ECM als Konzept

Enterprise Content Management (ECM) ist mehr ein Konzept bzw. ein strategisch-organisatorisches Modell - und keine Technologie oder gar ein Stück Software. Unternehmen stehen bei der Einführung von Enterprise Content Management deshalb zunächst weniger vor der Auswahl von passender Software, als vielmehr vor der Analyse der bestehenden Prozesse.

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Die Art, wie diese Prozesse und Anforderungen umgesetzt werden und welche Mittel und Technologien hierfür zum Einsatz kommen, ist zunächst sekundär. Wichtig ist, dass alte Prozesse integriert, optimiert und ggf. neue Prozesse definiert werden. Ganz besonders wichtig ist die Definition von organisatorischen wie technischen Schnittstellen zu bestehenden Prozessen und Systemen - denn der wirkliche Nutzen aus Enterprise Content Management kann bei einer Insellösung nicht gezogen werden.

Um dies zu erreichen müssen auch die beteiligten Personen bzw. die zukünftig beteiligten Personen eng einbezogen werden, um derzeitige Aufgaben, tatsächliche Abläufe und entsprechende Möglichkeiten der Unterstützung bzw. Abbildung in entsprechende Systeme darzustellen. So können vorhandenen Probleme und "Schmerzen" bei der Informationsverteilung aufgedeckt und in das ECM-Konzept integriert werden.

Erst der nächste Schritt, nachdem die Anforderungen fest stehen, ist es, eine passende Softwarelösung bzw. die für die jeweiligen Problemstellungen passenden Produkte zu finden und ein technisches Konzept zur Lösung der organisatorischen Anforderungen aufzubauen.

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