel des völlig papierlosen
Ablaufs zu verwirklichen. In letzter Konsequenz profitieren davon auch unsere
Kunden", lautet das abschließende Fazit von Annemone Dietzel-Wößner.
Dipl.
Ing. K. Dietzel GmbH: Hydraulik auf höchstem Niveau
1972 in
Moers gegründet, entwickelt und fertigt die Dipl. Ing. K. Dietzel GmbH nach
höchsten technischen Standards an fünf deutschen Standorten in Xanten, Lohr,
Bochum, Chemnitz und dem Hauptsitz im thüringischen Beerwalde sowie
Tochterunternehmen in Linz/Österreich und Ningbo/China - als Systemlieferant
für die komplette hydraulische Leitungstechnik - Standard- und Sonderarmaturen,
konfektionierte Schlauchleitungen, Rohrleitungen bis hin zu komplexen
Leitungssystemen in den verschiedensten Ausführungen und Druckstufen. Dietzel
Hydraulik - zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 und ISO 14001 - bietet kundenspezifische
Lösungen mit hohem Rationalisierungseffekt als Einzelanfertigung oder in Serie.
Integriert in die Entwicklungsarbeit ist die ingenieurtechnische Beratung vor
Ort, die die Verbindungstechnik für Hydrauliksysteme umfasst. Bevorratet werden
über 16.000 verschiedene Artikel am Lager - geliefert wird Just-in-Time sowie
nach dem Kanban-Prinzip.
d.3 - Lösung für das Dokumenten-Management
Das Dokumenten-Management-System d.3 der
d.velop AG aus Gescher ist eine ganzheitliche, systemunabhängige Lösung für
digitale Archivierung, Dokumenten- und Workflow-Management, Enterprise Content-
und Knowledge-Management und schafft eine einheitliche Plattform für ein
anwendungsübergreifendes Informations-Management im Unternehmen. Dem Anwender
wird so ein schneller Zugriff auf alle erforderlichen Unterlagen über Kunden,
Produkte, Geschäftsvorfälle und Projekte sowie Dokumente wie kaufmännische
Belege, technische Zeichnungen, Texte, Grafiken, Tabellen und Bilder
ermöglicht. Mit mehr als 2.000 Kunden ist die d.velop AG einer der führenden DMS-Anbieter
in Deutschland.
Berke
GmbH
Die Berke GmbH, München, verfügt über mehr
als zehn Jahre Einführungs-, Implementierungs- und
Individualanpassungs-Know-how in den Bereichen ERP (Enterprise Ressource
Planning) und DMS (Dokumenten-Management-System). In dieser Zeit konnten mehr
als 150 Projekte erfolgreich umgesetzt werden. Als Spezialisten für
Geschäftsprozesse in diskreten Fertigungsunternehmen integrieren die
Mitarbeiter der Berke GmbH vorhandene IT-Insellösungen in unternehmensweite
Dokumenten-Management-Systeme. Die Lösungen reichen von reinen
Archiv-Anwendungen mit 3-5 Arbeitsplätzen bis hin zu komplexen
Workflow-Installationen im Umfeld mit mehreren hundert Usern. Das Unternehmen
ist tätig in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
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