PDF/A - ein Standard für die Zukunft

Das Dateiformat PDF (Portable Document Format) ist im Laufe der letzten Jahre zu einem Standardformat geworden ist, wenn es um die digitale Veröffentlichung von Dokumenten oder Formularen geht. Die Überlegung lag nahe, dieses Format ebenfalls für die Langzeitarchivierung bzw. digitale Archivierung zu benutzen und damit das alte TIFF-Format abzulösen.

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Dafür mußte jedoch sichergestellt werden, daß auch zu einem weit in der Zukunft liegenden Zeitpunkt die korrekte Renderung und damit originalgetreuen Wiedergabe von PDF-Dateien möglich ist. Diese Überlegung führte zu einer Einengung des PDF-Standards (Basierend auf der Version 1.4 von Adobe) mit dem Ziel, die Abhängigkeit der originalgetreuen Wiedergabe von der Hard- oder Softwareplattform, sowie die Abhängigkeit von ausserhalb des Dokuments liegenden Informationen, zu unterbinden.

Entwicklung zum normierten Format

Bereits im Jahre 2002 wurde in den Vereinigten Staaten eine Initiative ins Leben gerufen, die das Ziel hatte, ein Standardformat für elektronisch archivierte Dokumente zu schaffen. Am Gründungstreffen der Initiative nahmen neben großen US-Behörden und Bibliotheken eine Reihe namhafter Firmen teil, die bereits mit dem Thema befasst waren oder an der Nutzung Interesse hatten. Es wurde ein erster Entwurf erstellt und der ISO zur Registrierung als Standard vorgeschlagen. Nach einem mehrjährigen Prozess der Spezifizierung und Verbesserung wurde im September 2005 von der "International Organisation for Standardisation" die ISO-Norm 19005-1 verabschiedet. Die Norm enthält zwei Konformitätsstufen, die mit PDF/A-1a bzw. PDF/A-1b bezeichnet werden.

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